Heinrich Giskes (* 3. April 1946 in Krefeld) ist ein deutscher Schauspieler und Regisseur.

Leben und Wirken Nach seiner Ausbildung an der Max-Reinhardt-Schule für Schauspiel (1965 bis 1968) in Berlin, abgerufen am 12. November 2021 und dem Bühnenstudio Zürich machte sich Giskes als Film- und Theaterschauspieler einen Namen. Bühnenengagements hatte er an den Münchner Kammerspielen, an der Berliner Schaubühne am Halleschen Ufer, am Schauspielhaus Bochum, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Schauspiel Frankfurt, am Hamburger Thalia Theater und am Theater in der Josefstadt (Wien).

Giskes unterrichtet an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main Schauspiel und Rollenstudium. Außerdem war er Mitbegründer der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin. Er tritt in deutschen Fernsehserien auf, wie etwa dem Tatort, in dem er seit 1983 in unregelmäßigen Abständen mitspielt. Seinen bisher letzten Auftritt in dieser Reihe hatte er 2025.

Im Jahr 2008 erschien seine erste autobiografische Publikation Onroh. Trizonesische Nächte.

Heinrich Giskes lebt in Frankfurt/Main.

Filmografie (Auswahl)

Hörspiele 1980: Lutz Rathenow: Der Boden 411 (Herr Gerrich) – Regie: Hartmut Kirste (Hörspiel – BR) 1993: Tankred Dorst: Merlin oder das wüste Land (Sir Girflet) – Regie: Walter Adler (Hörspiel – MDR) 1994: Ray Bradbury: Fahrenheit 451 – Regie: Holger Rink (Science-Fiction Kriminalhörspiel – MDR) 2002: Dick Francis: Zügellos. Hörspielbearbeitung nach dem Roman Zügellos: Alexander Schnitzler. Regie: Klaus Zippel, (MDR/SWR), Musik: Pierre Oser, 1 CD, Länge: ca. 71 Min. Der Audio Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-89813-266-8. 2002: Samuel Shem: House of God (Fishberg) – Regie: Norbert Schaeffer (Hörspiel – MDR) 2004: Ulrich Wildgruber: Der Lachszug der Wörter – Regie: Sabine Worthmann (Hörspiel – HR) 2004: Agnieszka Lessmann: Cobains Asche; Regie: Walter Adler (SWR) 2005: Lloyd Alexander: Taran und das Zauberschwert (Coll) – Regie: Robert Schoen (Kinderhörspiel – SWR) 2015: Reinhold Batberger: Die Bibel der Hölle. Eine Vision des Dichters, Malers und Kupferstechers William Blake – Regie: Andrea Getto (Hörspiel – HR) 2017: Yann Martel: Ein Hemd des 20. Jahrhunderts – Regie: Jan Buck (Hörspiel – HR)

Hörfunk-Features / -Dokumentationen 2002: Die Erde dreht sich links herum! – Science-Fiction in der DDR – Autor: Thomas Gaevert – SWR2 Dschungel, 30 Min. 2007: Der Film ist nihilistisch, Fräulein Schmetterling – Geschichte eines Verbots – Autor: Thomas Gaevert – Doku, SWR2 Dschungel, 30 Min. 2007: Ich wollte kein Verräter sein – Der Fall Paul Merker und die SED – Autor: Thomas Gaevert – SWR2, 49 Min.

Publikationen Onroh. Trizonesische Nächte. Edition Litera, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-8301-1199-3.

Auszeichnungen 1975 Bundesfilmband in Gold für Unter dem Pflaster ist der Strand

Literatur C. Bernd Sucher (Hrsg.): Theaterlexikon. Autoren, Regisseure, Schauspieler, Dramaturgen, Bühnenbildner, Kritiker. Von Christine Dössel und Marietta Piekenbrock unter Mitwirkung von Jean-Claude Kuner und C. Bernd Sucher. 2. Auflage. Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 1999, ISBN 3-423-03322-3, S. 224 f.

Weblinks

Die Erde dreht sich links herum… Der Film ist nihilistisch, Fräulein Schmetterling Ich wollte kein Verräter sein – Der Fall Paul Merker…

Heinrich Giskes – Agentur Heinrich Giskes bei fernsehserien.de

Einzelnachweise

Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Träger des Deutschen Filmpreises Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Hörspielsprecher Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1946 Kategorie:Mann