Schrifteditoren, fachsprachlich auch Font-Editoren (von , „Schrift“), sind Computerprogramme zur Erzeugung und Bearbeitung von Schriftarten zur Benutzung auf dem Computer.
Während in der Vergangenheit hauptsächlich Bitmap-Schriften in vielen verschiedenen, größtenteils proprietären Rastergrafikformaten (zum Beispiel BDF, Bitmap Distribution Format) erstellt und verwendet wurden, sind heute Outline-Schriften in Vektorformaten üblich. Typische Vertreter sind PostScript-Schriften (vor allem Type-1-Fonts), TrueType, OpenType, CID-kodierte Schriften und seltener auch Multiple Master Fonts.
Beispiele METAFONT (seit 1979) Fontographer (seit 1985) Fontlab (seit 1993) FontForge (seit 2000, freie Software) Glyphs (seit 2011) RoboFont (seit 2011) GNU Font Editor wird seit 2001 zugunsten des ebenfalls freien FontForge nicht mehr weiter entwickelt. Der Editor für benutzerdefinierte Zeichen von Microsoft (kurz EUDC-Editor, Abkürzung für End-User Defined Character Editor) ist ein einfacher Editor auf Pixelbasis, der mit Microsoft Windows seit Windows 2000 mitgeliefert wird. Er kann mit „Start“ → „Ausführen …“ ( + ) und der Eingabe von „eudcedit“ gestartet werden. Der Editor erlaubt das Einfügen benutzerdefinierter Zeichen wahlweise in einzelne Schriftarten oder global auf einem der für die private Nutzung reservierten Unicode-Punkte U+E000 bis U+F8FF. Birdfont
Einzelnachweise
Kategorie:Typografie