Blâmont (deutsch Blankenberg) ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Meurthe-et-Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen).
Geografie Die Gemeinde Blâmont liegt zwischen Lunéville und Sarrebourg im Tal der Vezouze, in die hier die Voise mündet. mini|zentriert|Blick auf Blâmont
Geschichte Der Ort geht auf römische Ursprünge zurück. 1545 bis 1552 war er Residenz von Christina von Dänemark, die damals das Herzogtum Lothringen regierte und dann von französischen Truppen, die das Land bis 1661 besetzten, vertrieben wurde. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Blâmont niedergebrannt. Seit 1766 gehört der Ort zu Frankreich.
Bis 2015 war Blâmont namengebender Hauptort des in diesem Jahr aufgelösten Kantons Blâmont.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012 2022 Einwohner 1409 1400 1257 1399 1318 1261 1190 1099 1046 Quellen: Cassini und INSEE
Sehenswürdigkeiten Ruinen der Burg Kirche Saint-Maurice
mini|links|hochkant|Kirche Saint-Maurice mini|Rathaus (Hôtel de ville)
Persönlichkeiten Louis Klein (1761–1845), General Marthe Richard (1889–1982), Fliegerin, Spionin, Schriftstellerin. Florent Schmitt (1870–1958), Komponist Antoine Veil (1926–2013), Manager, Staatsbeamter und Autor
Literatur
Weblinks
Illustration von Daniel Meisner von 1626: Blanmont. Natur gehet für Lehr ()
Kategorie:Ort in Grand Est
Kategorie:Träger des Croix de guerre 1914–1918 (Ort in Frankreich) Kategorie:Stadt in Frankreich