Birgit Doll (* 9. März 1956Biografie über Birgit Doll. In: Gedenktage 2016. Hrsg. Wienbibliothek im Rathaus, Wien 28. August 2015, S. 27 (; hier in der Version 7. September 2015 noch ohne Sterbedatum): in Wien; † 26. Oktober 2015) war eine österreichische Schauspielerin und Theaterregisseurin.

Leben mini|hochkant=0.5|Grabstätte von Birgit Doll

Nach der Matura im Jahr 1974 begann Birgit Doll mit 19 Jahren Germanistik und Theaterwissenschaft zu studieren. Sie wechselte an das Max-Reinhardt-Seminar und absolvierte dort ihre Schauspielausbildung.Heute: Birgit Doll, Schauspielerin. In: B.Z., 1. November 2000, abgerufen am 30. Oktober 2015. (Darin: ) 1976 gab sie ihr Debüt am Salzburger Landestheater. Sie wirkte ferner an folgenden deutschsprachigen Bühnen: Theater in der Josefstadt (1977), Ernst-Deutsch-Theater (1978), Salzburger Festspiele (1979), Volkstheater (Wien), Burgtheater, Schauspielhaus Zürich (1979), Schillertheater (Berlin), Bayerisches Staatsschauspiel (seit 1980). Bekannte Regisseure, mit denen sie arbeitete, waren Ingmar Bergman, Peter Patzak, Maximilian Schell, Hans Gratzer, Hans Lietzau, Otto Schenk und Achim Benning.

Birgit Doll übernahm auch zahlreiche Rollen im Fernsehen und im Film.

Im Oktober 2015 erlitt Doll einen Schlaganfall,Schauspielerin Birgit Doll in „akuter Lebensgefahr“. In: DiePresse.com, 20. Oktober 2015, abgerufen am 30. Oktober 2015. an dessen Folgen sie wenige Tage danach, am 26. Oktober 2015, starb.

Sie wurde auf dem Hietzinger Friedhof (Gruppe 23, Nummer 2) in Wien beerdigt.

Filmografie (Auswahl)

Regie (Auswahl) 2004: Hamlet, William Shakespeare (Shakespeare auf der Rosenburg) mit Raphael Schuchter und Alexander Waechter 2008: Der Kaufmann von Venedig, William Shakespeare (Shakespeare auf der Rosenburg) mit Alexander Waechter und Erich Schleyer 2009: Sommernachtstraum, William Shakespeare (Shakespeare auf der Rosenburg) mit Erni Mangold, Alexander Waechter und Erich Schleyer

Hörspiele 2014: Friedrich Bestenreiner/Erwin Koch: Agnes und ihr Kind – Regie: Harald Krewer (Hörspiel – ORF)

Auszeichnungen 1979: Bayerischer Filmpreis 1980: Bayerischer Filmpreis 1990/1991: Kainz-Medaille 1994/1995: Karl-Skraup-Preis 1998: Beste Schauspielerin beim Internationalen Filmfestival Florida (Fort Lauderdale) 2000: Nestroy-Theaterpreis als Beste Schauspielerin

Literatur Hermann J. Huber: Langen Müller’s Schauspielerlexikon der Gegenwart. Deutschland. Österreich. Schweiz. Albert Langen • Georg Müller Verlag GmbH, München • Wien 1986, ISBN 3-7844-2058-3, S. 190. C. Bernd Sucher (Hrsg.): Theaterlexikon. Autoren, Regisseure, Schauspieler, Dramaturgen, Bühnenbildner, Kritiker. Von Christine Dössel und Marietta Piekenbrock unter Mitwirkung von Jean-Claude Kuner und C. Bernd Sucher. 2. Auflage. Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 1999, ISBN 3-423-03322-3, S. 139.

Weblinks

Birgit Doll – Kurzbiographie auf privatem Filmportal, Hrsg. Günter Peter Margarete Affenzeller: Schauspielerin und Regisseurin Birgit Doll gestorben. Nachruf in: derstandard.at, 28. Oktober 2015.

Einzelnachweise

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