Mumi Troll ( [], englische Transkription Mumiy Troll von „Mumin-Troll“) ist eine russische Rockband, die 1983 von dem Linguisten Ilja Lagutenko in Wladiwostok gegründet wurde.

Name Lagutenko orientierte sich bei der Namensgebung an den Figuren aus den Büchern der finnlandschwedischen Schriftstellerin Tove Jansson, den Mumins (schwedisch Mumintrollen).

Geschichte mini|Ilja Lagutenko, Sdwig, Tsaler mini|Yuri Tsaler bei einem Livekonzert (2010) Mumi Troll begann als Garagenband während der letzten Jahre der Sowjetunion. Als die Auffassung gegenüber der Rockmusik besser wurde, wurden sie in Wladiwostok populär. Die Band löste sich jedoch auf, als Lagutenko, der Hochchinesisch und Englisch spricht, in die Volksrepublik China und in das Vereinigte Königreich ging, um für ein Beratungsunternehmen zu arbeiten, aber sie wurde nach seiner Rückkehr nach Russland neu gegründet. Sie wurden enorm populär, nachdem sie im Mai 1997 ihr erstes (offizielles) Album Morskaja ( „Marine“) veröffentlichten, das eine Mischung aus melodischem Hard Rock und Lagutenkos Offbeat-Texten und Performance ist. Das zweite Album Ikra ( „Kaviar“) war ebenso erfolgreich.

Ihr nächstes Album wurde erst drei Jahre später veröffentlicht, als die Beliebtheit der Band wieder abgenommen hatte. Trotzdem ist Mumi Troll noch immer eine von Russlands beliebtesten Bands. Sie vertraten Russland beim Eurovision Song Contest 2001, wo sie mit dem Lied Lady Alpine Blue Zwölfter wurden.

Diskografie Alben 1985: Nowaja luna aprelja () — Veröffentlichung der Band in Wladiwostok 1990: Delai Ju-Ju () — unabhängige Veröffentlichung 1997: Morskaja () — erstes Studioalbum 1997: Ikra () — zweites Studioalbum 2000: Totschno Rtut Aloe () — drittes Studioalbum 2002: Meamury () — viertes Studioalbum 2004: Pochititeli Knig () — Filmsoundtrack und fünftes Studioalbum 2005: Slijanie i Pogloschtschenie () — sechstes Studioalbum 2007: Amba () - siebentes Studioalbum 2008: 8 – achtes Studioalbum 2009: Comrade Ambassador – US-Veröffentlichung 2010: Redkije zemli () — neuntes Studioalbum 2012: Vladivostok — erstes englischsprachiges Studioalbum 2013: SOS matrosu (SOS ) — zehntes Studioalbum 2015: Piratskije kopii () — elftes Studioalbum 2016: Malibu Alibi — zweites englischsprachiges Studioalbum 2018: Vostok x Severozapad () — zwölftes Studioalbum 2020: Prizraki zavtra () — 13. Studioalbum 2020: Posle zla () — 14. Studioalbum

Kompilationen 1998: Schamora. Pravda o Mumijach i Trollach () — Zusammenstellung ihrer Lieder aus den 1980ern

EPs 1998: S Nowym Godom, Kroschka! ()

Beiträge für Kompilationen 2011: Budzma! Tuzin. Perasagruzka-2 (mit dem Song )

Singles (Auswahl) 1997: Владивосток 2000 1997: Утекай 1997: Забавы 2000: Невеста? 2001: Lady Alpine Blue 2004: Медведица (mit Linda Leen & Yana Kay) 2021: Amore Море, Goodbye (mit Filatov & Karas) 2021: Башня (mit Danya Milokhin)

Weblinks

Offizielle Website

Russland: Mumiy Troll bei eurovision.de

Kategorie:Russische Band Kategorie:Rockband Kategorie:Interpret eines russischen Beitrags beim Eurovision Song Contest Kategorie:Wladiwostok Kategorie:Musikgruppe (Sowjetunion)