Karl Huth (* 1914 in Dexbach: „Die Stadt Biedenkopf ist meine Heimat. Im Stadtteil Dexbach wurde ich geboren, in der Kernstadt Biedenkopf, wohin meine Eltern vor 48 Jahren übersiedelten, verlebte ich meine Jugend- und Schulzeit.“ (geschrieben am 1. Januar 1977); † 7. September 1989 in Wilhelmshütte) war ein deutscher Heimatforscher im Gebiet des Hessischen Hinterlandes.

Leben Karl Huth wuchs in Biedenkopf auf. Hauptberuflich war er als Verwaltungsoberrat für den Landkreis Biedenkopf und später für den Landkreis Marburg-Biedenkopf tätig.

Er war Mitglied im Verein für hessische Geschichte und Landeskunde (VHG) e. V. Kassel und war lange Zeit im Vorstand des Hinterländer Geschichtsvereins, eines Zweigvereins des VGH.

Werk Huth verfasste nebenberuflich eine Reihe von Publikationen über den Landkreis Biedenkopf sowie über die Gemeinden und Städte in dieser Region.

Als Kreisamtmann bereiste er in den Jahren 1954/55 zusammen mit dem Landeskonservator von Hessen, Hans Feldtkeller, den Landkreis Biedenkopf, um dessen Erstellung des Kurzinventars Die Bau- und Kunstdenkmäler des Landkreises Biedenkopf zu unterstützen.Vorwort von

Im Vergleich zur Mehrzahl von Heimatforschern, die vorwiegend einen lokalen Betrachtungsgegenstand adressieren, widmete sich Huth in seinem Werk einem größeren Zusammenhang. Seine Monografien zeichnen sich durch Anspruch auf Vollständigkeit und Sachlichkeit aus und folgen Grundsätzen des wissenschaftlichen Arbeitens.

Ehrungen Am 17. Dezember 1984 wurde Huth erster und bisher einziger Ehrenbürger der Großgemeinde Dautphetal.

Werke

Weblinks

Publikationen von Karl Huth in HeBIS

Einzelnachweise

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