Wolfgang Storch (* 7. Mai 1935 in Dresden) ist ein deutscher Film- und Theaterregisseur.
Leben Nach dem Abitur in Dresden volontierte Storch beim Sächsischen Tageblatt und studierte in der DDR nach seiner Ausbildung Theaterwissenschaften in Ost-Berlin, an der Freien Universität in West-Berlin sowie an den US-amerikanischen Universitäten Stanford und Berkeley. Dort führte er Theaterregie und drehte Kurzfilme für das „National Educational Television Network“. Danach war er mehrere Jahre in Australien für die Australian Broadcasting Commission als Regisseur tätig. Seit 1973 arbeitet Storch als Film- und Theaterregisseur in Deutschland.
In der Bundesrepublik drehte er ab 1973 zahlreiche Fernsehfilme, insbesondere Kriminalfilme. So führte er Regie bei Verfilmungen von Patricia Highsmiths Romanen, bei einigen Folgen der Tatort-Reihe und anderen Serien in der ARD und beim ZDF. Theaterarbeit leistete er an der Berliner Schaubühne.
Auszeichnungen Storchs in Australien gedrehter Film What for, Mary Anne? wurde auf der Biennale in Venedig mit dem Prix Italia ausgezeichnet.
Filmografie (Auswahl) 1974: Lokalseite unten links (Fernsehserie) 1976: Die Mädchen aus dem Weltraum (Star Maidens) (Fernsehserie, 5 Folgen) 1976: Freiwillige Feuerwehr (Fernsehserie, 13 Folgen) 1981: Tatort – Slalom 1981–1982: Ein Fall für zwei (Fernsehserie) 1981: Die große Schwester 1982: Kratzer im Lack 1984: Der Millionen-Coup 1985: Tatort – Irren ist tödlich 1986: Die zwei Gesichter des Januars 1987: Tatort – Spiel mit dem Feuer 1990: Tatort – Lauf eines Todes 1995–2003: Heimatgeschichten (Fernsehserie, 11 Folgen)
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