miniatur|Johann Adam Oest mit dem Nestroy-Theaterpreis 2010 als bester Nebendarsteller Johann Adam Oest (* 24. Juni 1946 in Babenhausen, Hessen; † 30. April 2019 in WienJohann Adam Oest ist gestorben. In: Wiener Zeitung, 30. April 2019. Abgerufen am 21. April 2021.) war ein deutscher Schauspieler, der dem Ensemble des Burgtheaters angehörte.
Leben Zum Schauspieler ausbilden ließ sich Oest an der Hamburger Schule für Schauspiel. Anschließend spielte er am Badischen Staatstheater Karlsruhe sowie bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen.Johann Adam Oest gestorben: „Allesspieler und tiefdenkender Humorist“, nachtkritik.de vom 30. April 2019, abgerufen am 2. Mai 2019. Oest war Theaterschauspieler, wirkte aber auch in zahlreichen Filmen und TV-Serien mit. Seine Karriere begann er am Theater am Neumarkt Zürich. Später wirkte er am Grillo-Theater Essen und am Schauspielhaus Bochum sowie bei den Salzburger Festspielen. Von 1986 bis 1999 und wieder seit 2002 war er Ensemblemitglied des Burgtheaters, wo er in 68 Inszenierungen in unzähligen Rollen mitwirkte und unter anderem mit Claus Peymann, Andrea Breth, Luc Bondy, Manfred Karge, Michael Thalheimer und Herbert Fritsch arbeitete. Zu seinem 70. Geburtstag wurde er zum Kammerschauspieler ernannt., deutschlandfunkkultur.de, erschienen und abgerufen am 30. April 2019.
Johann Adam Oest lebte zuletzt in Wien, wo er Ende April 2019 im Alter von 72 Jahren nach langer schwerer Krankheit starb.
Filmografie (Auswahl) 1974: Tatort: Playback oder die Show geht weiter 1975: Tatort – Tod eines Einbrechers 1976: Tatort – Kassensturz 1983: Über allen Gipfeln ist Ruh’ 2002: Das Duo – Totes Erbe 2002: Blond: Eva Blond! – Das Buch der Beleidigungen (Fernsehserie, Folge 2) 2003: Herr Lehmann 2004: Die Konferenz 2004: Kommissar Rex (Hexen und andere Frauen) : Ernst Buchner 2005: Tatort – Dunkle Wege 2005: Kabale und Liebe 2005: Die Bluthochzeit 2006: Bella Block: Das Glück der Anderen 2006: Requiem 2008: Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe 2008: Tatort – Exitus 2010: Hinter blinden Fenstern 2011: Mein eigen Fleisch und Blut 2011: Der Eisenhans 2011: Hotel Lux 2012: Das Ende einer Nacht 2012: Eine Frau verschwindet 2012: Hunkeler und die Augen des Ödipus 2014: Clara Immerwahr 2014: Die Auserwählten 2014: Helen Dorn – Unter Kontrolle 2015: Planet Ottakring 2016: Die Nacht der 1000 Stunden 2017: Life Guidance 2018: Kommissar Dupin: Bretonische Flut 2018: Die Chefin
Auszeichnungen 1992: Kainz-Medaille 2004: Nestroy-Theaterpreis für die beste Nebenrolle als Ross in Die Ziege oder Wer ist Sylvia? am Wiener Akademietheater 2005: Hessischer Fernsehpreis als Ensemblemitglied des Filmes Die Konferenz 2010: Nestroy-Theaterpreis für die beste Nebenrolle, in mehreren Rollen, in Der goldene Drache am Wiener Akademietheater
Weblinks
Webpräsenz des Schauspielers via Webarchive vom 4. März 2016
Agenturprofil bei der Agentur Schneider Berlin
Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Burgschauspieler Kategorie:Kammerschauspieler Kategorie:Nestroypreisträger Kategorie:Träger der Kainz-Medaille Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1946 Kategorie:Gestorben 2019 Kategorie:Mann