Saint-Mandé ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ), die sich östlich an die Hauptstadt Paris anschließt. Sie gehört zum Ballungsraum Île de France und liegt, einem Zipfel gleichend, im Nordwesten des Départements Val-de-Marne.

Geschichte Durch die Annektierung großer Stadtviertel, die heute zum 12. Pariser Arrondissement zählen, und des Bois de Vincennes in den Jahren 1860 und 1929 durch die Stadt Paris verlor Saint-Mandé einen großen Teil seines Stadtgebietes.

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2011 2018Einwohner 24.325 23.044 20.968 18.673 18.684 19.697 22.292 22.248 Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Saint-Mandé Die Kirche Notre-Dame, erbaut 1883–1885 Das Hôpital Bégin, erbaut 1855–1858 Die Kirche Saint-Louis, erbaut 1923–1924 Auf dem kleinen cimetière nord finden sich zahlreiche alte Gräber unter anderem von Juliette Drouet, der Muse von Victor Hugo Auf dem cimetière sud ruht die Pianistin Jeanne-Marie Darré Auf dem cimetière sud ruht die Schriftstellerin Juliette Benzoni, genannt Königin der historischen Romane

Verkehr Die Stadt wird von der Pariser Métrolinie 1 an der Station Saint-Mandé (ehemals Saint-Mandé – Tourelle) bedient. Der verbliebene Teil der Bahnstrecke Paris-Bastille–Marles-en-Brie durchquert die Stadt und wird von der RER A genutzt; allerdings ohne Halt in Saint-Mandé.

Wirtschaft Ubisoft, eine Firma für Computerspiele mit 21.000 Mitarbeitern, hat ihren Sitz in der Stadt.

Städtepartnerschaften Saint-Mandé unterhält Städtepartnerschaften mit: Akkon, Israel, seit 21. September 2010 Concord, Vereinigte Staaten, seit 15. März 1987 Drogheda, Irland, seit 9. September 2011 Eschwege, Deutschland, seit September 1989 / Oktober 1990 Tres Cantos, Spanien, seit 12. März 2005 Chingford, Vereinigtes Königreich, seit 21. April 1956 Yanggu-gun, Südkorea, seit 12. Oktober 2011

Persönlichkeiten Jean-Philippe Allard (1957–2024), Musikproduzent, Manager Juliette Benzoni (1920–2016), Schriftstellerin Charles Berling (* 1958), Schauspieler, Filmregisseur und Drehbuchautor Françoise Blanchard (1954–2013), Schauspielerin Martine Carol (1920–1967), Schauspielerin Gaëtan Charbonnier (* 1988), Fußballspieler Claudette Colbert (1903–1996), oscarprämierte Schauspielerin Bruno Cremer (1929–2010), Schauspieler Pierre Christin (1938–2024), Autor und Comicszenarist Alexandra David-Néel (1868–1969), Reiseschriftstellerin Frédéric Delcourt (* 1964), Schwimmer Frédéric Diefenthal (* 1968), Schauspieler Jules Guesde (1845–1922), Politiker Alice Guy-Blaché (1873–1968), Filmregisseurin H. Maurice Jacquet (1886–1954), Komponist und Dirigent Pierre Jolivet (* 1952), Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler Dominique Laffin (1952–1985), Schauspielerin Jacqueline Lamba (1910–1993), Malerin des Abstrakten Expressionismus François Lissarrague (1947–2021), Klassischer Archäologe Eric Luter (* 1953), Jazzmusiker André Moynet (1921–1993), Flieger im Zweiten Weltkrieg, Politiker und Autorennfahrer Jean-Yves Nahmias (* 1957), römisch-katholischer Geistlicher, Bischof von Meaux ab 2012 Rémy Pochauvin (1961–2021), Autorennfahrer Yann Randrianasolo (* 1994), Leichtathlet Yves Ternon (* 1932), Chirurg und Geschichtswissenschaftler Robert-André Vivien (1923–1995), Politiker

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

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