Die Orion-Klasse war eine Klasse von zwei mittleren U-Booten der französischen Marine, die von 1932 bis 1940 in Dienst stand.
Allgemeines In der damaligen französischen TypklassifikationDie französische Marine unterschied drei Klassen von U-Booten: Boote 1. Klasse waren Hochseeboote. Boote 2. Klasse waren kleinere Küstenboote. Boote 3. Klasse waren Minenleger. handelte es sich um Boote der Klasse 2. Die beiden Boote der Klasse wurden zwischen 1929 und 1932 jeweils bei A & Chantier Dubigeon in Nantes und A. Chantier de la Loire in Saint-Nazaire gebaut. Die Klasse wird auch als 630-Tonnen-Typ E bezeichnet.
Zum Zeitpunkt des Waffenstillstandes zwischen Deutschland und Frankreich am 22. Juni 1940 lagen die beiden Boote in britischen Häfen und wurden im Zuge der Operation Grasp von der Royal Navy übernommen. Die Briten nutzten die Boote lediglich in der Reserve bzw. als Ersatzteilspender ein und sonderten sie 1943 endgültig aus.
Einheiten Kennung Name Bauwerft Kiellegung Stapellauf Indienststellung Verbleib Q 165 Orion A.C. de la Loire,Saint-Nazaire 9. Juli 1929 21. April 1931 5. Juli 1932 am 3. Juli 1940 von den Briten beschlagnahmt, im April 1943 verschrottet. Q 166 Ondine A & Chantier Dubigeon,Nantes 30. August 1929 4. Mai 1931 5. Juli 1932 am 3. Juli 1940 von den Briten beschlagnahmt, im April 1943 verschrottet.
Literatur Erminio Bagnasco: Uboote im 2. Weltkrieg, Motorbuchverlag, Stuttgart, 5. Auflage 1996, ISBN 3-613-01252-9, S. 44
Weblinks 630 tonnes-Typ E im uboat.net (englisch) Orio-Klasse auf Navypedia (englisch)
Fußnoten
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