alt=Haus Kammerzell, Straßburg/Elsass|mini|Das Geburtshaus des Honoré Langustier, Haus Kammerzell am Münsterplatz zu Straßburg im Elsass. Honoré Pierre André Laurent-Etienne Langustier ist eine fiktive Detektivgestalt des deutschen Schriftstellers Tom Wolf.
Figur Langustier stammt aus Straßburg im Elsass. Er wurde am 12. Februar 1702 als Sohn des Adlerwirts Alphonse René Antoine-François Augustin Langustier und dessen Frau Elisabeth Langustier, einer geborenen Montgolfier, im Haus Kammerzell am Münsterplatz geboren. 1723 heiratete er Marie Louise Charlotte Haguenau aus Lahr. Im selben Jahr wurde ihm seine Tochter Marie geboren. 1738 starb Frau Marie Louise.
Auf der Durchreise König Friedrichs des Großen von Preußen im Jahre 1740 lernt dieser die Kochkunst des elsässischen Gastwirtes im Rabenhof am Straßburger Quai des Bateliers kennen und schätzen und wirbt den charmanten und ebenso hochgebildeten wie scharfsinnigen Cuisinier für den königlich-preußischen Hof an.
Schon bei der Anreise nach Berlin wird Langustier mit einem Kriminalfall konfrontiert. Einige scharfsinnige Beobachtungen und Schlussfolgerungen machen den König auf das andere große Talent seines nunmehrigen Zweiten Hofküchenmeisters aufmerksam, und Friedrich betraut diesen mit den kriminalistischen Ermittlungen.
1767 heiratet Langustier Rahel Schönermark und baut sich eine Villa am Heiligen See in Potsdam, die 1945 bei einem Fliegerangriff anglo-amerikanischer Bomber zerstört wird. Langustier stirbt am 3. September 1798 infolge eines Kutschunfalls in Wissembourg.
Es sind insgesamt dreizehn Langustier-Bände in der Reihe „Preußenkrimis“ des be.bra verlages erschienen; als seine Nachfolgerin fungiert seine Urenkelin – Gerardine de Lalande – welche bis jetzt in drei Romanen ermittelt.
Werke des Honoré Langustier Verführerische Kochkunst, 1769 Memoires intimes, 1786 Bleumorant, Gespräche mit Friedrich dem Einzigen, 1806
Zeitliche Einordnung Honoré Langustiers Abenteuer 1740 – Königsblau 1743 – Silbergrau 1746 – Muskatbraun 1750 – Purpurrot 1755 – Rosé Pompadour 1757 – Schwefelgelb 1759 – Smaragdgrün 1760 – Glutorange 1766 – Rabenschwarz 1772 – Kreideweiß 1778 – Goldblond 1782 – Nachtviolett 1786 – Kristallklar
Gerardine de Lalandes Abenteuer 1793 – Der rote Salon 1798 – Die letzte Bastion 1810 – Das spanische Medaillon
Quelle Tom Wolf, Die letzte Bastion – Ein Gerardine de Lalande Krimi, be bra Verlag Berlin, 2011, ISBN 978-3-89809-519-8, S. 262
Weblinks Ausführliche Biographie des Detektivs (PDF-Datei; 87 kB)
Langustier, Honore Langustier, Honore Langustier, Honore Langustier, Honore Kategorie:Romanzyklus