Irene Naef (* 6. Dezember 1922 in Berlin; † 27. Februar 1999 in München) war eine deutsche Schauspielerin.

Leben

Nach einer Ballettausbildung bei Tatjana Gsovsky in Berlin zog Irene Naef 1939 in die Schweiz. Dort erhielt sie eine Schauspielausbildung am Zürcher Schauspielstudio. 1942 wurde sie von Regisseur Leopold Lindtberg für den Schweizer Film entdeckt und am Schauspielhaus Zürich bis 1948 engagiert. Mit ihrem ersten Ehemann, Wilfried Seyferth, ging sie nach München an die Kammerspiele. Anschließend war Irene Naef Ensemblemitglied am Frankfurter Schauspielhaus unter Harry Buckwitz. Mit ihrem zweiten Ehemann, dem Journalisten Jochen Leschke, ging sie Anfang der 1960er Jahre nach München und arbeitete als Gast an deutschen Theatern. Sie hat eine Tochter aus zweiter Ehe mit Jochen Leschke, Eugenia Naef, die als Regisseurin arbeitet.

Ihre Grabstätte befindet sich auf dem Münchner Ostfriedhof.

Filmografie

1942: Der Schuss von der Kanzel 1947: § 51 – Seelenarzt Dr. Laduner (Matto regiert) 1952: Ferien vom Ich 1954: Ein Haus voll Liebe 1957: Egon, der Frauenheld 1971: Lass knacken Ive 1989–1990: Freunde zahlen nie 1994: Verliebt, verlobt, verheiratet 1998: Zwei Brüder-Verschleppt

Literatur

Weblinks

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