mini|250px|rechts| vor dem Panorama von in Neuseeland ist eine meterspurige Standseilbahn in , der Hauptstadt von Neuseeland. Die 610 Meter lange Strecke verbindet den rund 120 Meter höher gelegenen Stadtteil mit der Hauptgeschäftsstraße der Stadt, . Das ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt.

Geschichte Das erste wurde von der 1898 eigens dafür gegründeten Firma gebaut. Ziel des Baus des Transportsystems war es, das oberhalb des Stadtzentrums liegende Gebiet von zu erschließen und an das Stadtzentrum anzubinden. Die Idee zum Bau des Transportsystems hatte der Geschäftsmann , nachdem eine Gruppe von Geschäftsleuten 1895 eine Firma zur Entwicklung von Wohnbebauung in gegründet hatte.

mini|250px|rechts|Der Wagen 2 in der Station Konstruiert und entwickelt wurde das ursprünglich von dem aus stammenden Ingenieur . Seine zweispurige Bahn sollte mit einer Länge von 785 Metern und einem Steigungsverhältnis von 1:5,1 eine Höhe von 119 Meter überwinden. Doch den Auftrag zur Realisierung des Projektes bekam am 1. Februar 1900 , ein enger Freund . Die Baukosten wurden seinerzeit auf 12.172 neuseeländische Pfund veranschlagt.

Nach 2-jähriger Bauzeit wurde das am 22. Februar 1902 schließlich seiner Bestimmung übergeben. Anfangs erfolgte der Antrieb des Systems noch über einer Dampfmaschine, die sich in der befand. 1933 wurde die Dampfmaschine durch einen elektrischen Antrieb ersetzt. Das wurde sehr schnell so populär, dass den einzelnen Wagen Anhänger zugefügt werden mussten. Schätzungsweise 4.000 Passagiere ließen sich an einem Wochenende die neue Attraktion der Stadt nicht entgehen.

1947 wurde das an den verkauft. Nach Jahren des Betriebs beanstandete man 1976 die Sicherheit des Transportsystems, entsprach es doch nicht mehr den gestiegenen Sicherheitsanforderungen. Zwei Jahre später entschied sich der Rat der Stadt für den Bau einer neuen Bahn auf gleichem Grund, weshalb der Betrieb des alten Transportsystems am 22. September 1978 eingestellt werden musste.

Das zweite wurde von der Firma Habegger AG aus der Schweiz konstruiert und gebaut. Das nunmehr eingleisig, mit einer Ausweiche ausgeführte und in Anlehnung der Edwardischen Epoche gehaltene System, wurde am 6. Oktober 1979 mit einer feierlichen Neueröffnung in Betrieb genommen.

In der ehemaligen Maschinenhalle an der oberen Station wurde am 5. Dezember 2000 ein Museum zur Bahn eröffnet.

Technische Daten mini|250px|rechts|Kontrollpult des Wellington Cable Cars.

Die heutige Strecke des hat eine Länge von 610 Meter und überwindet mit einem Steigungsverhältnis von 1:5,06 rund 120 Höhenmeter. Auf der Strecke, die eingleisig mit einer Ausweiche ausgeführt ist, liegen fünf Stationen, und am oberen Ende, .

Das hybride (Kabelbahnwagen/Seilbahn) hat zwei Waggons, je einen für eine Richtung. Ein Motor mit 185 Kilowatt Leistung auf der Oberseite des Hügels zieht das Kabel und stellt die antreibende Energie bereit. Die normale Fahrtgeschwindigkeit der Bahn beträgt 5 m/s (rund 18 km/h). Ein Wagen kann maximal rund 100 Personen aufnehmen (30 sitzend, 70 stehend). Jeder Waggon wiegt leer ungefähr 13.500 Kilogramm, mit Fahrgästen ungefähr 21.000 Kilogramm.

Die Bahn transportiert je nach Saison zwischen 800.000 und 1 Million Fahrgäste.

Betreiber Das wird heute von der 1991 gegründeten betrieben, einem Unternehmen des . Die ist zusätzlich für den Betrieb der Oberleitungsbusse der Stadt zuständig. 2013 setzte das Unternehmen 6,5 Mio. NZ$ um.

Weblinks

Einzelnachweise Cable Car History. (Schautafel in der Station Lambton Quay) vom 14. November 2004

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