The Challengers waren eine US-amerikanische Surf-Rock-Band, die sich 1962 in der Besetzung Jim Roberts (Klavier), Don Smoker alias Don Landis (E-Gitarre), Glenn Grey (E-Gitarre), Randy Nauert (E-Bass), Richard Delvy alias Richard Delvecchio (Schlagzeug) und Nick Hefner (Saxophon) in Los Angeles, Kalifornien formierte und die aus der Band The Belairs hervorgegangen ist. Das Debütalbum der Challengers, Surfbeat, gehört zu den am besten verkauften Alben der Surf-Ära.

Geschichte Nachdem Delvy und Roberts Ende 1961 die Belairs verlassen hatten, gründeten sie die Band The Challengers. Im Tonstudio World Pacific Studio in Los Angeles wurden in dreieinhalb Stunden die Aufnahmen für ihr Debütalbum gemacht. Das Plattenlabel Vault Records übernahm die Veröffentlichung von Surfbeat, und kurz nach dem Erscheinen des Albums im Januar 1963 stieg es in die US-Charts Billboard Hot 100 ein. Das Album beinhaltet unter anderem Stücke von Interpreten mit einem großen Einfluss auf den Surf Rock wie beispielsweise The Fireballs und Duane Eddy.

Nach dem Erfolg des ersten Albums wurden weitere Singles wie Torquay/Bulldog und Moon Dawg/Tidal Wave veröffentlicht. Im Februar 1963 nahmen sie unter anderem mit The Mar-Kets, The Lively Ones und The Avantis am Battle of the Bands in Los Angeles teil. Die Radio-Station KFWB veröffentlichte zusammen mit Del-Fi Records das Album Battle of the Surfing Bands, das den Titel Ramrod der Challengers beinhaltet. Konzerte und Auftritte im Fernsehen, zum Beispiel in der Show Celebrity Party zusammen mit Dick Dale & The Del-Tones, erhöhten die Popularität der Challengers.

Bei den Aufnahmen zum Album On the Move verließen Hefner, Grey und Landis die Band und wurden durch Phil Pruden, Art Fisher und Eddie Fournier ersetzt. Im Jahr 1964 erschien das Album K-39 mit dem wohl bekanntesten gleichnamigen Titellied der Challengers. Die Band veröffentlichte nun jährlich mehrere Alben und hatte ihre eigene TV-Show, Surf’s Up. Der Zeichner Rick Griffin gestaltete mehrere Plattencover der Band.

Mit der British Invasion Mitte der 1960er-Jahre änderten auch die Challengers ihren Stil, wie zum Beispiel der eher Pop-orientierte Song Kicks von Paul Revere & The Raiders dokumentiert. Wie viele andere Surf-Rock-Bands hatten sich auch die Challengers bis 1966 aufgelöst.

Diskografie Singles 1962: Torquay/Bulldog 1962: Moon Dawg/Tidal Wave 1963: Footapper/On the Move 1964: Hot Rod Hootenanny/Maybellene 1964: Hot Rod Show/K-39 1965: Channel 9/Can’t Seem to Get Over You 1965: Mr Moto ’65/Chieflado 1966: Pipline/Come Right Back to Me

Alben 1962: Surf Beat 1963: Lloyd Thaxton Goes Surfing with The Challengers 1963: On the Move – Surfing Around the World 1964: K-39 1965: Go Sidewalk Surfing! 1965: The Man from U.N.C.L.E. 1965: At the Teenage Fair 1966: California Kicks 1994: New Wave 1995: Tidal Wave! (Rarities)

Beiträge zu Kompilationen 1982: Bustin’ Surfboards 1994: Killer Surf 1995: KFWB’s Battle of the Surfing Bands 1995: Tidal Wave! 1996: Cowabunga! Surf-Box 1996: Let’s Go Trippin’ 1996: Surf Crazy 1997: The World of Surf Music 1998: Surf! Sand! Sun! 2003: Lost Legends of Surf Guitar – Vol. 03 2003: TelstarMania 2005: Instrumental Sixties EP Collection – Magic Records Box

Literatur John Blair (Hrsg.): The Illustrated Discography Of Surf Music. 1961–1965. J. Bee Productions, Riverside CA 1978, ISBN 0-9601880-0-2. Robert J. Dalley: Surfin’ Guitars. Instrumental Surf Bands of The Sixties. Surf Publications for R.J. Dalley, Azusa CA 1988.

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