mini|Ortsansicht 2025 Główczyno () ist ein kleiner Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Er gehört zur Gmina Barciany (Landgemeinde Barten) im Powiat Kętrzyński (Kreis Rastenburg).

Geographische Lage Główczyno liegt in der nördlichen Mitte der Woiwodschaft Ermland-Masuren, etwa 10 Kilometer südlich der Staatsgrenze zur Oblast Kaliningrad. 13 Kilometer nordwestlich liegt Schelesnodoroschny (Gerdauen) und 19 Kilometer südlich die heutige Kreismetropole Kętrzyn ().

Geschichte Das heutige Główczyno war ursprünglich lediglich ein großer HofDietrich Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Egloffstein und gehörte als Exklave zum Gutsbezirk Arklitten () im ostpreußischen Kreis Gerdauen. Im Jahre 1905 zählte es 29 Einwohner.

Am 30. September 1928 wurde Egloffstein aus dem Gutsbezirk Arklitten in die Landgemeinde Bieberstein (polnisch Bobrowo) umgegliedert.Rolf Jehke, Amtsbezirk Arklitten/Molthainen/Molteinen

Als 1945 in Kriegsfolge das gesamte südliche Ostpreußen an Polen fiel, war auch Egloffstein davon betroffen und wurde in Główczyno umbenannt. In die heutige Siedlung (polnisch Osada) ist der Weiler Cacki () einbezogen. Zusammen bilden sie eine Ortschaft innerhalb der Landgemeinde Barciany (Barten) im Powiat Kętrzyński (Kreis Rastenburg), bis 1998 der Woiwodschaft Olsztyn (Allenstein), seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig.

Kirche Bis 1945 war Egkloffstein in die evangelische Kirche MolthainenWalther Hubatsch, Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 458 (1938 bis 1945 Molteinen, polnisch Mołtajny) in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union sowie in die katholische Kirche St. Bruno in Insterburg (heute ) im damaligen Bistum Ermland eingepfarrt.

Heute gehört Główczyno katholischerseits zur Pfarrei Mołtajny im jetzigen Erzbistum Ermland sowie zur evangelischen Kirchengemeinde Barciany, einer Filialgemeinde der Johanneskirche in Kętrzyn in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen.

Verkehr Główczyno ist von Bobrowo (Bieberstein) aus auf einer Nebenstraße nach Gęsiki (Meistersfelde) erreichbar. Eine Bahnanbindung besteht nicht mehr. Bis 1945 war Egloffstein Bahnstation an der Bahnstrecke Barten–Gerdauen der Rastenburger Kleinbahnen.

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Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren Kategorie:Gmina Barciany