mini|Alfred Bast (2024) Alfred Bast (* 22. September 1948 in Schwäbisch Gmünd) ist ein deutscher Maler und Künstler. Er lebt und arbeitet in Abtsgmünd-Hohenstadt.Kulturinitiative Schloss-Scheune Essingen e. V.: Alfred Bast – innen * AUSSEN, Essingen 2024.

Leben Alfred Bast wurde 1948 als zweites von fünf Kindern geboren. Sein Vater war Glasmaler und Kunstglaser mit eigener Werkstatt. Nach einer Berufsausbildung als Schriftsetzer studierte er an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd, wo er bei Nikolaus Plump Zeichenunterricht erhielt. Von 1968 bis 1975 studierte er freie Malerei an der Kunstakademie Stuttgart unter anderem bei Gerhard Gollwitzer, Peter Grau und Hans Gottfried von Stockhausen.Werkbiografie, umfassend auf alfred-bast.de, abgerufen am 28. Oktober 2024. Einer seiner außerakademischen Lehrer war Eckhart Dietz.Goethe-Institut Dakar (Hrsg.): Alfred Bast. Afrika – Rhythmischer Wille, 2008, S. 128.

1973 erhielt er ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes und hatte bei der Galerie Wahlandt in Schwäbisch Gmünd seine erste öffentliche Ausstellung. Ein Auslandsstipendium der Studienstiftung führte ihn 1974 erstmals nach Pondicherry und Auroville im Süden Indiens. In den Jahren 1993, 1994, 2001, 2003, 2005 und 2013 folgten sieben weitere Aufenthalte in Auroville.

Seit 1975 ist Bast freischaffender Künstler. Im gleichen Jahr heiratete er und zog mit seiner Ehefrau Lena Preuss nach München, wo er auch ein Atelier hatte. 1978 wurde seine Tochter, die Journalistin und Schriftstellerin Eva-Maria Bast, geboren. 1990 wurde sein Sohn Arco geboren. Der Künstler hat inzwischen fünf Enkel.Biografie auf alfred-bast.de, abgerufen am 28. Oktober 2024.

mini|hochkant|Die Erschaffung Adams. Güglinger Palmtuch, Bild Nr. 4, 1988. 1984/83 hatte Bast für drei Semester einen Lehrauftrag für Zeichnen an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd. 1988 beteiligte er sich mit dem Bild Nr. 4 („Die Erschaffung Adams“) am neuen Güglinger Palmtuch. Von 1992 bis 1994 hatte er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Kunsttherapie Nürtingen für „Integrative Kunst“. Von 1993 bis 1996 hatte er einen Lehrauftrag am Kunstseminar der Freien Hochschule Metzingen mit Schwerpunkt „Wahrnehmung durch Zeichnen“. 1995 gründete er, inzwischen nach Abtsgmünd-Hohenstadt umgezogen, den „KUNSTKLOSTER art research e. V.“ in Abtsgmünd.

mini|hochkant|Licht-Grund. Lasergeschnittener Edelstahl und Gusseisen, 6 m × 1,5 m, 2000, Karlsplatz in Wasseralfingen. Die ausgeschnittenen Teile sind in einer betonierten Bodenplatte angeordnet. 1997 leitete er an der Sprachheilschule in Wasseralfingen ein einwöchiges Projekt mit dem Titel „Baum und Kunst“, bei dem über hundert Kinder mit brennenden Stöcken zeichneten. 1998 und 2001 veranstaltete er ähnliche Projekte im Gehörlosendorf Schloss Turbenthal und im Montessori Bildungszentrum Wiesbaden. Im Jahr 2000 wurde eine von Bast geschaffene sechs Meter hohe lasergeschnittene Edelstahlstele mit dem Titel „Licht-Grund“ am Karlsplatz in Wasseralfingen aufgestellt.

2001 schuf er das Deckengemälde für das neue Theaterforum K3 „Komödienhaus“ des Theaters in Heilbronn., Heilbronner Stimme Im selben Jahr gestaltete er gemeinsam mit Ulla Röber, einer Mitarbeiterin des KUNSTKLOSTER e. V., für die Weleda einen Kalender mit dem Titel „Blüten – Früchte des Lichts“, der in einer Auflage von 90.000 Exemplaren in vier Sprachen weltweit verbreitet wurde.

Stipendien, Artcamps, Artist in Residence 1973–1975: Studienstiftung des deutschen Volkes 1974: Auslandsstipendium der Studienstiftung in Pondicherry und Auroville (Indien) 1979–1980: Kunststiftung Baden-Württemberg 1980: Atelierhaus Worpswede 1998: Artist in Residence, Banana Factory – Arts & Education Center, Bethlehem (USA) 2002: Internationales Artcamp, Jamshedpur (Indien) 2003: Internationales Artcamp, Székesfehérvár (Ungarn) 2004: Artist in Residence, Székesfehérvár (Ungarn) 2005: Artist in Residence, Goethe-Institut, Tiflis (Georgien) 2008: Artist in Residence, Goethe-Institut, Dakar (Senegal)

Ausstellungen (Auswahl) mini|hochkant|Licht und Schatten. Dreiseitige Stele, lasergeschnittener Stahl, 240 cm × 50 cm, 1999 1973: „Die inneren Zusammenhänge der Gegensätze“, Galerie Wahlandt, Schwäbisch Gmünd 1976: „Dimensionen der Fläche“, Galerie Apollon, München 1976: „Die Wirklichkeit der Illusion“, Galerie im Prediger, Schwäbisch Gmünd 1978: „Fensterbilder“, Galerie Spectra, Stuttgart 1981: „Zyklus an die Sonne“, Galerie Bollhagen, Worpswede 1982: „Der Mensch – zwischen Licht und Verdichtung“, Galerie Atmo, Frankfurt am Main 1984: „Die Verschiedenartigkeit des Gleichen“, Galerie Danielsen, Flensburg 1985: „Kunst und Transformation“, Trans-Art-Galerie, München 1986: „Lebenszeichen“, Landeskreditbank Baden-Württemberg, Karlsruhe 1989: „Die Transparenz des Sichtbaren“, Weiße Galerie, Köln (mit Tamara Ralis) 1992: „Stille Bilder“, Galerie Fischer, Minden 1994: „Gestalt – Erscheinung – Substanz“, Galerie Open Center, New York (mit Tamara Ralis und Fritz Hörauf) 1995: „Licht-Grund“, Städtische Museen Heilbronn 1997: „Die Architektur des Empfindens“, Galerie im Prediger, Schwäbisch Gmünd 1998: „Natur der Zeichen, Zeichen der Natur“, Galerie im Rathaus und Foyer der Kreissparkasse, Aalen 2000: „Kreativität und Technik“, Vortragsperformance an der Hochschule Aalen 2002: „atmendes Sehen“, Heinrich-Strobel-Haus, Südwestrundfunk, Baden-Baden (Fernsehportrait von Marina Klug) 2003: „drawing with light“, Aurodhan Gallery, Pondicherry (Indien) 2004: „Rhythm“, Székesfehérvár (Ungarn) 2005: „dichte Offenheit“, Kunstforum, Weil der Stadt 2005: „Ökotopia“, Goethe-Institut, Tiflis (Georgien) 2005: „Philosophie on stage“, MuseumsQuartier, Wien (Österreich, mit Hans-Dieter Bahr) 2006: „Atmendes Sehen“, KunstRaumRhein, Dornach (Schweiz) 2007: „Spannweite“, Kunsthalle Bremerhaven 2008: „Herz-im-Kopf“, Goethe-Institut, Dakar (Senegal) 2008: „40 Jahre zeitlos“, Johanniskirche, Schwäbisch Gmünd 2009: „strömende Ordnungen“, Rathaus, Böbingen an der Rems 2012: „Präzise Weite“, Galerie Under The Mango Tree, Berlin 2012: „Sprachen des Lichts – Des langues de la lumiere“, Galerie Bains Douches, Antibes (Frankreich) 2014: „think visuell“, Aurodhan Gallery, Pondicherry (Indien) 2016: „Von der Entdeckung des Offensichtlichen“, Städtische Galerie und Sammlung Doris Nöth, Ehingen 2018: „Von Kräften, die heilen“, Schloss Türnich 2018: „50 Jahre Kunst“, Zehntscheuer Abtsgmünd und Schloss Untergröningen 2022: „Bilderdenken“, Galerie im Rathaus und Foyer Landratsamt, Aalen 2024: „innen * AUSSEN“, Schloss-Scheune, Essingen 2025: „Zu Haus – im Brunnen der Bilder 1975–2025“, Schloss Glatt, Sulz am Neckar 2026: „Natur Ikonen“, Palais Adelmann, Ellwangen (im Rahmen der Landesgartenschau Ellwangen 2026)

Weblinks

Offizielle Website alfred-bast.blogspot.de

Einzelnachweise

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