Systemsoftware bezeichnet Software, die keine Anwendungssoftware ist und nahe am Computersystem ausgeführt wird. Sie ist die Gesamtheit aller Programme und Dateien, die sämtliche Abläufe bei Betrieb eines Rechners steuern. Systemsoftware stellt damit eine Verbindung zur Hardware her und steuert die Verwendung dieser Ressourcen (speziell Mikroprozessor und Arbeitsspeicher), im Besonderen durch übergeordnete Anwendungssoftware (bzw. durch die Systemaufrufe, die durch diese Anwendungssoftware gemacht werden). Sie verwaltet sowohl die internen als auch die externen Hardwarekomponenten und kommuniziert dazu mit diesen.
Zur Systemsoftware zählen das Betriebssystem und andere systemnahe Software, wie beispielsweise Dienstprogramme, Datenbank-Verwaltungswerkzeuge und Middleware.
Abgrenzung In einigen Definitionen sind auch Programmierwerkzeuge in dem Begriff eingeschlossen, obwohl diese in der Regel nicht direkt zur Ausführung von Software benötigt werden.
Im Falle von eingebetteten Systemen beschreibt systemnahe Software hingegen die gesamte im System als Firmware integrierte Software, wobei es auch hier innerhalb der Software verschiedene Ebenen gibt.
Ein Softwaresystem ist dagegen ein aus einzelnen Systemelementen bestehendes System im Sinne des Systems Engineering. Damit ist ein Gesamtsystem mit allen Elementen gemeint. Dies kann eine Software sein oder Software als Teil eines anderen Systems.
Literatur Die Literaturangaben bei Betriebssystem, Middleware u. a.
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Einzelnachweise
Kategorie:IT-Architektur Kategorie:Informatik