Sarrewerden () ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Bas-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Der Ort gehört zum Arrondissement Saverne und zum Kanton Ingwiller. Am 1. März 1972 wurde Sarrewerden mit den Ortschaften Bischtroff-sur-Sarre und Zollingen zusammengeschlossen.
Ortsname Der Name Saarwerden leitet sich von der Saar ab, welche am Ort vorbeifließt, sowie dem Begriff Werder, womit eine Flussinsel bezeichnet wird. Dies bezieht sich auf die Insel in der Saar im Nordwesten von Saarwerden, auf der sich eine erstmals 1125 erwähnte Burg der Grafen von Saarwerden befand, welche 1671 im Zuge der Reunionskriege zerstört wurde. Auf der Insel befindet sich zudem die Alte Mühle (), welche heute als Bürgersaal dient.
Wappen Wappenbeschreibung: In Schwarz ein goldgeschnäbelter goldgeständerter rotgezungter silberner Doppeladler.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2014 Einwohner 917 934 947 967 987 1013 935 880
Sehenswürdigkeiten Die ehemalige Stiftskirche St. Blasius (Saint-Blaise) aus dem 15. Jahrhundert ist heute die römisch-katholische Kirche St. Bartholomäus. Sie steht als Monument historique unter Denkmalschutz.
Verkehr Der Haltepunkt Sarrewerden lag an der Bahnstrecke Berthelming–Sarreguemines.
Persönlichkeiten Friedrich III. von Saarwerden (um 1348–1414), 1370–1414 Erzbischof von Köln, geboren in Saarwerden. Nach dem Tod seines Bruders Heinrich II. 1397 führte er übergangsweise die Grafschaft Saarwerden. Karl Ludwig von Keßling (1763–1843), königlich-bayerischer Diplomat und Landtagsabgeordneter
Literatur Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin. Band 2. Flohic Editions, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-055-8, S. 1093–1097.
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Einzelnachweise
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