mini|hochkant=1.4|Ausschnitt aus einer Karte Westafrikas von Guillaume Delisle, 1707. Die Insel San Borondón ist westlich der Kanarischen Inseln als „sagenumwobene Insel einiger Autoren“ verzeichnet. mini|Die Sankt-Brendan-Insel links oberhalb der Figur Die Sankt-Brendan-Insel (auch Insula S. Brandani, Insulle Sct Brandani sive puelarum, S. Borodon und weitere Schreibweisen) ist eine Phantominsel im Nordatlantik. Sie wurde nach dem irischen Mönch Sankt Brendan benannt, der wohl 512 nach Christus eine legendäre Seereise (Navigatio Sancti Brendani) unternahm und dabei angeblich diese Insel entdeckte. Jahrhundertelang fand sich diese Insel auch immer wieder auf Karten dargestellt und ihre Existenz galt den Gelehrten des Mittelalters als Tatsache Adwin de Kluyver, Die Inseln des Guten und Bösen, Mare, Hamburg, 2026, S. 81f .

Literatur Urs Bitterli: Die Entdeckung Amerikas. Von Kolumbus bis Alexander von Humboldt. C. H. Beck, München 1991, ISBN 978-3-406-35467-0

Weblinks

San Borondón, la isla descubierta (spanisch) Hinweis zur Navigation: Primero = erstes, Anterior = zurück, Siguiente = vor, Ultimo = letztes (laut spanischem Artikel handelt es sich bei der Ausstellung um eine künstlerische Fiktion über die Legende von San Borondón)

Einzelnachweise

Kategorie:Brendan der Reisende als Namensgeber Kategorie:Phantominsel Kategorie:Geschichte (Atlantischer Ozean)