mini|270px|Kapelle St. Kilian in Zumhaus
Zumhaus ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Zumhaus liegt in der Gemarkung Breitenau.
Geografie Das Kirchdorf liegt am rechten Ufer der Wörnitz und am Hirtengraben, der unmittelbar südlich des Ortes als rechter Zufluss in die Wörnitz mündet, in einer flachhügeligen Ebene bestehend aus Ackerland und Grünland mit einzelnem Baumbestand. Der Ort ist von Süden, Osten und Westen eingebettet von der Bundesautobahn 6 und A 7 sowie der Bahnstrecke Nürnberg–Crailsheim im Norden. Die AN 5 führt nach Ungetsheim (1,4 km südlich) bzw. nach Bottenweiler (1,7 km nordwestlich). Die Kreisstraße AN 36 führt nach Breitenau (1,2 km östlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Zischendorf (0,9 km nördlich).
Geschichte Zumhaus lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahr 1732 bestand der Ort aus 7 Anwesen, 1 Gemeindehirtenhaus und 1 Kapelle. Grundherren waren das Stiftsverwalteramt Feuchtwangen (1 Anwesen), der Deutsche Orden (2 Anwesen), das Spital der Reichsstadt Dinkelsbühl (4 Anwesen, davon eines mit Wirtschaft) und das Rittergut Thürnhofen (1 Gütlein).Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Zumhaus (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de). Von 1797 bis 1808 gehörte der Ort zum Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen. Die Zahl der Anwesen blieb unverändert.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 6, Sp. 541.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Zumhaus dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Breitenau zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Zumhaus am 1. Januar 1972 nach Feuchtwangen eingemeindet.
Baudenkmal evangelisch-lutherische Filialkirche St. Kilian: Chorturmkirche, kleine, aus Hausteinen errichtete Anlage, 15./frühes 16. Jahrhundert, Fachwerkobergeschoss des Turms wohl 18./19. Jahrhundert; mit Ausstattung
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 63 78 65 72 85 97 96 131 74 74 53HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“. 10 13 16 17 20 17 18 19 Quelle Zumhaus: 73 Einwohner, 12 Wohngebäude; Zumhaus Bahnhof: 12 E., 4 Wgb.
Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Stephan (Breitenau) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Feuchtwangen) Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp) Kategorie:Ort an der Wörnitz