Die Laliderer Spitze (oder Lalidererspitze) ist ein hoher Berg in der Hinterautal-Vomper-Kette im Karwendel in Tirol. Östlich unterhalb des Gipfels steht auf das im September 1948 errichtete Lalidererspitzen-Biwak, welches auch als Konrad-Schuster-Biwak bekannt ist ().
Routen zum Gipfel Der Gipfel ist von Scharnitz () über das Hinterautal entlang der Isar, die Kastenalm () und das Rossloch als anspruchsvolle Bergtour erreichbar, bekannter ist die Lalidererspitze jedoch für ihre Kletterrouten. Ein klassischer Anstieg ist die Herzogkante (V-, Erstbegehung durch Otto, Christian und Paula Herzog am 9. August 1911). Durch die 900 m hohe Nordwand der Laliderer Spitze und der benachbarten, steilen Laliderer Wände führen zahlreiche anspruchsvolle Kletterrouten, sie gilt als eine der größten Felswände der Ostalpen. Erstmals wurde sie 1932 von Matthias Auckenthaler und Hans Schmidhuber auf dem heute klassischen Auckenthaler-Weg (VI-) begangen.
Lage
Lage der Laliderer Spitze im Karwendel (links)und in den Alpen (rechts).
Literatur
Weblinks
Hermann von Barth: Im Roßloch – Grubenkarspitze, Dreizinkenspitze, Laliderer Wand und Spitze, Bockkarspitze (aus dem Alpenfreund 1875)
Kategorie:Berg in den Alpen Kategorie:Karwendel Kategorie:Geographie (Scharnitz)