Trebenow ist ein Ortsteil der amtsfreien Gemeinde Uckerland im Landkreis Uckermark in Brandenburg.

Geschichte Die Gemeinde Trebenow wurde am 31. Dezember 2001 mit zehn weiteren Gemeinden zur neuen Gemeinde Uckerland zusammengeschlossen.StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001

Ortsteile links|mini|Dorfkirche in Trebenow

Trebenow hat etwa 160 Einwohner. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt von 1321.Trebenow Der Name des Ortes stammt vom Personennamen Treben ab.Märkische Oderzeitung, 23. Oktober 2006, S. 9

links|mini|Dorfkirche Werbelow links|mini|Urdolmen von Trebenow links|mini|Dorfkirche Bandelow

Bandelow hat etwa 250 Einwohner. Das Dorf wurde 1312 das erste Mal urkundlich als in villa Bandlow erwähnt. Bereits im Landbuch der Mark Brandenburg von 1375 erschien es unter seinem heutigen Namen.Johannes Schultze (Hrsg.): Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375 (= Brandenburgische Landbücher. Band 2; Veröffentlichungen der Historischen Kommission für die Provinz Brandenburg und die Reichshauptstadt Berlin. Band VIII, 2). Kommissionsverlag von Gsellius, Berlin 1940, Uker[mark]. Bandelow, S. 240–241 (Digitalisat in Universitätsbibliothek Potsdam). Der Ortsname leitete sich vom Personennamen Bandel ab. Die Kirche des Dorfes wurde ursprünglich im 13. Jahrhundert errichtet. Bei einem Brand wurde sie 1898 zerstört und danach neu errichtet. 1985 stürzte der Kirchturm ein und wurde nicht wieder aufgebaut. Weiterhin ist das Kriegerdenkmal von Bandelow sehenswert.Märkische Oderzeitung, 27. Oktober 2006, S. 9

Werbelow wurde 1343 erstmals urkundlich erwähnt. Bereits damals unter seinem heutigen Namen, welcher sich entweder vom slawischen Personennamen Warbl oder dessen Bedeutung Sperling ableitetMärkische Oderzeitung, 25. Oktober 2006, S. 11. Eine andere Deutung sagt, dass der Name von den Wörtern Weide und Baum entstand. Im Dorf befindet sich eine Kirche aus dem 16. Jahrhundert. Deren Fachwerkturm musste 1964 wegen Baufälligkeit abgerissen werden und wurde nicht wieder aufgebaut.Märkische Oderzeitung, 25. Oktober 2006, S. 11

Neumannshof ist das kleinste der Dörfer und hat nur etwa 27 Einwohner.

Literatur Lieselott Enders: Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil VIII, Uckermark, Weimar 1986, ISBN 3-7400-0042-2

Weblinks

Informationen auf der Website der Gemeinde Uckerland

Fußnoten

Kategorie:Ort im Landkreis Uckermark Kategorie:Ortsteil von Uckerland Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Uckermark) Kategorie:Ersterwähnung 1321 Kategorie:Gemeindeauflösung 2001