mini|Joseph Ernst Tunner – Selbstporträt mini|Altarbild Kreuzigung in San Antonio in Triest Joseph Ernst Tunner, Rufname Joseph, (* 24. September 1792 in Obergraden bei Köflach, Steiermark; Pfarre Köflach, Taufbuch 8 teilw. nach Ortschaften getrennt, 1766-1808, S. 313., abgerufen am 6. September 2024. † 10. Oktober 1877 in Graz) war ein österreichischer Historien- und Porträtmaler und ist der Kunstrichtung der Nazarener zuzurechnen.

Leben Joseph Tunner studierte an der Wiener Akademie. Von 1821 bis 1823 war er in Istrien, danach bis 1831 in Rom und schloss sich Friedrich Overbeck und den Lukasbrüdern an. Er stellte seine Kunst ganz in den Dienst der katholischen Kirche und schuf mehrere Altarbilder für steirische Kirchen. Ab 1840 war er Direktor der Zeichnungsakademie und Bildergalerie in Graz.

Am 29. Juni 1842 Pfarre Turrach, Trauungsbuch 2 1823-1854, S. 12., abgerufen am 18. April 2025. heiratete er in Turrach in zweiter Ehe Maria Tunner (1814–1901), die Tochter seines Bruders Peter Tunner (1786–1844). Ihre Töchter waren die Pianistin Marie TunnerIngeborg Harer: Tunner, Marie (Pseudonym: Eugen Eisenstein). In: Freia Hoffmann (Hrsg.): Europäische Instrumentalistinnen des 18. und 19. Jahrhunderts. 2012. (1844–1870) und die Malerin Sylvia Tunner (1851–1907).

Literatur

Fritz Klabinus: Der steirische Nazarener Joseph Tunner. Sein Leben und seine Kunst. In: Zeitschrift des Historischen Vereines für Steiermark. Jahrgang 28, Graz 1934, S. 1–78 (auch separat Graz 1934; historischerverein-stmk.at).

Weblinks

Einzelnachweise

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