mini|Edward Cucuel um 1913 Edward Cucuel (* 6. August 1875 in San Francisco; † 18. April 1954 in Pasadena, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Maler.

Leben und Ausbildung mini|Afternoon Tea; Öl auf Leinwand Edward Cucuel wurde als Sohn einer Engländerin und eines französischen Zeitungsverlegers geboren, wodurch er bereits mit 14 Jahren als Illustrator für The Examiner arbeitet. Er besuchte die Kunstakademie in San Francisco und die Académie Julian, die Académie Colarossi und die Académie des Beaux-Arts unter Jean-Léon Gérôme in Paris. 1896 arbeitete er als Zeitungsillustrator in New York, anschließend reiste er wieder nach Frankreich und Italien, um die „Alten Meister“ zu studieren. Cucuel illustrierte unter anderem den Novellenband „Gespenster“ der Schriftstellerin Clara Viebig, der 1903 im Verlag Karl Krabbe in Stuttgart erschien.

Studienreisen brachten Cucuel 1904 nach Spanien, Algerien, Ceylon, Japan und China. Später wirkte er in Berlin als Illustrator und in München (1907), wo er sich der Künstlergruppe Die Scholle anschloss. Besonders beeinflusst wurde Cucuel von Leo Putz und seinen Freilichtwerken, mit dem er vier Jahre auf Schloss Hartmannsberg am Chiemsee verbrachte. Im dortigen Künstlerkreis lernte Cucuel seine zweite Frau, die Blumen- und Stilllebenmalerin Clara Lotte von Marcard (1871–1955) kennen.Clara Lotte von Marcard-Cucuel, auf Galerie „Der Panther“, abgerufen am 23. Februar 2020 Seine erste Frau war die Malerin und Kunsthandwerkerin Marie Tscheuschner;Tscheuschner, Marie 1867 - VIAF ID: 483150808940819000009 (Person)Tscheuschner-Cucuel, Marie: PM. Hannover, 28.5.(18)67, AK: Berlin und Paris. (VBKnn) – Berlin, Kurfürstenstraße 112, Max Martersteig (Hrsg.): Jahrbuch der bildenden Kunst, 1903, in III. Ausübende Künstler, Spalte 253 1902 bekam das in Berlin wohnende Paar eine Tochter. Während des Ersten Weltkriegs malte Cucuel in Holzhausen am Ammersee, danach in München und Starnberg (1918), wo seine Kahnbilder entstanden. 1939 ließ er sich in Pasadena in Kalifornien nieder, wo er bis zu seinem Tode 1954 lebte. Cucuel malte gerne Akte und Frauenporträts im Stil der französischen Impressionisten.

Ausstellungen 1902: Nationale Kunstausstellung, Düsseldorf 1904: Große Berliner Kunstausstellung 1907: Glaspalast München 1912: Ausstellung der Sezession in München 1912: Pariser Salon des Beaux Arts 1915: Panama Pacific Exhibition, San Francisco 1915: Weltausstellung in San Francisco 1915 (Silbermedaille) 1921: Howard Young Gallerys, New York 1922: Grosvenor Gallery, London

Werke in Museen und öffentlichen Ausstellungen Liverpool, Birkenhead Museum Detroit, Detroit Museum Pittsburgh, Carnegie Institute Chicago, Art Institute Detroit, Museum of Arts, Toledo Museum Toronto, Rochester Museum New York, National Academy

Literatur Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst. Münchner Maler im 19./20. Jahrhundert (Geburtsjahrgänge 1871–1900), bearbeitet von Horst Ludwig, Bd. 5: Achmann-Kursell, München 1993, S. 162 Fritz von Ostini: Der Maler Edward Cucuel, Zürich/Wien/Leipzig 1924

Weblinks

Biografie Galerie Schüller, München Galerie Biografie Auktionen Galerie Gronert, München Galerie Schüller, München Edward Alfred Cucuel

Einzelnachweise

Kategorie:Maler (Vereinigte Staaten) Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1875 Kategorie:Gestorben 1954 Kategorie:Mann