Tina – What’s Love Got to Do with It? (What’s Love Got to Do with It) ist eine US-amerikanische Filmbiografie von Brian Gibson aus dem Jahr 1993. Sie ist eine Verfilmung des Buches „I, Tina“ von Tina Turner und Kurt Loder aus dem Jahr 1986.

Handlung Anna Mae Bullock wird in Nutbush, Tennessee geboren. Nach dem Tod ihrer Großmutter, die sie großgezogen hat, zieht sie zu ihrer Mutter und ihrer älteren Schwester nach St. Louis. In dem Club, in dem ihre Schwester arbeitet, lernt sie den Sänger und Songschreiber Ike Turner kennen. Dieser engagiert sie als Leadsängerin für seine Band. Zusammen gründen sie später die Ike & Tina Show, die ein großer Erfolg in den USA wird. Einige Jahre später werden die beiden ein Paar, und Anna wird kurz darauf schwanger. Nach der Geburt ihres Sohnes heiraten die beiden in Mexiko. Bereits kurz nach der Hochzeit zeigt Ike Turner sein wahres Gesicht, er beginnt Drogen zu nehmen, verprügelt und vergewaltigt Anna Mae, was sie über mehrere Jahre hinweg erträgt. Erst als Ike sie bei einem gewaltsamen Streit im Auto blutig schlägt, verlässt sie ihn endgültig. Ein Jahr später kommt es zur Scheidung. Anna verzichtet dabei auf alle finanziellen Ansprüche aus ihrer langjährigen gemeinsamen Karriere und behält nur ihren Künstlernamen. Nach der Scheidung tritt sie regelmäßig für eine Hotelkette auf. Bei einem dieser Auftritte wird sie von einem Musikmanager wiederentdeckt und veröffentlicht kurz darauf den Song „What’s Love Got to Do with It“. Das Lied wird ein Welthit und ist der Beginn einer Weltkarriere.

Kritiken James Berardinelli schrieb auf ReelViews, dass die Geschichte von Tina Turner mit „Energie“ und „Leidenschaft“ erzählt würde. Die Musikszenen seien „elektrisierend“, sie seien sehr gut choreografiert und gespielt. Die Darstellung von Angela Bassett sei überdurchschnittlich. Der Ruf von Laurence Fishburne würde noch besser als bisher werden.Kritik von James Berardinelli

Rita Kempley schrieb in der Washington Post vom 11. Juni 1993, die Filmbiografie sei „brutal“. Angela Bassett zeige ihren „Rang“ als Schauspielerin und könne den Oscar gewinnen. Die Darstellung von Laurence Fishburne verblüffe durch die „Humanität“, die er in seine Rolle einbringe.Kritik von Rita Kempley

Auszeichnungen Angela Bassett und Laurence Fishburne wurden im Jahr 1994 für den Oscar nominiert. Angela Bassett gewann 1994 den Golden Globe Award und 1995 den Image Award; sie wurde 1994 für den MTV Movie Award nominiert. Rae’Ven Larrymore Kelly wurde 1994 für den Young Artist Award nominiert.

Der Song „I Don’t Wanna Fight“ wurde 1994 für den Grammy Award nominiert.

Hintergrund Der Film wurde u. a. in Los Angeles, Chicago, San Francisco, St. Louis und London gedreht.Drehorte für What’s Love Got to Do with It Seine Produktionskosten betrugen ungefähr 15 Millionen US-Dollar. Das Einspielergebnis in den US-Kinos betrug 39,1 Millionen US-Dollar.Business Data for What’s Love Got to Do with It

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 1993 Kategorie:US-amerikanischer Film Kategorie:Filmbiografie über Musikschaffende Kategorie:Filmdrama Kategorie:Literaturverfilmung Kategorie:Tina Turner