mini|Steyrtalbahn der ÖGEG: Bahnhof Grünburg Die Österreichische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (ÖGEG) ist ein österreichischer Verein, entstanden aus einer Gruppe von Eisenbahnfreunden, die sich um 1971 zusammengefunden hatten, um in ihrer Freizeit die letzten noch aktiven Dampflokomotiven am ÖBB-Standort Linz zu pflegen.

Geschichte mini|ÖGEG-Lok der Baureihe ÖBB 657 in Timelkam Die Gründung erfolgte 1973 in Linz, mit dem Ziel, eine der zuvor betreuten Dampflokomotiven in eigenen Besitz zu übernehmen, sowie die soeben eingestellte Florianerbahn als Museumsbahn zu erhalten. In den folgenden Jahren erwarb die ÖGEG mehrere von den ÖBB ausgemusterte Lokomotiven, von denen als erste die ÖBB 93.1455 im Jahr 1978 wieder aus eigener Kraft auf ÖBB-Gleisen fuhr. In den folgenden Jahren wurden in angemieteten Räumlichkeiten im Heizhaus Amstetten der ÖBB weitere Lokomotiven aufgearbeitet, einige davon wurden 1987 zum 150-jährigen Jubiläum der Eisenbahnen in Österreich bei Fahrzeugparaden in Strasshof an der Nordbahn und Fahrzeugschauen einem breiteren Publikum präsentiert.

In den 1980er-Jahren gelang es der ÖGEG, in Rumänien eine Lok der Reihe 142 zu erwerben. Bei dieser Baureihe handelt es sich um einen rumänischen Lizenznachbau der Reihe 214 bzw. 12, der größten und stärksten Dampflokomotive österreichischer Konstruktion. Sie wurde 1993 wieder in Betrieb genommen. Nach dem Fall des Eisernen Vorhanges konnten in Osteuropa, vornehmlich in Rumänien, aber auch in der ehemaligen DDR zahlreiche teils gut erhaltene Lokomotiven erworben werden. Deswegen wurde der Verein aber auch kritisiert, da finanzielle Mittel auch für mehrere deutsche Lokomotiven ohne jeglichen Zusammenhang mit der Eisenbahngeschichte Österreichs aufgebracht wurden. Diese Loks konnten jedoch vor kommerziellen Sonderzügen erfolgreich eingesetzt werden. Mit der Ausmusterung von Altbaulokomotiven bei den ÖBB ab etwa Anfang der 90er-Jahre erwarb die ÖGEG auch zahlreiche Elektro- und Dieseltriebfahrzeuge.

Die historischen Eisenbahnfahrzeuge der ÖGEG sind heute im Netz der ÖBB, auf österreichischen Privatbahnen und auch im Ausland im Einsatz.

Die Florianerbahn wurde inzwischen aus der ÖGEG ausgegliedert und in eine eigenständige Gesellschaft übergeführt. mini|Aktie der Steyrthalbahn-Gesellschaft vom 31. März 1890 Die ÖGEG besitzt heute zwei eigene Strecken, so betreibt sie einen 17 km langen Abschnitt der Steyrtalbahn von Steyr Lokalbahnhof nach Grünburg. Die 1982 eingestellte älteste Schmalspurbahn Österreichs mit einer Spurweite von 760 mm wurde 1985 als Museumsbahn wieder in Betrieb genommen. Heute gehören zum Bestand der Steyrtalbahn acht Dampflokomotiven.

1995 wurden erstmals Sonderfahrten auf der ehemaligen Kohlenbahn der Wolfsegg-Traunthaler Kohlenwerks AG (WTK) von Timelkam nach Ampflwang durchgeführt. Danach wurde die Ampflwanger Bahn übernommen, sie ist heute die normalspurige Museumsbahn der ÖGEG und Zubringer zum Eisenbahnmuseum in Ampflwang.

Seit 1995 ist die ÖGEG auch Eigentümerin des letzten Dampf-Fahrgastschiffes der österreichischen Donau-Schifffahrt, der Schönbrunn.

Seit 1995 ist der Verein auch Hauptgesellschafter der Österreichischen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte GmbH. Weiterer wesentlicher Gesellschafter ist Günther Oberbreyer.Abfrage Creditreform vom 24. Dezember 2014

Seit 2007 gibt es in Ampflwang eine Betriebsfeuerwehr. (BTF ÖGEG GmbH Ampflwang)

Lokpark Ampflwang, Oberösterreichisches Eisenbahn- und Bergbaumuseum mini|Dampflokparade bei der Langen Nacht der Museen 2021 im Lokpark Ampflwang Das Eisenbahnmuseum in Ampflwang im Hausruckwald beherbergt die umfangreiche Dampfloksammlung des Vereins. Es befindet sich in einer ehemaligen Montananlage der WTK am Endpunkt der ehemaligen Kohlenbahn. Im Jahr 2005 erhielt das Eisenbahnmuseum Ampflwang die Drehscheibe des ehemaligen Bahnbetriebswerkes Rosenheim sowie die Schiebebühne des ehemaligen SGP-Werkes aus Wien-Simmering. Zudem wurde ein neuer Ringlokschuppen um die Drehscheibe errichtet. Das Eisenbahnmuseum war der Hauptaustragungsort der oberösterreichischen Landesausstellung 2006 unter dem Motto „Kohle und Dampf“.

Fahrzeuge (Auswahl) Alle Angaben sind der Liste der Dampfloks in der Austrian Steambase entnommen.

Dampflokomotiven Normalspur mini|Die Lok 50.770 der Căile Ferate Române; sie wurde 2001 von der ÖGEG angekauft, restauriert, mit der fiktiven Nummer 57.2770 versehen und dient jetzt als Museumslok im Lokpark Ampflwang mini|Die ehemalige CFR 142.063 wurde in ihrem Erscheinungsbild an die ÖBB-Reihe 12 angepasst und 1993 als 12.14 wieder in Betrieb genommen. mini|Die ex-ÖBB 78.618 war eine der ersten in ehrenamtlicher Arbeit reaktivierten Normalspurdampflokomotiven in Österreich. 01 533 (Rekonstruktion der DR im Jahr 1964 aus 01 116, Krupp, Baujahr: 1934, FbNr.: 1413), betriebsfähig in Aufarbeitung 12.14 (CFR 142.063, Malaxa, Baujahr: 1939, FbNr.: 401, rumänischer Lizenzbau der österreichischen Schlepptender-Schnellzuglok der BBÖ Reihe 214) betriebsfähig außer Betrieb 638.1301 (CFR 230.301, Resita, Baujahr: 1936, FbNr.: 316, rumänischer Lizenzbau der preußischen Baureihe P8 = ÖBB 638), betriebsfähig außer Betrieb 638.2174 (CFR 230.174, Resita, Baujahr: 1933, FbNr.: 211, rumänischer Lizenzbau der preußischen Baureihe P8 = ÖBB 638) 42.2750 (BDZ 16.19, Wiener Lokomotivfabrik Floridsdorf, Baujahr: 1948 FbNr.: 17636) 42.2753 (BDZ 16.18, Wiener Lokomotivfabrik Floridsdorf, Baujahr: 1948, FbNr.: 17639) 44 661 (Borsig, Baujahr: 1941, FbNr.: 15117) betriebsfähig außer Betrieb 44 1595 (Grafenstaden, Baujahr: 1943, FbNr.: 7865), Ersatzteilspender 44 1614 (Krenau, Baujahr: 1943, FbNr.: 1102) 50 1002 (Schichau, Baujahr: 1940, FbNr.: 3427) 50 3506 (Rekonstruktion der DR aus 50 903, Krupp, Baujahr: 1940, FbNr.: 2364) 50 3519 (Rekonstruktion der DR aus 50 324, Henschel, Baujahr: 1940, FbNr.: 24975) betriebsfähig außer Betrieb 50 3689 (Rekonstruktion der DR aus 50 547, Henschel, Baujahr: 1940, FbNr.: 25766) 52.1198 (Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken AG Posen, Baujahr: 1943, FbNr: 612) betriebsfähig außer Betrieb 52.3316 (Jung, Baujahr: 1944, FbNr.: 11327) betriebsfähig außer Betrieb 52.3517 (Krauss-Maffei, 1943, FbNr.: 16643) betriebsfähig außer Betrieb 52.4552 (Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken AG Posen, Baujahr: 1944, FbNr.: 869) 52.7102 (Wiener Lokomotivfabrik Floridsdorf, Baujahr: 1943, FbNr.: 16555) ehemals Pianoexpress Wien. Seit Nov 2010 in Ampflwang 52 8003 (Rekonstruktion der DR aus 52 6357, Berliner Maschinenbau Baujahr: 1943, FbNr.: 12810), Ersatzteilspender 52 8096 (Rekonstruktion der DR aus 52 2312, Henschel, Baujahr: 1943, FbNr.: 27480) 52 8124 (DR-Baureihe 52.80 aus 52 2501, Henschel, Baujahr: 1943, FbNr.: 27669) 52 8134 (DR-Baureihe 52.80 aus 52 7138, Wiener Lokomotivfabrik Floridsdorf, Baujahr: 1943, FbNr.: 16591), in Aufarbeitung 52 8186 (DR-Baureihe 52.80 aus 52 632, Borsig, Baujahr: 1944, FbNr.: 15729) betriebsfähig in Aufarbeitung 52 8196 (DR-Baureihe 52.80 aus 52 5374, Borsig, Baujahr: 1944, FbNr.: 15729) 657.2519 (CFR 50.519, Malaxa, Baujahr: 1931, FbNr.: 45, rumänischer Lizenzbau der preußischen Baureihe G10 = ÖBB 657) 657.2608 (CFR 50.608, Malaxa, Baujahr: 1934, FbNr.: 144, rumänischer Lizenzbau der preußischen Baureihe G10 = ÖBB 657) Ersatzteilspender 657.2770 (CFR 50.770, Malaxa, Baujahr: 1938, FbNr.: 299 rumänischer Lizenzbau der preußischen Baureihe G10 = ÖBB 657) betriebsfähig 657.3459 (CFR 50.459, AEG Baujahr:1930 FbNr.:4414, preußischen Baureihe G10 = ÖBB 657) Ersatzteilspender 77.28 (BBÖ 629.43, Krauss Linz, Baujahr: 1920, FbNr.: 1183), betriebsfähig 78.618 (BBÖ 729.18 Wiener Lokomotivfabrik Floridsdorf, Baujahr: 1938, FbNr: 3152), betriebsfähig vorerst außer Betrieb 78.625 (BBÖ 729.25 Wiener Lokomotivfabrik Floridsdorf, Baujahr: 1938, FbNr.: 3160) Ersatzteilspender 86.476 (Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken AG Posen, Baujahr: 1943, FbNr.: 462) 86.501 (Henschel, Baujahr: 1942, FbNr.: 26720) betriebsfähig außer Betrieb 93.1326 (BBÖ 378.26, Wiener Lokomotivfabrik Floridsdorf, Baujahr: 1927, FbNr.: 2929) betriebsfähig außer Betrieb 93.1394 (BBÖ 378.94 Lokomotivfabrik der Staats Eisenbahn Gesellschaft, Baujahr: 1927, FbNr.: 4813) 93.1455 (BBÖ 378.155 Wiener Lokomotivfabrik Floridsdorf, 1931, FbNr.: 3004) betriebsfähig außer Betrieb 392.2510 (BBÖ 478.10, Actien-Gesellschaft der Lokomotivfabrik vorm. G.Sigl in Wiener Neustadt, Baujahr: 1927, FbNr.: 5781) 392.2530 (BBÖ 478.30, Actien-Gesellschaft der Lokomotivfabrik vorm. G.Sigl in Wiener Neustadt, Baujahr: 1927, FbNr.: 5801, WTK4) betriebsfähig 694.503 (Schwartzkopff, Baujahr: 1913, FbNr.: 5122, vorher DR 94 503, Voest 1000.1, preußische T 16.1) SBS 01 (Wiener Lokomotivfabrik Floridsdorf, Baujahr: 1944, FbNr.: 16111, KDL 8) betriebsfähig außer Betrieb Neue (Wiener Lokomotivfabrik Floridsdorf, Baujahr: 1952, FbNr.: 17689, letzte in Österreich für einen österreichischen Kunden gebaute Dampflok) betriebsfähig außer Betrieb Lenzing 1 (Krauss-Maffei, Baujahr: 1950, FbNr.: 17676, Dampfspeicherlokomotive ex. Lenzing AG) Lenzing 2 (Krauss-Maffei, Baujahr: 1954, FbNr.: 18157, Dampfspeicherlokomotive ex. Lenzing AG)

Schmalspurlokomotiven 760 mm (Steyrtalbahn) 298.05, Aufarbeitung geplant 298.52, (Krauss Linz, Baujahr: 1898, FbNr.: 3710) in Aufarbeitung 298.53, (Krauss Linz, Baujahr: 1898, FbNr.: 3711) betriebsfähig 298.102, (Krauss Linz, Baujahr: 1888, FbNr.: 1994, orig. Steyrtalbahn Lok Nr. 2 Sierning, älteste österreichische erhaltene und betriebsfähige Schmalspur-Lok) betriebsfähig 298.106, (Krauss Linz, Baujahr: 1914, FbNr.: 6925, orig. Steyrtalbahn Lok Nr. 6 Klaus) in Reparatur (Stehbolzen) 699.103, betriebsfähig 498.04 (Krauss Linz, Baujahr: 1929, FbNr.: 1512) betriebsfähig 399.05 in Aufarbeitung 399.02 Ersatzteilspender V 105 (Diesellok), betriebsfähig V 7 Diesellok (in Aufarbeitung, HU) D 50 Benjamin (Diesellok, ex Werksbahn Ternitz, ex Bregenzerwaldbahn760net – Schmalspurbahnen in Österreich: Wald- und Industriebahnen mit 760 mm Spurweite. Abgerufen am 1. Mai 2010.), betriebsfähig V 400 (ex VL 15 Steiermärkische Landesbahn), in Aufarbeitung V 150 (ex VL 8 Steiermärkische Landesbahnen), in Reparatur VT 95 (ex X 626.217, umgespurt auf 760 mm), betriebsfähig X 616.901, betriebsfähig X 616.903, betriebsfähig

Diesellokomotiven der ÖBB (Quelle: )

2043.10 2043.21 Ersatzteilspender 2043.555 Abgestellt 2043.62 2045.12 2050.03 Ersatzteilspender 2050.05 betriebsfähig 2050.08 Ersatzteilspender 2050.11 2050.16 2050.17 2060.22 grün Betriebsfähig 2060.32 ex Gopperding (Ersatzteilspender) 2060.52 ex.Gopperding 2060.65 2060.92 Ersatzteilspender 2060.94 ex.Gopperding 2060.99 Zerlegt Aufarbeitung begonnen 2062.34 Ersatzteilspender 2062.36 ehem. FROWOS-Privat, betriebsfähig, verkehrsrot 2062.38 betriebsfähig, Blutorange seit September 2015 2067.06 in Aufarbeitung 2067.14 betriebsfähig 2067.28 betriebsfähig 2067.102 X110.02 (als Kö 4638 angeschrieben) X150.09 X512.02 X627.01 3 Motorbahnwagen X626 (150, 189, 198) 150 und 198 betriebsfähig

Diesellokomotiven von Privatbahnen Walter abgestellt teilweise zerlegt Peter, abgestellt O&K Type RL8, ex Lenzing AG Shell Lok 1 V60 D1 ehemalige Lokomotive der WTK MD1 Pauli Edith (JW DH130b F-nr:3.537.144) betriebsfähig Böhler 2 abgestellt, schlechter Zustand, Verkauf oder Verschrottung Böhler 3 abgestellt, schlechter Zustand, Verkauf oder Verschrottung 4 ehemals Hafenbahn Linz, wie Reihe 2060 Abgestellt nach Motorschaden Gebus Gerda (JW100V20 F-nr:70.503) betriebsfähig Gabi (WR 200 B14)

Dieseltriebwagen (vollzählig) 5144.04 ex ÖCD, abgestellt 5145.009, Steuerwagen mit 6545.05 5046.215, teilweise Dach im Jahr 2005 neu lackiert 5146.201, seit 2010 in Aufarbeitung / Hauptuntersuchung / derzeit Aufarbeiten der Drehgestelle bis auf weiteres 5146.207, Schürzen und Lichter demontiert 5081.01, ehemals 8081.001, Einsatz auf Museumsbahn 5081.02, ehemals VT24 STLB, Ersatzteilspender 5081.21, ehemals 8081.021