mini|hochkant|Wappen der Széchenyi mini|hochkant|Graf István (Stephan) Széchenyi (1791–1860), ungarischer Staatsmann und „Freiheitsheld“ mini|Schloss Széchenyi in Nagycenk Die Familie Széchenyi oder Széchényi [] ist ein ungarisches Adelsgeschlecht, dessen Angehörige vor allem im 19. Jahrhundert maßgeblichen Anteil an der kulturellen, wirtschaftlichen und technischen Entwicklung der ungarischen Nation hatten.

Geschichte Der namensgebende Stammsitz der Familie war Szécsény im Norden Ungarns. Erster bedeutender Vertreter war György (Georg) Széchényi (1592–1695), Erzbischof von Esztergom und Primas von Ungarn. Dessen Neffe György II. Széchényi wurde 1697 von Kaiser Leopold I. in den Grafenstand erhoben.

Ab 1741 ließ Graf (Anton) Antal Széchényi (1714–1767) in der Ortschaft Nagycenk in Westungarn das Schloss Széchenyi im spätbarocken und klassizistischen Stil erbauen. Es war später der Wohnsitz (Stephan) István Széchenyis.

Einer Nebenlinie entstammte der Bischof (Nikolaus) Miklós Széchényi (1868–1923).

In vielen Orten Ungarns sind Straßen, Brücken und öffentliche Einrichtungen insbesondere nach dem bedeutendsten Mitglied der Familie, Graf István (Stephan) Széchenyi (1791–1860), benannt.

Nachfahrenliste

Literatur

Weblinks

Online Gotha der Familie Széchényi

Einzelnachweise

Kategorie:Ungarisches Adelsgeschlecht Kategorie:Stammliste