Die äquatorialguineische Fußballnationalmannschaft der Frauen repräsentiert Äquatorialguinea im internationalen Frauenfußball. Die Nationalmannschaft ist dem äquatorialguineischen Fußballverband unterstellt und wird von Jean Paul Mpila trainiert. Die Auswahl nahm 2006 erstmals an der Endrunde der Afrikameisterschaft teil und konnte diesen Wettbewerb 2008 als Gastgeber zum ersten Mal gewinnen. Für Olympische Spiele konnte sich Äquatorial-Guinea bisher nicht qualifizieren, 2010 gelang bei der Afrikameisterschaft erstmals die Qualifikation für eine Weltmeisterschaft. Dort traf die Mannschaft in der Vorrunde auf Norwegen, Australien und Brasilien und schied als Gruppenletzter aus. Zuvor trat Äquatorial-Guinea in Pflichtspielen nur gegen andere afrikanische Mannschaften an. Am 18. Juni 2011 wurde im Rahmen der WM-Vorbereitung erstmals gegen eine europäische Mannschaft gespielt. Gegen Luxemburg (Platz 95. der FIFA-Weltrangliste) konnten die Afrikanerinnen mit 8:0 gewinnen.
Im Dezember 2013 erreichte die Mannschaft mit Platz 51 die bisher beste Platzierung in der FIFA-Weltrangliste. Alle bisherigen Heimspiele wurden in der Hauptstadt Malabo ausgetragen.
In der Qualifikation zur Afrikameisterschaft 2014 scheiterte die Mannschaft aufgrund der Auswärtstorregel nach einem 1:1 in der Elfenbeinküste und einem 2:2 im Heimspiel.
Turnierbilanz Weltmeisterschaft
1991: nicht teilgenommen (1. Spiel erst 2002) 1995: nicht teilgenommen (1. Spiel erst 2002) 1999: nicht teilgenommen (1. Spiel erst 2002) 2003: nicht qualifiziert 2007: nicht qualifiziert 2011: Vorrunde 2015: nicht qualifiziert 2019: nicht qualifiziert (während der Qualifikation von der FIFA suspendiert) 2023: nicht qualifiziert 2027: nicht qualifiziert
Afrikameisterschaft 1991: nicht teilgenommen (1. Spiel erst 2002) 1995: nicht teilgenommen (1. Spiel erst 2002) 1998: nicht teilgenommen (1. Spiel erst 2002) 2000: nicht teilgenommen (1. Spiel erst 2002) 2002: nicht qualifiziert 2004: nicht qualifiziert 2006: Vorrunde 2008: Sieger 2010: Zweiter 2012: Sieger 2014: nicht qualifiziert 2016: disqualifiziertcafonline.com: Equatorial Guinea disqualified 2018: VorrundeDie Mannschaft wurde zunächst disqualifiziert und Kenia nachnominiert (cafonline.com: Kenya through, Equatorial Guinea disqualified, footballkenya.org: Harambee Starlets appeal against Equatorial Guinea upheld, Kenya set to grace AWCON), am 7. November 2018 wurde die Disqualifikation zurückgenommen und Äquatorialguinea für das Turnier zugelassen (cafonline.com: DECISIONS OF THE APPEAL BOARD OF 7th NOVEMBER 2018). Äquatorialguinea kann sich aber aufgrund einer FIFA-Sperre nicht für die WM qualifizieren. 2022: nicht qualifiziert 2025: nicht qualifiziert 2026: nicht qualifiziert
Olympische Spiele 1996: nicht teilgenommen (1. Spiel erst 2002) 2000: nicht teilgenommen (1. Spiel erst 2002) 2004: nicht qualifiziert 2008: nicht qualifiziert 2012: disqualifiziert 2016: nicht qualifiziert 2020: ausgeschlossen 2024: nicht qualifiziert
Hintergrund Nachdem die Mannschaft 2008 den kontinentalen Titel gewann und sich 2010 für die WM qualifizierte, kamen in Afrika Diskussionen auf, wonach mehrere Spielerinnen Männer seien. Mehrere Mitgliedsverbände der Confédération Africaine de Football, u. a. Kamerun, Nigeria und Ghana zweifelten am weiblichen Geschlecht, speziell von Genoveva Añonma und den beiden Geschwistern Bilguissa und Salimata Simporé.Nigeria sospecha también del sexo de Biliguisa Simpore, as.com, 20. November 2010
Siehe auch Liste der Länderspiele der äquatorialguineischen Fußballnationalmannschaft der Frauen Äquatorialguineische Fußballnationalmannschaft
Weblinks Infos zum äquatorialguineischen Fußball auf fifa.com
Einzelnachweise
Aquatorialguineische Fussballnationalmannschaft der Frauen
Fussball Frauen Kategorie:Nationalmannschaftsgründung 2002 Fussballnationalmannschaft