Kashihara (jap. , -shi, wörtlich: „Eichenebene“) ist die zweitgrößte Stadt in der japanischen Präfektur Nara. Der Name der Stadt geht auf den einstigen Regierungspalast Kashihara no Miya () des ersten japanischen Kaisers Jimmu-Tennō zurück.

Das gesamte Stadtgebiet ist eben gelegen, bietet aber mit den nahegelegenen drei Bergen von Yamato, den Yamato Sanzan, eine landschaftlich schöne Szenerie.

Klima Kashihara zeichnet sich durch heiße Sommer und kalte Winter aus. Bedingt durch seine Lage innerhalb eines Talkessels fälltl relativ wenig Niederschlag.

Stadtgeschichte Im Jahre 694 wurde in dem Gebiet, wo sich die heutige Stadt ausbreitet, Japans erste großangelegte Verwaltungshauptstadt nach chinesischem Muster errichtet: Fujiwara-kyō.

Auch finden sich in Kashihara zahlreiche Shintō-Schreine, die bereits in den Anfang des 10. Jahrhunderts entstandenen Engishiki erwähnt wurden.

Die eigentliche Stadtentwicklung setzte dann während des 16. Jahrhunderts ein, als hier die Stadt Imai () als unabhängige Tempelstadt um den Tempel Shōnen-ji () herum entstand. Zur Meiji-Zeit wurde dann der Shintō-Schrein Kashihara-jingū () gegründet.

Die Gemeinde Kashihara entstand am 11. Februar 1956 aus dem Zusammenschluss der Kleinstädte Yagi (, -chō), Imai (, -chō), Unebi (, -chō) und der Dörfer Masuge (, -mura), Kamogimi (, -mura) und Miminari (, -mura).

Sehenswürdigkeiten In Kashihara befindet sich ein bedeutendes Archäologisches Museum, das dem Archäologischen Forschungsinstitut der Präfektur Nara angegliedert ist.

Verkehr Straße Keinawa-Autobahn Nationalstraße 24, 165, 166, 169 Zug JR Sakurai-Linie Kintetsu Osaka-Linie Kintetsu Minami-Osaka-Linie Kintetsu Kashihara-Linie Kintetsu Yoshino-Linie

Angrenzende Städte und Gemeinden Gose Sakurai Yamatotakada Asuka

Persönlichkeiten Tasuku Hiraoka (* 1996), Fußballspieler Manabu Minami (* 1988), Fußballspieler Masayuki Tokutake (* 1991), Fußballspieler

Weblinks

mini|links|Rathaus von Kashihara

Kategorie:Ort in der Präfektur Nara