zentriert|350px|Spielfläche der Eishockey-Europameisterschaft in Prag Die Tschechoslowakische Eishockeynationalmannschaft gewinnt souverän die Eishockey-Europameisterschaft in Prag. Chronologie
Ereignisse Alpinismus
mini|Mount Logan von Südosten 23. Juni: Einem sechsköpfigen Team unter der Leitung von Albert MacCarthy gelingt die Erstbesteigung des Mount Logan, mit 5.959 m Kanadas höchstem Berg. Die weiteren Teilnehmer der Expedition sind Fred Lambart, Andrew Taylor, Allen Carpé, William Wasbrough Foster und Norman Read. 18. August: Eleonore Noll-Hasenclever, die als die erfolgreichste Bergsteigerin ihrer Zeit gilt, kommt beim Abstieg vom Bishorn in den Walliser Alpen ums Leben, als sie von einer Lawine erfasst wird.
Badminton
Vierte Austragung der kanadischen Badmintonmeisterschaften
Boxen
5.–7. Mai: Die Boxeuropameisterschaften 1925 in Stockholm sind die ersten kontinentalen Titelkämpfen der Amateurboxer. Acht Titel werden vergeben. 11. September: Hans Breitensträter schlägt im Kampf um die Deutsche Box-Meisterschaft im Schwergewicht den Titelverteidiger Paul Samson-Körner eindeutig nach Punkten.
Fußball
1. Januar: Die Fußballabteilung des TSV Hachinger Tal macht sich als Spielvereinigung Unterhaching selbständig. 7. Juni: Der 1. FC Nürnberg gewinnt im neu errichteten Frankfurter Waldstadion (s. u.) das Endspiel der reformierten Deutschen Fußballmeisterschaft 1924/25 gegen den FSV Frankfurt. 1. November: Bernhard Ernst kommentiert die erste Liveübertragung eines Fußballspiels im deutschen Hörfunk. Auf dem Platz spielen Preußen Münster und Arminia Bielefeld. 29. November–25. Dezember: Argentinien gewinnt den Campeonato Sudamericano 1925 im eigenen Land. Nur drei Nationalmannschaften nehmen an der Meisterschaft teil.
mini|Meisterteam Servette FC 1924/25 Servette Genf wird bei der Schweizer Fussballmeisterschaft 1924/25 bereits zum vierten Mal Meister. Die Federación Boliviana de Fútbol wird gegründet.
Handball
25. Jänner: Der Österreichische Handballbund wird als Nachfolger des Österreichischer Handballausschusses gegründet, der bisher Teil des Österreichischen Leichtathletik-Verbands war. Am 13. September findet das erste Feldhandball-Länderspiel zwischen Deutschland und Österreich in Halle (Saale) statt. Das Spiel endet 3:6 für Österreich.
Leichtathletik
31. Dezember: In São Paulo wird auf Initiative von Cásper Líbero erstmals der internationale Silvesterlauf Corrida Internacional de São Silvestre ausgetragen. Anfangs dürfen an dem Lauf nur männliche Einwohner von São Paulo teilnehmen, allerdings unabhängig von ihrer Nationalität.
Leichtathletik-Weltrekorde
Langstreckenlauf
12. Oktober: Albert Michelsen, USA, läuft den Marathon der Männer in 2:29:02 h.
Hürdenlauf
4. Juni: Sten Pettersson, Schweden, läuft die 400 Meter Hürden der Männer in 53,8 s.
Wurfdisziplinen
27. Mai: Jonni Myyrä, Finnland, erreicht im Speerwurf der Männer 68,55 m, der Wurf wird wegen des Schaukampfcharakters der Veranstaltung aber nicht als offizieller Weltrekord anerkannt. 10. Juni: Halina Konopacka, Polen, erreicht im Diskuswurf der Frauen 31,23 m. 20. Juni: Gunnar Lindström, Schweden, erreicht im Speerwurf der Männer 67,31 m. 12. Juli: Glenn Hartranft, USA, erreicht im Diskuswurf der Männer 47,89 m.
Sprungdisziplinen
13. Juli: Will de Kart Hubbard, USA, erreicht im Weitsprung der Männer 7,89 m. 12. September: Charles Hoff, Norwegen, erreicht im Stabhochsprung der Männer 4,23 m. 27. September: Charles Hoff, Norwegen, springt im Stabhochsprung der Männer 4,25 m.
Motorsport Motorradsport
Motorrad-Europameisterschaft
Bei der im italienischen Monza ausgetragenen Motorrad-Europameisterschaft gewinnt der Einheimische Mario Vaga auf Maffeis-Blackburne vor seinen Landsmännern Mario Cavedagna (G.D.) und Umberto Faraglia (Puch) den Titel in der 175-cm³-Klasse. In der Viertelliterklasse setzt sich der Brite Jock Porter auf New Gerrard gegen die beiden Italiener Amedeo Ruggeri (Garanzini-J.A.P.) und Miro Maffeis (Maffeis-Blackburne) durch. Bei den 350ern siegt Tazio Nuvolari aus Italien auf Bianchi vor seinen Landsleuten Miro Maffeis (Maffeis-Blackburne) und Eduardo Self (Bianchi). In der 500-cm³-Klasse siegt der Einheimische Mario Revelli di Beaumont auf GR-J.A.P. vor seinen Landmännern Pietro Ghersi (Moto Guzzi) und Mario Saetti (Norton).
Deutsche Motorrad-Straßenmeisterschaft
Bei der Deutschen Motorrad-Straßenmeisterschaft werden vom ADAC und vom DMV konkurrierende Titel vergeben. Der einzige Deutsche Meister des ADAC wird Arthur Lohse (Schüttoff, 350 cm³). Deutsche Meister des DMV werden Hermann Weber (DKW, 175 cm³), Josef Stelzer (BMW, 250 cm³), Arthur Lohse (Schüttoff, 350 cm³), Tramm (unbekannt, 500 cm³), Erich Pätzold (Imperia, 750 cm³), Ernst Islinger (Harley-Davidson, 1000 cm³) und Erich Pätzold / unbekannt (Imperia, Gespanne).
Radsport
16. Mai–7. Juni: Alfredo Binda gewinnt den Giro d’Italia 1925. Im selben Jahr gewinnt er auch die Lombardei-Rundfahrt. mini|Ottavio Bottecchia bei der Tour de France 1925 21. Juni–19. Juli: Ottavio Bottecchia gewinnt wie im Vorjahr die Tour de France 1925. 16./23. August: Die Bahnradsport-Weltmeisterschaften 1925 finden in Amsterdam statt. 22. August: Die Straßenradsport-Weltmeisterschaften 1925 finden in Appeldoorn statt.
Ringen
Dezember: Bei den Ringer-Europameisterschaften 1925 in Mailand wird Ungarn die erfolgreichste Nation.
Schwimmen
11. September: Der schwedische Schwimmer Arne Borg verbessert in Stockholm den Weltrekord über 400 m Freistil auf 4:50,3 min.
Tennis
11. September: Zum sechsten Mal in Folge sichert sich die Mannschaft der USA den Tennis-Davis-Cup.
Sportanlagen
mini|Fußballspiel Deutschland gegen Finnland bei der Arbeiterolympiade 1925: Einlauf der Mannschaften vor der Haupttribüne des Waldstadions 21. Mai: In Frankfurt am Main wird nach vierjähriger Bauzeit und Gesamtkosten von 3,7 Millionen Mark das Waldstadion eröffnet, die Eröffnung der Schwimmbahn findet am 5. Juli und der Radrennbahn am 15. September statt. Die Entwürfe stammen von Gartenbaudirektor Max Bromme für die Gesamtanlage und von Stadtbaurat Gustav Schaumann für das Tribünengebäude. Das Stadion hat eine Kapazität von 35.000 Zuschauern. Vom 24. bis 28. Juli findet hier die erste Internationale Arbeiterolympiade statt. 3000 aktive Sportler aus elf Ländern nehmen daran teil. 27. Dezember: Die nach Plänen des Architekten Hans Gschwender neu errichtete Skisprung-Schanze am Schattenberg auf dem Areal der späteren Arena Oberstdorf wird eröffnet. Sie liegt am östlichen Ortsrand von Oberstdorf unterhalb des Schattenbergs in den Allgäuer Alpen.
Vereinsgründungen
1. Januar: Die Fußballabteilung des TSV Hachinger Tal verselbständigt sich als Spielvereinigung Unterhaching. 10. März: Der griechische Verein Olympiakos Syndesmos Filathlon Peiraios, aus dem sich Olympiakos Piräus entwickelt, wird gegründet. 12. Juni: Der Fußballclub FK Budućnost Podgorica wird gegründet. 16. September: Der HC Rotterdam wird gegründet, der inzwischen größte Hockeyclub der Niederlande.
Wintersport
8.–11. Januar: Die Tschechoslowakische Eishockeynationalmannschaft gewinnt souverän die Eishockey-Europameisterschaft 1925 in Prag. Österreich erringt Silber, die Schweiz Bronze. 31. Januar–15. Februar: Österreich gewinnt alle drei Goldmedaillen bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften 1925 in Davos. 7./8. Februar: Der Österreicher Willy Böckl gewinnt die Eiskunstlauf-Europameisterschaft 1925 im Schwarzwald. 12.–15. Februar: Die Tschechoslowakei, die ebenso wie Österreich mit zwei Mannschaften antritt, ist die erfolgreichste Nation bei den später als 2. Nordische Skiweltmeisterschaften anerkannten internationalen Rendezvous-Rennen in Johannisbad / Janské Lázně in der Tschechoslowakei.
Geboren Januar 1. Januar: Chia Boon Leong, singapurischer Fußballspieler und -funktionär († 2022) 1. Januar: Reha Eken, türkischer Fußballspieler, -trainer und -funktionär († 2013) 2. Januar: Margaret Walker, britische Leichtathletin († 2016) 3. Januar: Grigori Mkrtytschewitsch Mkrtytschan, sowjetisch-russischer Eishockeytorwart, -trainer und -funktionär († 2003) 4. Januar: Veikko Hakulinen, finnischer Skilangläufer und Biathlet († 2003) 4. Januar: Abdollah Mojtabavi, persischer Freistilringer († 2012) 4. Januar: Enrico Perucconi, italienischer Leichtathlet († 2020) 5. Januar: Lou Carnesecca, US-amerikanischer Basketballtrainer († 2024) 5. Januar: Peter Gardner, australischer Leichtathlet († 1996) 5. Januar: Hermann Möchel, deutscher Skilangläufer († 2007) 6. Januar: Nikola Delew, bulgarischer Skilangläufer († 2004) 6. Januar: John DeLorean, US-amerikanischer Sportwagenbauer († 2005) 6. Januar: John Hewitt, britischer Moderner Fünfkämpfer († 2011) 6. Januar: Otto Schubiger, Schweizer Eishockeyspieler († 2019) 7. Januar: Louis Carré, belgischer Fußballspieler († 2002) 7. Januar: William Dodge, US-amerikanischer Bobfahrer († 1987) 7. Januar: Héctor Droguett, chilenischer Radrennfahrer († 2004) 8. Januar: Bernardo Ruiz, spanischer Radrennfahrer († 2025) 9. Januar: Gerhard Feller, deutscher Sportschütze 9. Januar: Arnulf Pilhatsch, österreichischer Sportler († 2000) 10. Januar: Günther Knödler, deutscher Fechter († 1996) 11. Januar: Theo Allenbach, Schweizer Skisportler († 2004) 12. Januar: Kjetil Mårdalen, norwegischer Nordischer Kombinierer († 1996) 13. Januar: Betty McKinnon, australische Leichtathletin († 1981) 13. Januar: Christian Wenger, Schweizer Skilangläufer († unbekannt) 15. Januar: August Englas, estnischer Ringer und Ringertrainer († 2017) 16. Januar: Erhard Minder, Schweizer Moderner Fünfkämpfer († 2002) 17. Januar: Gertrud Kille, deutsche Leichtathletin († 1978) 17. Januar: Isidoro Martínez-Vela, spanischer Schwimmer († 2012) 18. Januar: Yoshio Iimuro, japanischer Leichtathlet 18. Januar: Roepie Kruize, niederländischer Hockeyspieler und -trainer († 1992) 21. Januar: George Connor, US-amerikanischer American-Football-Spieler († 2003) 21. Januar: Karl Hischier, Schweizer Skisportler († 2016) 21. Januar: Alec Taylor, britischer Radrennfahrer († 1997) 22. Januar: Arthur Meier, liechtensteinischer Skilangläufer († 2016) 23. Januar: Ottar Gjermundshaug, norwegischer Skisportler († 1963) 23. Januar: Enrique Wirth, argentinischer Moderner Fünfkämpfer († 1999) 24. Januar: Olle Åberg, schwedischer Leichtathlet († 2013) 25. Januar: Willy Fitting, Schweizer Fechter († 2017) 25. Januar: Gordie Soltau, US-amerikanischer American-Football-Spieler († 2014) 27. Januar: Herbert Leonhardt, deutscher Skisportler († 1986) 29. Januar: Tofiq Bəhramov, sowjetischer Linienrichter († 1993) 31. Januar: Micheline Lannoy, belgische Eiskunstläuferin († 2023)
Februar 1. Februar: Reinaldo Paseiro Rodríguez, kubanischer Radrennfahrer, Radsporttrainer und -funktionär († 1973) 2. Februar: Raimondo D’Inzeo, italienischer Springreiter († 2013) 2. Februar: Helge Hansen, dänischer Radrennfahrer († 2008) 2. Februar: Miklós Holop, ungarischer Wasserballspieler († 2017) 2. Februar: Julio César León, venezolanischer Radrennfahrer († 2025) 4. Februar: Arne Åhman, schwedischer Leichtathlet († 2022) 4. Februar: Óscar Zolezzi, argentinischer Ruderer († 2019) 5. Februar: Annelore Zückert, österreichische Skirennläuferin († 2009) 8. Februar: Gerda Staniek, österreichische Leichtathletin († 1985) 9. Februar: Andrei Rădulescu, rumänischer Fußballspieler, -schiedsrichter und -funktionär († 1992) 11. Februar: Jorge Aguirre, mexikanischer Leichtathlet († 2005) 11. Februar: George Avery, australischer Leichtathlet († 2006) 15. Februar: Iwan Jarmysch, ukrainisch-sowjetischer Leichtathlet († 1990) 17. Februar: Ken Wiesner, US-amerikanischer Leichtathlet († 2019) 18. Februar: Roy Cruttenden, britischer Leichtathlet († 2019) 18. Februar: Johann Garreis, deutscher Sportschütze 18. Februar: Resi Hammerer, österreichische Skirennläuferin († 2010)