Olympische Spiele
10. Februar: Der italienische Staatspräsident Carlo Azeglio Ciampi eröffnet im Olympiastadion Turin die XX. Olympischen Winterspiele von Turin. Der Skirennläufer Giorgio Rocca und der Kampfrichter Fabio Bianchetti sprechen die Eidesformel, die ehemalige Skilangläuferin Stefania Belmondo entzündet das olympische Feuer. 11. Februar: Die erste Goldmedaille bei den XX. Olympischen Winterspielen in Turin geht durch den Biathleten Michael Greis an die deutsche Mannschaft. In der Nordischen Kombination holt der Schonacher Georg Hettich überraschend Gold und sorgt damit für den erfolgreichsten deutschen Olympia-Auftakt aller Zeiten. 18. Februar: Während der XX. Olympischen Winterspiele in Turin findet wegen der Anwesenheit des für die Olympischen Spiele gesperrten Trainers Walter Mayer eine groß angelegte Haus- und Personendurchsuchung im Quartier der österreichischen Langläufer und Biathleten statt. Die dabei genommenen Dopingproben stellen sich im Nachhinein alle als negativ heraus. 25. Februar: Der deutsche Biathlet Michael Greis gewinnt bei den XX. Olympischen Winterspielen in Turin im Massenstartrennen über 15 Kilometer seine dritte Goldmedaille. 26. Februar: In Turin enden die XX. Olympischen Winterspiele mit einer zweieinhalbstündigen Schlussfeier, bei der unter anderem Luciano Pavarotti die Arie Nessun dorma aus Puccinis Turandot vorträgt. 10. März: In Turin werden die IX. Winter-Paralympics eröffnet, die bis zum 19. März dauern werden.
American Football
5. Februar: Die Pittsburgh Steelers gewinnen Super Bowl XL in Detroit, Michigan, gegen die Seattle Seahawks mit 21:10. 8. Juli: Die Graz Giants gewinnen das Endspiel um den EFAF Cup 2006 gegen Eidsvoll 1814s mit 37:20. 22. Juli: Die Vienna Vikings gewinnen Eurobowl XX gegen La Courneuve Flash mit 41:9. 7. Oktober: Die Braunschweig Lions gewinnen German Bowl XXVIII im Eintracht-Stadion, Braunschweig, gegen die Marburg Mercenaries mit 31:13
Automobilsport 24-Stunden-Rennen von Le Mans Das 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewann in diesem Jahr das Audi Sport Team Joest mit den Fahrern Frank Biela, Marco Werner und Emanuele Pirro.
Formelsport Fernando Alonso wurde Formel-1-Weltmeister und Renault errang den Konstrukteurstitel. Michael Schumacher fuhr seine vorerst letzte Formel-1-Saison.
In der GP2 konnte Lewis Hamilton die Weltmeisterschaft für sich entscheiden.
Rallyesport Sébastien Loeb konnte den Weltmeistertitel in der WRC auf Citroën gewinnen.
Tourenwagen In der DTM gewann der Mercedes-Pilot Bernd Schneider den Meistertitel.
In der WTCC siegte Andy Priaulx auf BMW.
Badminton
Basketball
22. Januar: Kobe Bryant erzielt mit 81 Punkten im Spiel gegen die Toronto Raptors die zweitbeste Offensivleistung in der Geschichte der NBA.
Bergsteigen
14. Mai: Der Österreicherin Gerlinde Kaltenbrunner gelingt die Besteigung des Kangchendzönga. Sie ist damit die erste Frau, die neun der 14 Achttausender bestiegen hat.
Eishockey
21. Mai: Mit dem Gewinn der Eishockey-Weltmeisterschaft 2006 im Finale gegen Tschechien im lettischen Riga wird das schwedische Tre Kronor Team die erste Eishockeynationalmannschaft, die die Weltmeisterschaft und die Olympischen Spiele im gleichen Jahr gewinnt.
Fußball
10. Februar: Ägypten gewinnt im Finale der Heim-Afrikameisterschaft mit einem 4:2-Erfolg im Elfmeterschießen nach einem torlosen Unentschieden gegen die Elfenbeinküste zum fünften Mal die Fußball-Afrikameisterschaft. 2. Mai: Im Fußball in Italien beginnt ein Skandal, als die Sportzeitung La Gazzetta dello Sport telefonische Abhörprotokolle der Turiner Staatsanwaltschaft publiziert. Juventus-Turin-Manager Luciano Moggi wird verdächtigt, den Ausgang von Spielen mit Hilfe von Schiedsrichtern manipuliert zu haben. 7. Mai: In London wird das Highbury, Spielstätte des FC Arsenal, geschlossen und in der Folgezeit abgerissen. 9. Juni: Mit dem torreichsten Eröffnungsspiel in der Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaften, einem 4:2 zwischen Deutschlands und Costa Ricas Nationalmannschaften, beginnt in München die Fußball-Weltmeisterschaft 2006. 9. Juni bis 9. Juli: Fußball-Weltmeisterschaft 2006 22. Juni: Mit zwei Toren im WM-Vorrundenspiel gegen Japan stellt Ronaldo Gerd Müllers seit 32 Jahren bestehende Bestmarke von 14 Toren bei Fußball-Weltmeisterschaften ein. 22. Juni: Während des Fußball-WM-Spiels zwischen Kroatien und Australien (2:2) erhält der kroatische Nationalspieler Josip Šimunić drei Gelbe Karten, weil der englische Schiedsrichter Graham Poll vergessen hat, ihn nach der zweiten Gelben Karte (90. Minute) vom Platz zu verweisen. Nach der dritten Gelben Karte in der 93. Minute wurde Šimunić vom Platz gestellt.
Leichtathletik
15. Januar – Haile Gebrselassie, Äthiopien, lief die 20.000 Meter der Herren in 55:48 Minuten. 15. Januar – Haile Gebrselassie, Äthiopien, lief den Halbmarathon der Herren in 58:55 Minuten. 3. Juni – Meseret Defar, Äthiopien, lief die 5000 Meter der Damen in 14:24,53 Minuten. 11. Juni – Asafa Powell, Jamaika, lief die 100 Meter der Herren in 9,77 Sekunden. 11. Juli – Liu Xiang, China, lief die 110 Meter Hürden der Herren in 12,88 Sekunden. 18. August – Asafa Powell, Jamaika, lief die 100 Meter der Herren in 9,77 Sekunden. 2. Dezember – Nathan Deakes, Australien, ging im 50-km-Gehen 3:35:47 Stunden.
Jogos da Lusofonia
4. Oktober: Aus Termingründen findet die ersten Spiele des Fußballturniers bereits vor der Eröffnung statt. 7. Oktober: Feierliche Eröffnung der Jogos da Lusofonia 2006 in Macau. 733 Athleten aus 11 Ländern nehmen an den Spielen teil. 15. Oktober: Schlussfeier. Brasilien ist das erfolgreichste Land der Spiele.
Motorsport Automobilsport 18. Juni: Audi gewinnt als erster Hersteller das 24-Stunden-Rennen von Le Mans mit einem Diesel-Fahrzeug.
Motorradsport
mini|MotoGP-Weltmeistermaschine 2006: Honda RC211V von Nicky Hayden.
Motorrad-Weltmeisterschaft
Motorrad-Weltmeisterschaft 2006
MotoGP-Klasse (990 cm³) In der letztmals mit 990-cm³-Maschinen ausgetragenen MotoGP-Klasse gewinnt der 25-jährige US-Amerikaner Nicky Hayden auf Honda den ersten WM-Titel seiner Laufbahn. Er setzt sich gegen die Italiener Valentino Rossi (Yamaha) und Loris Capirossi (Ducati) durch. In der Konstrukteurswertung gewinnt Honda vor Yamaha und Ducati.
250-cm³-Klasse In der 250-cm³-Klasse gewinnt der 19-jährige Spanier Jorge Lorenzo auf Aprilia vor dem Italiener Andrea Dovizioso (Honda) und Alex De Angelis aus San Marino (Aprilia) seinen ersten WM-Titel. In der Konstrukteurswertung setzt sich Aprilia gegen Honda und KTM durch.
125-cm³-Klasse Den WM-Titel in der Achtelliterklasse gewinnt der 21-jährige Spanier Álvaro Bautista auf Aprilia. Zweiter wird der Finne Mika Kallio auf KTM, Dritter Héctor Faubel aus Spanien, ebenfalls auf Aprilia. In der Konstrukteurswertung siegt Aprilia vor KTM und Honda.
mini|Ducati 999 F06: Weltmeistermaschine von Troy Bayliss der Saison 2006. Superbike-Weltmeisterschaft
Der Australier Troy Bayliss gewinnt auf Ducati vor dem Briten James Toseland (Honda) und dem Japaner Noriyuki Haga (Yamaha) die Fahrerwertung. Für den 37-Jährigen ist dies nach 2001 der zweite WM-Titel seiner Laufbahn in dieser Kategorie. In der Konstrukteurswertung setzt sich Ducati vor Honda und Yamaha durch.
Details: Superbike-Weltmeisterschaft 2006
Supersport-Weltmeisterschaft
Der 33-jährige Franzose Sébastien Charpentier gewinnt auf Honda vor dem Australier Kevin Curtain (Yamaha) und dem Türken Kenan Sofuoğlu (Honda) die Fahrerwertung und verteidigt damit seinem im Vorjahr gewonnenen Titel. In der Konstrukteurswertung setzt sich Honda gegen Yamaha und Ducati durch.
Details: Supersport-Weltmeisterschaft 2006
Rugby Union
17. September: Neuseeland gewinnt das Finale der Frauen-Rugby-Union-Weltmeisterschaft in Edmonton 25:17 gegen England.
Tennis
Grand-Slam-Turniere
Australian Open French Open 10. Juni: Zum dritten Mal in ihrer Karriere gewinnt die belgische Tennisspielerin Justine Henin die French Open. Wimbledon US Open
World Tour Finals Tennis Masters Cup WTA Championships World Team Cup
Weitere Turniere Fed-Cup Hopman-Cup
Windsurfen
8. Juni: Raphaëla le Gouvello erreicht die Insel Réunion nach der ersten Überquerung des Indischen Ozeans auf einem Surfbrett.
Wintersport
15. Januar: Die deutsche Skispringermannschaft mit Michael Neumayer, Georg Späth, Alexander Herr und Michael Uhrmann holt bei der Skiflug-Weltmeisterschaft am Kulm in Bad Mitterndorf, Österreich, die Bronzemedaille. Sieger wird Norwegen vor Finnland. 22. Januar: Die deutschen Biathletinnen erringen in einem Weltcup-Rennen einen Dreifacherfolg: Martina Glagow holt beim 12,5-km-Massenstart-Rennen von Antholz ihren zweiten Saisonsieg. Platz 2 und 3 belegen Andrea Henkel und Uschi Disl.
Geboren Januar 1. Januar: Fabian Feiner, österreichischer Fußballspieler 2. Januar: Nathalie Armbruster, deutsche Nordische Kombiniererin 2. Januar: Erik Kojzek, österreichisch-slowenischer Fußballspieler 3. Januar: Sharan Megavarnam, indischer Leichtathlet 3. Januar: Alexandra Volstad, kanadische Radrennfahrerin 5. Januar: Erawan Garnier, französisch-thailändischer Fußballspieler 5. Januar: Melina Krüger, deutsch-kubanische Fußballspielerin 5. Januar: Rory Wilson, schottischer Fußballspieler 5. Januar: Leana Zuvic, Schweizer Volleyballspielerin 6. Januar: Abdoulaye Diarra, malischer Fußballspieler 6. Januar: Birke Haylom, äthiopische Mittel- und Langstreckenläuferin 6. Januar: Justin Lukas, deutscher Fußballspieler 6. Januar: Rayan Mandengue, kamerunischer Fußballspieler 6. Januar: Mustafa Özden, türkisch-deutscher Fußballspieler 7. Januar: Hari Subaraghav, indischer Leichtathlet 8. Januar: Ainhoa Alguacil, spanische Fußballspielerin 10. Januar: Samuel Althaus, deutscher Fußballspieler 10. Januar: Yoël van den Ban, niederländischer Fußballspieler 10. Januar: Delia Gaillard, französische Tennisspielerin 10. Januar: Yunus Emre Konak, türkischer Fußballspieler 10. Januar: Fabio Kräutler, österreichischer Fußballspieler 10. Januar: Salah Nur Ismail Yunis, katarischer Leichtathlet 11. Januar: Luo Zhilu, chinesische Sportkletterin 12. Januar: Stephan Embacher, österreichischer Skispringer 13. Januar: Aphilak Sawat, thailändischer Fußballspieler 15. Januar: Max Moerstedt, deutscher Fußballspieler 15. Januar: Caleb Yirenkyi, ghanaischer Fußballspieler 16. Januar: João Almeida, brasilianischer Fußballspieler 16. Januar: Ayomal Akalanka Kuda Liyange, sri-lankischer Leichtathlet 17. Januar: Walid El Boussiri, marokkanischer Leichtathlet 17. Januar: Anastassija Schabotowa, russisch-ukrainische Eiskunstläuferin 17. Januar: Charlotte Schmit, luxemburgische Fußballspielerin 17. Januar: Adrian Wibowo, indonesisch-US-amerikanischer Fußballspieler 18. Januar: Leoni Balzer, Schweizer Eishockeyspielerin 18. Januar: Damian Ćorić, bosnischer Fußballspieler 18. Januar: Iyana Martín, spanische Basketballspielerin 19. Januar: Taylan Bulut, deutscher Fußballspieler 19. Januar: Ryder Dodd, US-amerikanischer Wasserballspieler 19. Januar: Lana Pudar, bosnische Schwimmerin 20. Januar: Noa Boissé, französischer Fußballspieler 20. Januar: Talha Gülnihal, türkischer Leichtathlet 21. Januar: Thomas Faurel, französischer Tennisspieler 22. Januar: David Almansa, spanischer Motorradrennfahrer 22. Januar: Elizabeth Lemley, US-amerikanische Freestyle-Skierin 23. Januar: Senna Remijn, niederländischer Radrennfahrer 23. Januar: Paul Fietzke, deutscher Radrennfahrer 24. Januar: Dylan Carrasco, kolumbianischer Leichtathlet 24. Januar: Madeleine Larcheron, französische Skateboarderin 26. Januar: Mark Mokin, belarussischer Fußballspieler 27. Januar: Alexandra Skorochodowa, kasachische Skirennläuferin 25. Januar: Mitchel Frame, schottischer Fußballspieler 29. Januar: Kittitee Montree, thailändischer Fußballspieler 31. Januar: Otto Ruoppi, finnischer Fußballspieler
Februar