zentriert|183px|Logo der Asienspiele In der indischen Hauptstadt Neu-Delhi finden die ersten Asienspiele statt, an denen elf Länder teilnehmen. zentriert|157px|Logo des Sowjetischen Olympischen Komitees Nach jahrzehntelangem Boykott gründet die Sowjetunion ihr Olympisches Komitee.
Ereignisse Mehrsportveranstaltungen
5. Januar: Die Deutsche Olympische Gesellschaft wird gegründet. 25. Februar: Der argentinische Staatspräsident Juan Perón und seine Frau Eva eröffnen die I. Panamerikanischen Spiele in Buenos Aires. 11. März: In Neu-Delhi gehen die ersten Asienspiele zu Ende. 2. August: In Ost-Berlin wird anlässlich der III. Weltfestspiele der Jugend und Studenten die Deutsche Sporthalle eröffnet. Sie wurde nach einem Entwurf von Richard Paulick in nur 148-tägiger Bauzeit im Stil des Sozialistischen Klassizismus errichtet. Ihr gegenüber auf der Südseite der Allee erhebt sich das einen Tag später enthüllte Stalindenkmal. Die Mehrzweckhalle ist das erste Bauwerk im monumentalen Repräsentationsstil der neu angelegten Stalinallee.
mini|5. August: Sportschau der Jugend nach der Eröffnung 5. August: Unter großem propagandistischem Aufwand werden die III. Weltjugendfestspiele in Ost-Berlin eröffnet. 26.000 Jugendliche aus 104 Ländern nehmen bis 19. August daran teil. Die DDR nutzt die Weltfestspiele intensiv als Gelegenheit, sich internationales Ansehen zu verschaffen. Nachdem die Sowjetunion die Olympischen Spiele mehrere Jahrzehnte aus ideologischen Gründen boykottiert hat, gründet sich doch noch ihr Olympisches Komitee, um im folgenden Jahr an den Olympischen Sommerspielen in Helsinki teilnehmen zu können.
Badminton
Boxen
14. Februar: Sugar Ray Robinson wird in Chicago Boxweltmeister im Mittelgewicht nach einem KO-Sieg über seinen Vorgänger Jake LaMotta.
Eishockey
2. März: Mit Preussen Krefeld wird erstmals ein Krefelder Eishockeyverein Deutscher Meister.
Leichtathletik
25. Mai: Nina Pletnjowa, Sowjetunion, läuft die 800 Meter der Damen in 2:12,0 min. 26. Mai: Andy Stanfield, USA, läuft die 220 Yards der Herren in 20,6 s. 30. Mai: Adhemar Ferreira da Silva, Brasilien, erreicht im Dreisprung der Herren 16,01 Meter. 27. Juni: Nina Dumbadze, Sowjetunion, erreicht im Diskuswurf der Damen 53,37 m. 28. Juni: Andy Stanfield, USA, läuft die 200 Meter der Herren in 20,6 s. 7. August: Sheila Lerwill, Großbritannien, erreicht im Hochsprung der Damen 1,72 m.
Motorsport Motorradsport
Motorrad-Weltmeisterschaft
Die von der FIM ausgeschriebene Motorrad-Weltmeisterschaft wurde zwischen dem 5. Juni und dem 10. September ausgetragen.
Weltmeister in der 500-cm³-Klasse wird 24-jährige Gilera-Werksfahrer Umberto Masetti aus Italien. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die beiden Briten Geoff Duke (Norton) und Leslie Graham (A.J.S.). In der Konstrukteurswertung setzt sich Norton gegen Gilera und A.J.S. durch.
In der 350-cm³-Klasse gewinnt der 39-jährige Brite Bob Foster auf Velocette den Titel. Zweiter wird sein Landsmann Geoff Duke auf Norton, Dritter der A.J.S.-Pilot Leslie Graham (ebenfalls Großbritannien). In der Konstrukteurswertung siegt Velocette vor A.J.S. und Norton.
Den Titel in der 250-cm³-Klasse gewinnt der 32-jährige Italiener Dario Ambrosini (Benelli) vor dem Briten Maurice Cann und Bruno Ruffo (Italien) – beide auf Moto Guzzi. In der Konstrukteurswertung setzt sich Benelli vor Moto Guzzi und Velocette durch.
Weltmeister in der 125-cm³-Klasse wird 29-jährige F.B-Mondial-Werksfahrer Bruno Ruffo. Platz zwei teilen sich seine Landsmänner und Teamkollegen Gianni Leoni und Carlo Ubbiali. In der Konstrukteurswertung setzt sich F.B Mondial gegen Morini und MV Agusta durch.
Weltmeister bei den Gespannen wird das britisch-italienische Duo Eric Oliver / Lorenzo Dobelli auf Norton. Auf Rang zwei folgen die Italiener Ercole Frigerio / Ezio Ricotti auf Gilera, Dritte die Schweizer Hans Haldemann / Josef Albisser auf Norton. Oliver schaffte es damit als erster Fahrer in der Geschichte der Motorrad-WM, seinen Titel zu verteidigen. In der Konstrukteurswertung siegt Norton vor Gilera und FN.
Deutsche Motorrad-Straßenmeisterschaft
Deutsche Meister werden Hermann Paul Müller (FB-Mondial, 125 cm³), Hein Thorn Prikker (Moto Guzzi, 250 cm³), Roland Schnell (Parilla, 350 cm³), Walter Zeller (BMW, 500 cm³), Wiggerl Kraus / Bernhard Huser (BMW, Gespanne 500 cm³) und Sepp Müller / Hermann Huber (BMW, Gespanne 750 cm³).
Tischtennis
Tischtennisweltmeisterschaft 1951 3. bis 11. März in Wien (Österreich) Länderspiele Deutschlands (Freundschaftsspiele) 27. Januar: München: D. – Österreich 5:4 (Herren) 27. Januar: München: D. – Österreich 0:5 (Damen) 10. Februar: Essen: D. – Jugoslawien 3:5 (Herren) 11. Februar: Neustadt an der Weinstraße: D. Schweiz 4:5 (Herren) 11. Februar: Neustadt an der Weinstraße: D. Schweiz 3:0 (Damen) 15. September: Hamburg: D. – England 2:5 (Herren) 15. September: Hamburg: D. – England 3:0 (Damen) 4. November: Wien: D. – Österreich 4:5 (Herren) 4. November: Wien: D. – Österreich 0:3 (Damen) 1. Dezember: Hannover: D. – Portugal 8:1 (Herren) 2. Dezember: Basel: D. – Schweiz 5:1 (Herren) 2. Dezember: Neumünster: D. – Dänemark 5:1 (Herren) 2. Dezember: Neumünster: D. – Dänemark 3:0 (Damen) Leipzig: D. – DDR 5:3 (Herren)
Geboren Januar 1. Januar: Jens Niehls, deutscher Reiter 1. Januar: Hans-Joachim Stuck, deutscher Automobilrennfahrer 4. Januar: Barbara Ann Cochran, US-amerikanische Skirennläuferin 7. Januar: Massimo Sigala, italienischer Automobilrennfahrer 10. Januar: Peer Maas, niederländischer Radsportler 12. Januar: Drew Pearson, US-amerikanischer American-Football-Spieler 12. Januar: Marlies Stegemann, deutsche Kunstturnerin 13. Januar: Hans-Werner Krüger, deutscher Reiter († 2011) 14. Januar: Fița Lovin, rumänische Leichtathletin 16. Januar: Sławomir Maciejowski, polnischer Ruderer († 2023) 17. Januar: Juri Saizew, sowjetisch-russischer Gewichtheber und Olympiasieger 1976 († 2022) 18. Januar: Renato Zaccarelli, italienischer Fußballspieler und -trainer 19. Januar: Peter Pander, deutscher Fußball-Funktionär 22. Januar: Ondrej Nepela, slowakischer Eiskunstläufer und Eiskunstlauftrainer († 1989) 22. Januar: Marlena Zagoni, rumänische Ruderin († 2025)
mini|hochkant|Hans-Jürgen Dörner 25. Januar: Hans-Jürgen Dörner, deutscher Fußballtrainer und -spieler (DDR) († 2022) 26. Januar: Jarmila Kratochvílová, tschechische Leichtathletin 27. Januar: Anders Dahl-Nielsen, dänischer Handballspieler, -trainer und -funktionär 31. Januar: Wiebke Hendriksen, deutsche Tischtennisspielerin
Februar 1. Februar: Kipsubai Koskei, kenianischer Leichtathlet 5. Februar: Marianne Streifler, deutsche Eiskunstläuferin 10. Februar: Alexander Filippow, russischer Eishockeyspieler († 2026) 12. Februar: Alexander Wernsdorfer, deutscher Leichtathlet und Bobfahrer 14. Februar: Boško Abramović, serbischer Schachspieler († 2021) 14. Februar: Kevin Keegan, englischer Fußballspieler († 2026) 15. Februar: Markku Alén, finnischer Rallyefahrer 16. Februar: Juan Carlos Oblitas, peruanischer Fußballspieler und -trainer 17. Februar: Roland Collombin, Schweizer Skirennfahrer († 2026) 17. Februar: Joan Tomas, andorranischer Sportschütze 20. Februar: Pertti Teurajärvi, finnischer Siklangläufer 21. Februar: Wolfgang Frank, deutscher Fußballspieler und -trainer († 2013) 23. Februar: Eddie Dibbs, US-amerikanischer Tennisspieler 23. Februar: Ed Jones, US-amerikanischer American-Football-Spieler 25. Februar: Giampiero Marini, italienischer Fußballspieler 25. Februar: Donald Quarrie, jamaikanischer Sprinter und Olympiasieger 28. Februar: Gustav Thöni, Südtiroler Skifahrer
März
mini|hochkant|Jan Gmyrek 2. März: Jan Gmyrek, polnischer Handballspieler 3. März: Hartmuth Behrens, deutscher Florettfechter 6. März: Wolfgang Hanisch, deutscher Leichtathlet 6. März: Gerrie Knetemann, niederländischer Radrennfahrer († 2004) 7. März: Eduard Rapp, sowjetischer Bahnradsportler und zweifacher Weltmeister russlanddeutscher Herkunft 10. März: Jacques Rousseau, französischer Leichtathlet († 2024) 13. März: Gunter Arnold, deutscher Sprinter 16. März: Joe DeLamielleure, US-amerikanischer American-Football-Spieler 19. März: Carl Barzilauskas, US-amerikanischer American-Football-Spieler 19. März: Christine Laser, deutsche Leichtathletin 21. März: Siegfried Kaidel, deutscher Rudersportfunktionär 25. März: Claus Andersen, dänischer Badmintonspieler 26. März: Costică Ștefănescu, rumänischer Fußballspieler und -trainer († 2013) 26. März: Reinhard Willi, deutscher Fußballspieler 27. März: Alain Le Page, französischer Autorennfahrer 28. März: Alain Acart, französischer Kanute († 2023) 29. März: Hardy Åström, schwedischer Eishockeytorwart 30. März: Barbara Britch, US-amerikanische Skilangläuferin 30. März: Anton Tkáč, tschechoslowakischer Radrennfahrer († 2022)
April
1. April: Rolf Biland, Schweizer Motorradrennfahrer 3. April: Peter Nieuwenhuis, niederländischer Radrennfahrer († 2026) 5. April: Theo Smit, niederländischer Radrennfahrer († 2023) 7. April: Bo Lamar, US-amerikanischer Basketballspieler († 2026) 8. April: Franco Conti, italienischer Radrennfahrer († 2026) 8. April: Lipat Varabiev, rumänischer Kanute 9. April: Jürgen Wolfer, deutscher Fußballspieler 10. April: Kork Ballington, südafrikanischer Motorradrennfahrer 11. April: Bernd Kaiser, deutscher Ruderer 12. April: Ray Mallock, britischer Automobilrennfahrer und Rennstallbesitzer
mini|hochkant|Ivano Bordon 13. April: Ivano Bordon, italienischer Fußballspieler 13. April: Júlio César Leal, brasilianischer Fußballtrainer 13. April: Semjon Rosin, belarussischer Badmintonspieler 13. April: Joachim Streich, deutscher Fußballspieler († 2022) 14. April: Milija Aleksic, englischer Fußballspieler († 2012) 15. April: Jim Milisavljevic, australischer Fußballspieler († 2022) 15. April: Beatrix Schuba, österreichische Eiskunstläuferin 16. April: Herbert Fischer, deutscher Kanute 16. April: Takazumi Katayama, japanischer Motorradrennfahrer 17. April: Horst Hrubesch, deutscher Fußballspieler und -trainer 19. April: Rich Lemieux, kanadischer Eishockeyspieler 19. April: Uwe Steingroß, deutscher Segelsportler 21. April: Jan Huisjes, niederländischer Radsportler 24. April: André Lara Resende, brasilianischer Bankier und Automobilrennfahrer 26. April: Santiago Ojeda, peruanischer Fußballspieler 26. April: Jürgen Tänzer, deutscher Fußballspieler († 2025) 26. April: Yu Zaiqing, chinesischer Politiker und Sportfunktionär 29. April: Dale Earnhardt, US-amerikanischer NASCAR-Fahrer († 2001) 30. April: Danuta Rosani, polnische Leichtathletin
Mai 1. Mai: Wolfgang Haase, deutscher Segelsportler 1. Mai: Jurij Lebedew, russisch-sowjetischer Eishockeyspieler 1. Mai: Dieter Schubert, deutscher Fußballspieler 2. Mai: Dmitrij Stukalow, sowjetisch-russischer Hürdenläufer 4. Mai: Heinz Wirthensohn, Schweizer Schachspieler 5. Mai: Nick Bebout, US-amerikanischer American-Football-Spieler 7. Mai: Harry Williams, australischer Fußballspieler 10. Mai: Ulrich Reich, deutscher Leichtathlet 12. Mai: Vic Stanfield, kanadischer Eishockeyspieler 13. Mai: Claudia Reiche, deutsche Wasserspringerin 14. Mai: Óscar Bolaño, kolumbianischer Fußballspieler († 2017) 16. Mai: Olavi Köppä, finnischer Eisschnellläufer († 2025) 18. Mai: Johanne Delisle, kanadische Ruderin 18. Mai: Angela Voigt, deutsche Leichtathletin († 2013) 19. Mai: Karl Brunner, italienischer Rennrodler 19. Mai: Dianne Holum, US-amerikanische Eisschnellläuferin 20. Mai: Peter Ollerton, englisch-australischer Fußballspieler und -trainer 21. Mai: Ömer Kaner, türkischer Fußballspieler und -trainer († 2026) 22. Mai: Wolf-Dieter Poschmann, deutscher Sportmoderator († 2021)
mini|hochkant|Anatoli Karpow 23. Mai: Anatoli Karpow, russischer Schachspieler und Weltmeister 23. Mai: Alexander Woronin, sowjetisch-russischer Gewichtheber und Olympiasieger 1976 († 1992)