zentriert|350px|Das Maracanã, Schauplatz des Maracanaço (Juni 1950, vor Turnierstart) Das Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft gewinnt Uruguay gegen den hohen Favoriten Brasilien mit 2:1. Chronologie

Ereignisse Badminton

Bergsteigen

3. Juni: Die Franzosen Maurice Herzog und Louis Lachenal führen die Erstbesteigung des Himalaya-Berges Annapurna durch. Es ist zugleich das erste Mal, dass Bergsteiger einen Achttausender erklimmen.

Fußball

14. Mai: Die ungarische Fußballnationalmannschaft verliert im Wiener Praterstadion mit 3:5 gegen die Auswahl Österreichs, die letzte Niederlage der Goldenen Elf um Ferenc Puskás bis zum WM-Finale im Berner Wankdorfstadion am 4. Juli 1954. 25. Juni: Der VfB Stuttgart wird deutscher Fußballmeister. Juni: Austria Wien wird österreichischer Fußballmeister. Juni: Die komplette Mannschaft des Fußballvereins SG Dresden-Friedrichstadt, darunter auch Helmut Schön, flüchtet aus der DDR nach West-Berlin.

mini|hochkant|Poster der IV. Fußball-WM 24. Juni: Die Fußball-Weltmeisterschaft 1950 in Brasilien wird eröffnet. 16. Juli: Das Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft gewinnt Uruguay gegen den hohen Favoriten Brasilien mit 2:1. Im Gastgeberland geht die unerwartete Niederlage gegen das Nachbarland als Maracanaço („Schock von Maracanã“) in die Fußballgeschichte ein. 3. August: Der französische Fußballclub Olympique Lyon wird gegründet. 22. November: Die als Verursacher des Zweiten Weltkriegs vom internationalen Spielverkehr im Fußball bislang ausgeschlossenen Deutschen tragen ihr erstes Nachkriegsländerspiel aus. Die DFB-Elf gewinnt 1:0 gegen die Schweiz.

Leichtathletik

31. März: Emil Zátopek, Tschechoslowakei, läuft die 10.000 Meter der Herren in 29:02,6 min. 19. Mai: Imre Németh, Ungarn, wirft im Hammerwurf der Herren 59,88 m. 19. Juni: Imre Németh, Ungarn, erreicht im Hammerwurf der Herren 59,88 m. 28. Juni: Jim Fuchs, USA, erreicht im Kugelstoßen der Herren 17,82 m. 10. Juli: Dick Attlesey, USA, läuft die 110 Meter Hürden der Herren in 13,5 s. 17. Juli: Jewdokija Wassiljewa, Sowjetunion, läuft die 800 Meter der Damen 2:13,0 min. 30. Juli: Bob Mathias, USA, erreicht im Zehnkampf der Herren 8042 Punkte. 17. August: Jewdokija Wassiljewa, Sowjetunion, läuft die 800 Meter der Damen in 2:13,0 min. 22. August: George Rhoden, Jamaika, läuft die 400 Meter der Herren in 45,8 s. 22. August: Jim Fuchs, USA, stößt im Kugelstoßen der Herren 17,95 m. 24. August: Richard Attlesey, USA, läuft die 110 Meter Hürden der Herren in 13,6 s. 12. September: Jim Fuchs, USA, erreicht im Kugelstoßen der Herren 17,9 m. 18. September: Mal Whitfield, USA, läuft die 800 Meter der Herren in 1:49,2 min. 29. September: Adhemar Ferreira da Silva, Brasilien, erreicht im Dreisprung der Herren 16,00 m. 21. Oktober: George Rhoden, Jamaika, läuft die 400 Meter der Herren in 45,8 s. 21. Oktober: Jim Fuchs, USA, erreicht im Kugelstoßen der Herren 17,95 m. 9. November: Anna Andrejewa, Sowjetunion, stößt im Kugelstoßen der Damen 15,02 m.

Motorsport Automobilsport

13. Mai: Der Große Preis von Großbritannien in Silverstone wird als erstes Rennen in der neu konzipierten Formel-1-Weltmeisterschaft ausgetragen. Es gewinnt der spätere Weltmeister Giuseppe Farina. 3. September: Mit seinem Sieg beim Großen Preis von Italien auf dem Autodromo Nazionale di Monza wird Giuseppe Farina nach sieben durchgeführten Rennen erster Formel-1-Weltmeister.

Motorradsport

Motorrad-Weltmeisterschaft Motorrad-Weltmeisterschaft 1950

Die von der FIM ausgeschriebene Motorrad-Weltmeisterschaft wurde zwischen dem 5. Juni und dem 10. September ausgetragen.

Weltmeister in der 500-cm³-Klasse wird 24-jährige Gilera-Werksfahrer Umberto Masetti aus Italien. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die beiden Briten Geoff Duke (Norton) und Leslie Graham (A.J.S.). In der Konstrukteurswertung setzt sich Norton gegen Gilera und A.J.S. durch.

In 350-cm³-Klasse gewinnt der 39-jährige Brite Bob Foster auf Velocette den Titel. Zweiter wird sein Landsmann Geoff Duke auf Norton, Dritter der A.J.S.-Pilot Leslie Graham (ebenfalls Großbritannien). In der Konstrukteurswertung siegt Velocette vor A.J.S. und Norton.

Den Titel in der 250-cm³-Klasse gewinnt der 32-jährige Italiener Dario Ambrosini (Benelli) vor dem Briten Maurice Cann und Bruno Ruffo (Italien) – beide auf Moto Guzzi. In der Konstrukteurswertung setzt sich Benelli vor Moto Guzzi und Velocette durch.

Weltmeister in der 125-cm³-Klasse wird 29-jährige F.B Mondial-Werksfahrer Bruno Ruffo. Platz zwei teilen sich seine Landsmänner und Teamkollegen Gianni Leoni und Carlo Ubbiali. In der Konstrukteurswertung setzt sich F.B Mondial gegen Morini und MV Agusta durch.

Gespann-Klasse (600 cm³)

Weltmeister bei den Gespannen wird das britisch-italienische Duo Eric Oliver / Lorenzo Dobelli auf Norton. Auf Rang zwei folgen die Italiener Ercole Frigerio / Ezio Ricotti auf Gilera, Dritte die Schweizer Hans Haldemann / Josef Albisser auf Norton. Oliver schaffte es damit als erster Fahrer in der Geschichte der Motorrad-WM, seinen Titel zu verteidigen. In der Konstrukteurswertung siegt Norton vor Gilera und FN.

Deutsche Motorrad-Straßenmeisterschaft

Deutsche Meister werden Hermann Paul Müller (DKW, 125 cm³), Hermann Gablenz (Parilla, 250 cm³), Heiner Fleischmann (NSU, 350 cm³), Georg Meier (BMW, 500 cm³), Hermann Böhm / Karl Fuchs (NSU, Gespanne 600 cm³) und Wiggerl Kraus / Bernhard Huser (BMW, Gespanne 1000 cm³).

Tischtennis

29. Januar bis 5. Februar: Tischtennisweltmeisterschaft 1950 in Budapest (Ungarn) Länderspiele Deutschlands (Freundschaftsspiele) 24. Januar: Gelsenkirchen: D. – Schweden 4:5 (Herren) 5. Dezember: Kalmar: D. – Schweden 1:5 (Herren)

Sportpreise

mini|hochkant|Das erste Silberne Lorbeerblatt für eine Mannschaft 23. Juni: Der deutsche Bundespräsident Theodor Heuss stiftet das Silberne Lorbeerblatt für herausragende sportliche Leistungen. Am 25. Juni erhalten der Springreiter Fritz Thiedemann als erster Einzelsportler und der VfB Stuttgart als erste Mannschaft die Auszeichnung. Die Tennisspielerin Inge Pohmann erhält die Auszeichnung am 2. Juli als erste Frau.

Geboren Januar 1. Januar: Giuliano Besson, italienischer Skirennläufer († 2025) 2. Januar: Jewgeni Jewsjukow, sowjetischer Geher 2. Januar: Johannes Riedl, deutscher Fußballspieler († 2010) 7. Januar: John Hill, neuseeländischer Fußballspieler 9. Januar: Neil Fleming, englischer Fußballspieler und -trainer 10. Januar: Winfried Schäfer, deutscher Fußballtrainer 12. Januar: Sinaida Amossowa, russische Skilangläuferin 12. Januar: Heinrich Fischer, Schweizer Ruderer 13. Januar: Wolfgang Holzhäuser, deutscher Fußballfunktionär 15. Januar: Uli Frommer, deutscher Fußballspieler 15. Januar: Nikolaus Mangold, deutscher Eishockeyspieler 15. Januar: Rudi Rauer, deutscher Handballspieler († 2014) 16. Januar: Jerzy Greszkiewicz, polnischer Sportschütze 18. Januar: Gilles Villeneuve, kanadischer Automobilrennfahrer († 1982) 21. Januar: Marion Becker, deutsche Leichtathletin 21. Januar: Kurt Hunsänger, deutscher Kunstradfahrer 26. Januar: Ivan Hlinka, tschechischer Eishockeyspieler und -trainer († 2004) 28. Januar: Heinz Wewering, deutscher Trabrennfahrer und -trainer 29. Januar: Günter Kilian, deutscher Wasserballtorhüter († 2026) 29. Januar: Horst Kilian, deutscher Wasserballspieler 31. Januar: Nikolai Kruglow, sowjetischer Biathlet und Olympiasieger 1976 31. Januar: Leili Pärnpuu, estnische Schachspielerin († 2022) 31. Januar: Wilfried Wesemael, belgischer Radrennfahrer († 2026)

Februar 1. Februar: Alois Reichl, liechtensteinischer Naturbahnrodler († 2012) 4. Februar: Guy Leleu, französischer Radrennfahrer († 2026) 6. Februar: René Fasel, Schweizer Eishockeyspieler, Präsident der IIHF 6. Februar: Paul Gentilozzi, US-amerikanischer Automobilrennfahrer und Rennstallbesitzer 7. Februar: Mauro Bellugi, italienischer Fußballspieler 7. Februar: Marilyn Cochran, US-amerikanische Skirennläuferin 8. Februar: Jochen Leiß, deutscher Tischtennisspieler 10. Februar: Horst Spengler, deutscher Handballspieler und -trainer

mini|hochkant=0.6|Mark Spitz 10. Februar: Mark Spitz, US-amerikanischer Schwimmer, Olympiasieger

mini|hochkant=0.6|Jewgeni Sweschnikow 11. Februar: Jewgenij Sweschnikow, russisch-lettischer Schachmeister 11. Februar: Petr Uličný, tschechischer Fußballspieler und -trainer († 2026) 13. Februar: Raúl Gómez, mexikanischer Fußballspieler († 2025) 19. Februar: Takanohana Kenshi, japanischer Sumo-Ringer († 2005) 20. Februar: Ruslan Aschuralijew, sowjetischer Ringer († 2009) 20. Februar: Gary Manuel, australischer Fußballspieler 21. Februar: Branislav Krstić, jugoslawischer Fußballspieler 21. Februar: Günter Oleknavicius, deutscher Fußballspieler 22. Februar: Julius Erving, US-amerikanischer Basketballspieler 22. Februar: Simon Schobel, rumänisch-deutscher Handballspieler und -trainer 25. Februar: Francisco Fernández Ochoa, spanischer Skirennläufer († 2006) 28. Februar: Lothar Gericke, deutscher Schwimmer

März 4. März: Babo Kabasu, zairischer Fußballspieler († 2022) 4. März: Jay Rand, US-amerikanischer Skispringer 6. März: Rainer Dörrzapf, deutscher Gewichtheber († 2026) 6. März: Peter Lovett, britischer Automobilrennfahrer 6. März: Walter Vesti, Schweizer Skirennfahrer 9. März: Danny Sullivan, US-amerikanischer Automobilrennfahrer 10. März: Karlheinz Klotz, deutscher Leichtathlet 12. März: Manfred Jäger, deutscher Endurosportler 12. März: Werner Steinmetz, deutscher Kunstturner 13. März: Joe Bugner, ungarisch-englisch-australischer Schwergewichtsboxer († 2025) 15. März: Hiddy Jahan, pakistanischer Squashspieler 16. März: Heinz Toppmöller, deutscher Fußballspieler und -trainer 17. März: Jürgen Meißner, deutscher Automobilrennfahrer, Motorsporthistoriker und -journalist 17. März: Heinz Schäfer, deutscher Ringer († 1983) 18. März: Larry Perkins, australischer Automobilrennfahrer 19. März: Tatjana Owetschkina, sowjetische Basketballspielerin 22. März: Ryszard Kubiak, polnischer Ruderer († 2022) 24. März: Karl-Rüdiger Mann, deutscher Schwimmer 27. März: David Edgar, US-amerikanischer Schwimmer und Olympiasieger 27. März: Terry Yorath, walisischer Fußballspieler und -trainer 28. März: Roland Andersson, schwedischer Fußballspieler und -trainer

mini|hochkant=0.6|András Adorján 31. März: András Adorján, ungarischer Schachspieler († 2023)

April 1. April: Paolo Conti, italienischer Fußballspieler 1. April: Loris Kessel, Schweizer Automobilrennfahrer († 2010) 1. April: Marianne Seydel, deutsche Schwimmerin 3. April: Wera Krasnowa, sowjetisch-russische Eisschnellläuferin 6. April: Nelson Dawidjan, sowjetischer Ringer († 2016) 7. April: Franz Wittmann sen., österreichischer Rallyefahrer 8. April: Grzegorz Lato, polnischer Fußballspieler 9. April: Dumitru Marcu, rumänischer Fußballspieler und -trainer († 2026) 10. April: Boba Lobilo, zairischer Fußballspieler 12. April: Flavio Briatore, italienischer Formel-1-Teamchef 16. April: Slim Bouaziz, tunesischer Schachspieler 16. April: Thierry Perrier, französischer Autorennfahrer 19. April: Harald Hein, deutscher Fechter († 2008) 20. April: Humberto Coelho, portugiesischer Fußballspieler und -trainer 20. April: Hans-Peter Stratz, deutscher Ringer 27. April: Paolino Pulici, italienischer Fußballspieler

Mai 2. Mai: Claes Göransson, schwedischer Radrennfahrer 4. Mai: Waleri Dwoinikow, sowjetisch-russischer Sambo-Kämpfer und Judoka 6. Mai: Gerlinde Glatzer, deutsche Tischtennisspielerin 6. Mai: Stelian Moculescu, rumänisch-deutscher Volleyballspieler und -trainer 6. Mai: Rainer Potschak, deutscher Fußballspieler 6. Mai: Ratko Svilar, jugoslawisch-serbischer Fußballtorhüter und -trainer 7. Mai: Errol Bennett, tahitischer Fußballspieler († 2025) 7. Mai: John Coates, australischer Jurist und Sportfunktionär 9. Mai: Luciano Spinosi, italienischer Fußballspieler