IT-Industrialisierung bezeichnet die Übertragung industrieller Methoden und Prozesse auf die Informationstechnik (IT). Ziel dieses Übertragungsprozesses ist die Steigerung der Effizienz und Effektivität von IT-Bereichen in Unternehmen sowie von extern agierenden IT-Dienstleistern. Die folgenden Grundkonzepte werden bei der Übertragung berücksichtigt:
Wandel von der Projekt- zur Produktorientierung: Ganzheitliche Betrachtung der Entwicklungs- und Produktionsprozesse im Informationsmanagement, anstatt nur die Anwendungsentwicklung zu fokussieren. Standardisierung der IT-Produktion: Produktionsprozesse von IT-Produkten müssen wie in der industriellen Fertigung einen größtmöglichen Standardisierungsgrad erreichen. Standardisierung des Absatzes: Auf Basis standardisierter Fertigungsprozesse muss das Absatzportfolio eines IT-Dienstleisters kunden- und marktorientiert aufgebaut sein. Integrierte Leistungserstellung: Innerbetrieblich müssen die einzelnen Aufgabenbereiche aufeinander abgestimmt koordiniert werden. Sinkende Fertigungstiefe: Die Unternehmen reduzieren die Fertigungstiefe, indem sie gewisse Leistungen an Zulieferer vergeben.
Konzepte in der Praxis ITIL COBIT IIM-Modell (Modell des Integrierten Informationsmanagements) MOF (Microsoft Operations Framework)
Weblinks ISACA Website mit der englischsprachigen Version von COBIT 4.0 unter ISACA Microsoft Operations Framework IT-Industrialisierung: Was ist das? (Computerwoche)
Literatur
Industrialisierung