Mömax ist eine Möbelhauskette, die zur XXXLutz-Gruppe gehört und ihren Ursprung in Österreich hat. Das Unternehmen betreibt mehr als 99 Standorte in verschiedenen europäischen Ländern und bietet Möbel und Wohnaccessoires an.

Geschichte Die Geschichte von Mömax begann im Oktober 2002 mit der Eröffnung des ersten Einrichtungsmarktes in Dornbirn, Vorarlberg, Österreich. Der zweite Markt folgte 2003 in Innsbruck.Mömax will Ideengeber und Problemlöser sein. In: Tiroler Tageszeitung. Nr. 134, 12. Juni 2003. Im selben Jahr eröffnete Mömax die erste Filiale in Deutschland in Hirschaid bei Bamberg. Der zweite deutsche Standort folgte 2004 in Nürnberg.Tilmann Grewe: Der »Lutz«-Konzern eröffnet »Möbelix«und »Mömax«. Zwei neue Möbelgeschäfte locken. In: Nürnberger Zeitung. 13. November 2004.

Im Laufe des Jahres 2003 wurden bestehende Geschäfte der bisherigen Marke Möma ebenfalls in Mömax-Geschäfte umgewandelt.Lutz-Gruppe künftig unter einem Dach. In: Oberösterreichische Rundschau. Nr. 43. 22. Oktober 2003. S. 10.Lutz möbelt Wels auf. In: Oberösterreichische Rundschau. Nr. 11. 11. März 2004. S. 22.

In den folgenden Jahren trat Mömax auch in den deutschen Markt ein. Bis 2009 hatte Mömax 15 Geschäfte in Deutschland eröffnet, 2015 waren es bereits 28.Petra Kirchhoff: Killbill statt Billy. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 13. August 2009. Nr. 186, S. 44. 2012 entstanden die ersten Filialen in Slowenien und 2013 in Ungarn.Ostexpansion in der Krise. Mömax startet in Ungarn. In: Oberösterreichische Nachrichten. 8. September 2012. S. 4. 2013 hatte das Unternehmen 13 Filialen in Österreich.Heinz Bidner: Lutz lernt von den Schweden. In: Niederösterreichische Nachrichten. Nr. 04/2014. 20. Januar 2014. S. 16. 2018 erfolgte der Markteintritt in Rumänien.Herta Scheidinger: Wenn Wachstum Programm ist. In: Kurier. 25. Februar 2018. S. 6. 2020 eröffnete die erste Filiale in der Schweiz.

2012 startete in Slowenien die „Mömax-Expansion“ nach Osteuropa. Bis 2025 folgen weitere Eröffnungen unter anderem in Bulgarien, Kroatien, Polen und in Serbien.

Unternehmensstruktur Im Jahr 2024 betrieb Mömax mehr als 99 Standorte in 9 Ländern in Europa und beschäftigte über 3.000 Mitarbeiter.

Die Möbelhäuser von Mömax haben eine grüne Fassade mit einem pinkfarbenen X.Grüne Fassade mit pinkfarbenem X. In: Mitteldeutsche Zeitung. 26. Juli 2025, S. 17.Jutta Grätz: „Möbelhaus wird seinen Charakter bewahren“. In: Hannoversche Allgemeine Zeitung. 4. September 2024. S. 4.

Produkte Die Möbel von Mömax wurden seit Beginn der Produktion als Baukastenmöbel konzipiert und im günstigeren Preissegment angesiedelt für jüngere Kunden. Dabei positioniert sich das Unternehmen als Alternative zu IKEA, da es eine ähnliche Zielgruppe anspricht und ein ähnliches Verkaufsflächenkonzept hat wie das schwedische Unternehmen, in dem Kunden einem vorgegebenen Weg folgend komplette Wohneinrichtungen betrachten können.Marie-Luise Joepgen: Die Mode im Mittelpunkt. In: Stuttgarter Nachrichten. 22. Juni 2005. S. 23. Dabei werden alle Bereiche der Wohnmöbel abgedeckt, sowie Dekoartikel und Heimtextilien. Dominique Bielmeier beschreibt in der Sächsischen Zeitung, dass sich das Sortiment des Unternehmens an aktuellen Trends orientiere.Dominique Bielmeier: „Wir wollen einen scharfen Preis bieten“. In: Sächsische Zeitung. 24. Mai 2023. S. 15. Die Produkte werden vom Unternehmen selbst entwickelt und dann in Großserien von Vertragspartnern hergestellt; bei den Möbeln sitzen die Hersteller zum Großteil in Europa, bei kleineren Artikeln in Asien.Zara Zatti: Österreicher marschieren in Pratteln ein. In: Aargauer Zeitung. 18. November 2020. S. 23.

Vermarktung Mömax fiel über die Jahre mehrmals mit Werbespots auf. Zur Eröffnung des Geschäfts in Vösendorf 2005 schaltete Mömax eine kurzzeitige Werbekampagne, in der auf humoristische Weise ein Vergleich mit dem Konkurrenten IKEA gezogen wurde. Das schwedische Möbelunternehmen ging positiv darauf ein.Evelyn Holley-Spiess: Mömax und Ikea liefern sich Werbe-Hickhack. Möbelhandel. In: WirtschaftsBlatt. 4. Januar 2005. Nr. 2275, S. 13.

2015 zeigte Mömax die Werbefigur „Mia Hausgeist“ – eine junge Frau, die als Hausgespenst die Einrichtung der bespukten Häuser kommentiert. Aufgrund der knappen Bekleidung der Figur erhielt die Kampagne Sexismusvorwürfe.Künstliche Sympathieträger. In: extradienst. Nr. 03-04. 7. Mai 2021. S. 188–192.

In einer Analyse des Branchenbeobachter Observer von 2020 wurde die Online-Präsenz verschiedener Möbelhäuser betrachtet. Mömax wurde hierbei ein Anteil an der österreichweiten Online-Präsenz von 2,7 % zugeschrieben.Ikea war online am präsentesten. In: Medianet. Nr. 2214. 29. Mai 2020. S. 43.

Weblinks moemax.de – Offizielle Webseite Deutschland und deren Filialen moemax.at – Offizielle Webseite Österreich und deren Filialen moemax.ch – Offizielle Webseite Schweiz und deren Filialen

Einzelnachweise

Kategorie:Möbelhandel Kategorie:Unternehmen (Wels) Kategorie:Unternehmensgründung 2002 Kategorie:Einrichtungshaus