Diese Liste mit ihren Unterlisten, die über die Navigationsleiste am Ende der Seite erreichbar sind, beinhaltet – geordnet nach der Verwaltungsgliederung – alle in der Wikipedia gelisteten Wappen des Landes Sachsen-Anhalt. Der größte Teil der 1016 Gemeinden des Landes (Stand: 1. März 2008) führt allerdings kein Wappen. Diese Listen zeigen darum nicht nur die Wappen, sondern auch die Informationen darüber, welche Wappen und Informationen in der Wikipedia fehlen oder welche Gemeinden nicht im Besitz eines Wappens sind. Die Fußnoten verweisen auf die Blasonierung des entsprechenden Wappens.

Nach der Ende 2010 abgeschlossenen Gemeindegebietsreform existieren nunmehr noch 218 rechtlich selbständige Gemeinden sowie 18 Verbandsgemeinden. Die Gemeinden, die anlässlich der Gemeindegebietsreform ihre rechtliche Existenz verloren haben, können ihre bis dahin geführten Wappen als Ortsteil der Gemeinde, in die sie aufgegangen sind, nach § 15 der Kommunalverfassung weiterführen. Damit soll insbesondere ein ehemals geführtes (Hoheits-)Zeichen als Symbol der Geschichte sowie der verlorengegangen rechtlichen Eigenständigkeit in Erinnerung gehalten werden. Soweit Ortsteile noch kein Wappen führen, können sie auch kein Wappen mehr annehmen, da sie als rechtlich unselbständige Gebietsstruktur nicht Träger originärer Rechte sind. Zudem wäre ein neu angenommenes Wappen auch nicht Teil der in Erinnerung zu haltenden Ortschronik.

Wie schon im Wappen Sachsen-Anhalts zu sehen ist, gehören die sächsischen Farben (Gold mit schwarzen Balken), der Preußische Adler, im Norden (in der Altmark) oft der Märkische Adler zur häufig auftretenden Symbolik. Im Gebiet der ehemaligen anhaltischen Fürstentümer findet man die aus diesen Häusern stammenden Wappenbilder, so den Bären auf einer Mauer im ehemaligen Anhalt-Bernburg.

Land Sachsen-Anhalt und Vorgängergebiete Land Wappen Kommentare Sachsen-Anhalt 120px|Das Land Sachsen-Anhalt in Deutschland 120px|zentriert|Wappen des Landes Sachsen-Anhalt Eingeführt durch das Gesetz über Wappen, Flaggen und Siegel vom 29. Januar 1991:

„Das Landeswappen zeigt im geteilten Schild, oben neunmal geteilt, die Farben Gold über Schwarz, schrägrechts belegt mit einem grünen Rautenkranz sowie links - in Höhe der oberen fünf Teilungen - im silbernen Freifeld einen schwarzen Adler mit goldener Bewehrung und roter Zunge. Das untere Feld zeigt in Silber einen schreitenden schwarzen Bären auf einer schwarzgefugten roten Zinnenmauer mit offenem Tor.“§ 1 Absatz 1 Hoheitszeichengesetz Sachsen-Anhalt 1948–1952 120px|Das Land Sachsen-Anhalt in der DDR 1949–1952 120px|zentriert|Wappen des Landes Sachsen-Anhalt bis 1952 Eingeführt durch Beschluss des Landtags Sachsen-Anhalt vom 14. Dezember 1948:

„Neunmal von Schwarz und Gold geteilt, schrägrechts belegt mit einem grünen Rautenkranz. Das Wappen wird im Halbrund gekrönt von drei goldene Ähren, die mittlere stehend, die seitlichen nach rechts und links liegend. In den Zwischenräumen zwischen den Ähren sind rechts ein schwarzer Schlegel und links ein schwarzer Hammer angebracht, die Stiele von zwei grünen Lorbeerblättern begleitet.“ Provinz Sachsen 150px|Lage der Provinz Sachsen in Preußen und dem Deutschen Reich 1871 120px|zentriert|Wappen der Provinz Sachsen 1927 Genehmigt durch das Preußische Staatsministerium am 27. Juni 1927:

„In einem von Gold und Schwarz zehnmal quer gestreiften Felde ein schrägrechts liegender grüner Rautenkranz, darüber der aufsteigende Preußische Adler.“ Freistaat Anhalt 150px|Der Freistaat Anhalt im Deutschen Reich 1928 120px|zentriert|Wappen des Freistaats Anhalt Angenommen vom Freistaat Anhalt am 4. April 1924:

„In Silber ein schreitender schwarzer Bär auf einer schwarz gefugten roten Zinnenmauer mit offenem Tor; im Oberwappen eine stilisierte goldene Laubkrone (Bürgerkrone).“

Landkreise Landkreis Wappen Kommentare Altmarkkreis Salzwedel 120px|Der Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt 100px|zentriert|Wappen des Altmarkkreises Salzwedel Genehmigt durch das Ministerium des Innern des Landes Sachsen-Anhalt am 24. November 1994: „Gespalten und halbgeteilt von Silber, Gold und Blau; vorn am Spalt ein roter Adler mit goldener Bewehrung, hinten oben ein aufgerichteter blauer Löwe mit roter Zunge und Bewehrung, hinten unten ein goldener vorheraldischer ankerkreuzförmiger Beschlag.“Papendieck 1996, S. 17 Die Kreisfarben sind Blau/Gelb. Anhalt-Bitterfeld 120px|Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt 100px|zentriert|Wappen des Landkreises Anhalt-Bitterfeld Gestaltet vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch, genehmigt durch das Ministerium des Innern des Landes Sachsen-Anhalt am 31. August 2007: „Geviert; Feld 1: in Silber ein auf roter Zinnenmauer linkshin schreitender schwarzer Bär; Feld 2: in Gold ein rot bewehrter, dreizehiger, schwarzer Löwe mit ausgeschlagener Zunge; Feld 3: in Silber drei rote Seeblätter (2:1); Feld 4: in Rot eine wachsende silberne Palme mit Früchten.“Amtsblatt für den Landkreis Anhalt-Bitterfeld, Ausgabe 6 vom 14. September 2007 Börde 120px|Der Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt 100px|zentriert|Wappen des Landkreises Börde Gestaltet vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch, angenommen vom Kreistag des Landkreises Börde auf seiner konstituierenden Sitzung am 12. Juli 2007, genehmigt durch das Ministerium des Innern des Landes Sachsen-Anhalt am 8. August 2007: „In Rot ein reitender silberner Krieger, die gesenkte Knebellanze in der Rechten und mit dem Rundschild am linken Arm den oberen Teil des gegürteten Schwertes verdeckend, der gezäumte silberne Hengst schreitend auf einer zum Mäander gewundenen silbernen Schlange, deren Kopf sich am linken Schildrand abwärts in den Schildfuß senkt (Hornhäuser Reiter).“ Burgenlandkreis 120px|Der Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt 100px|zentriert|Wappen des Burgenlandkreises Gestaltet vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch, genehmigt durch das Ministerium des Innern des Landes Sachsen-Anhalt am 19. Februar 2008: „In Silber eine schwarzgefugte rote Burg, die erniedrigte Burgmauer besetzt mit 2 oben anstoßenden und in den Außenrand verschwindenden Zinnentürmen, zwischen den Türmen eine sechsbeerige (3:2:1) blaue Weintraube mit zwei grünen Blättern, die Burgmauer belegt mit einem goldenen Schild, darin ein schwarzes Bergmannsgezähe.“ (PDF; 163 kB) Harz 120px|Der Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt 100px|zentriert|Wappen des Landkreises Harz Gestaltet vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch, genehmigt durch das Ministerium des Innern des Landes Sachsen-Anhalt am 3. Januar 2008: „Gespalten von Silber und Rot, vorn zwei zugewendete, steigende rote Forellen, hinten zwei schräg gekreuzte silberne Kredenzmesser mit goldenen Griffen.“Öffentliche Bekanntmachung des Referates Kommunalrecht, Kommunale Wirtschaft und Finanzen über das vom Ministerium des Innern des Landes Sachsen-Anhalt genehmigte Wappen und Flagge für den Landkreis Harz. In: Jerichower Land 120px|Der Landkreis Jerichower Land in Sachsen-Anhalt 100px|zentriert|Wappen des Landkreises Jerichower Land Gestaltet von der Magdeburger Heraldikerin Erika Fiedler, genehmigt durch das Ministerium des Innern des Landes Sachsen-Anhalt am 5. Februar 2008: „Gespalten von Blau und Silber, vorn ein silberner Pfahl, hinten ein schwarzer silbern konturierter und rotbewehrter Kranich.“Öffentliche Bekanntmachung des Referates Kommunalrecht, Kommunale Wirtschaft und Finanzen über das vom Ministerium des Innern des Landes Sachsen-Anhalt genehmigte Wappen und die Flagge für den Landkreis Jerichower Land. In: Der zum 1. Januar 2007 neugebildete Landkreis führt damit das dem bisherigen Landkreis Jerichower Land am 12. September 1995 durch das Ministerium des Innern des Landes Sachsen-Anhalt genehmigte Wappen weiter. Mansfeld-Südharz 120px|Der Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt 100px|zentriert|Wappen des Landkreises Mansfeld-Südharz Gestaltet vom Heraldiker Ulrich Hellem aus Halle (Saale), genehmigt durch das Ministerium des Innern des Landes Sachsen-Anhalt am 17. März 2008: „Halbgespalten und geteilt; vorn oben geviert, Feld 1 und 4: sechsfach Silber über Rot geteilt; Feld 2 und 3: in Silber sechs (3:3) rote Rauten; hinten oben in Silber eine stilisierte natürliche rote Rose; unten in Grün ein silbernes Dreieck, belegt mit einem schräggekreuzten schwarzen Bergmannsgezähe.“ Saalekreis 120px|Der Saalekreis in Sachsen-Anhalt 100px|zentriert|Wappen des Saalekreises Gestaltet vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch, genehmigt durch das Ministerium des Innern des Landes Sachsen-Anhalt am 8. August 2007: „Geviert; Feld 1: geteilt von Rot über Silber, Feld 2: in Gold ein rotbewehrter schwarzer Löwe, Feld 3: in Gold ein schwarzes Kreuz, Feld 4: siebenmal geteilt von Silber über Rot.“§ 2 Absatz 1 der Die Farben des Landkreises sind Rot-Weiß. Salzlandkreis 120px|Der Salzlandkreises in Sachsen-Anhalt 100px|zentriert|Wappen des Salzlandkreises Gestaltet von Joachim Grossert (Inhalt) und Kathrin Telle (Grafik), genehmigt durch das Ministerium des Innern des Landes Sachsen-Anhalt am 29. Oktober 2007: „Geviert von Rot und Silber; Feld 1 und 4: in einem goldenen Stutzkorb ein silbernes Stück Salz mit drei goldenen Zierbändern; Feld 2: ein golden bewehrter und bezungter schwarzer Adler, die Saxen belegt mit goldenen Kleestängeln; Feld 3: ein schreitender, rot bezungter schwarzer Bär mit silbernem Halsband auf einer schrägen, schwarz gefugten roten Zinnenmauer mit einem geschlossenen silbernen Tor mit schwarzen Beschlägen und schwarzem Schloss auf der rechten Seite.“Öffentliche Bekanntmachung des Referates Kommunalrecht, Kommunale Wirtschaft und Finanzen über das vom Ministerium des Innern des Landes Sachsen-Anhalt genehmigte Wappen und die Flagge für den Landkreis Salzlandkreis. In: Stendal 120px|Der Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt 100px|zentriert|Wappen des Landkreises Stendal Gestaltet von der Magdeburger Heraldikerin Erika Fiedler, genehmigt durch das Ministerium des Innern des Landes Sachsen-Anhalt am 20. Dezember 1995: „Gespalten und halb geteilt; vorn in Silber ein roter goldbewehrter Adler am Spalt, hinten oben in Blau ein dreiblättriges goldenes Kleeblatt, bewinkelt von drei silbernen Eichenblättern, hinten unten in Schwarz drei goldene Rauten (2:1).“Papendieck 1996, S. 47–48 Wittenberg 120px|Der Landkreis Wittenberg in Sachsen-Anhalt 100px|zentriert|Wappen des Landkreises Wittenberg Genehmigt durch den Oberpräsidenten der Provinz Sachsen am 28. Februar 1939, bestätigt durch das Ministerium des Innern des Landes Sachsen-Anhalt am 15. Dezember 1994: „Geteilt von Schwarz und Silber; zwei schräg gekreuzte rote Schwerter.“Papendieck 1996, S. 52

Ehemalige Landkreise Landkreis Wappen Kommentare Anhalt-Zerbst 120px 100px|zentriert Genehmigt dem damaligen Landkreis Zerbst durch das Anhaltische Staatsministerium am 18. Dezember 1935, Weiterführung genehmigt durch das Ministerium des Innern am 27. Februar 1995: „Geviert durch ein schwarzes Kreuz, belegt mit einem Herzschild; Feld 1 und 4: in Silber drei (2:1) rote Rosen, Feld 2 und 3: in Rot ein silberner goldbewehrter Adler; der Herzschild zeigt in Silber auf roter, schwarz gefugter Zinnenmauer mit offenem Tor einen schreitenden schwarzen Bären.“Papendieck 1996, S. 19