mini|Honda CBR600RR auf einem Montageständer

mini|Prismenbuchsen sind im Rennsport üblich zur Anbringung eines Montageständer Prismenbuchsen dienen bei Motorrädern zur Aufnahme von Montageständern am Hinterrad. Es handelt sich um Metall-Drehteile, die meist aus Aluminium oder nichtrostendem Stahl hergestellt werden.

Die Prismenbuchsen sind ca. 20 × 30 mm groß und erinnern an Garnrollen (Prismen).

Sie werden an der Hinterradschwinge eines Motorrades angeschraubt. Dafür haben insbesondere Supersportler schon in der Schwinge vorgefräste Gewinde verbaut.

Zweck An diesen Prismenbuchsen greifen sogenannte V-Aufnahmen von Montageständern. Dabei wird über einen zweiseitigen Hebel das Hinterrad des Motorrades wenige Zentimeter über den Boden angehoben und arretiert. Jetzt können am Hinterrad des Motorrads Montagearbeiten, zum Beispiel zum Austausch des Rades oder der Antriebskette und des Zahnkranzes, vorgenommen werden. Auch erleichtert er Putz- und Pflegearbeiten am Hinterrad und an der Kette, da es die freie Drehung des Rades ermöglicht.

Im Rennsport lassen sich so auch Heizdecken leicht auf- und abziehen. Zudem lässt es das Motorrad senkrecht zum Untergrund stehen, was das Befüllen von Kraftstoff oder Motoröl vereinfacht.

Einsatz Prismenbuchsen werden bei Motorrädern verwendet, die aus konstruktiven Gründen an der Hinterradgabel keine Angriffspunkte für einen Montageständer mit flachen Aufnahmen (Winkelaufnahmen) bieten. Auch werden sie bei Motorrädern verwendet, die konstruktiv oder aus anderen Gründen keinen Hauptständer besitzen.

Vorteile Prismenbuchsen bieten den Vorteil, dass der Montageständer sehr schnell (mit etwas Geschick auch von einer einzigen Person) eingesetzt werden kann und das Motorrad dabei sicher gegen seitliches Verrutschen aufgenommen wird.

Kategorie:Motorradtechnik