Kieta ist der Haupthafen der Provinz und Insel Bougainville in Papua-Neuguinea und gleichzeitig Namensgeber des umliegenden Regierungsdistrikts. Der Ort liegt in der Nähe der Provinzhauptstadt Arawa.
Geschichte Durch ein am 17. Mai 1885 zwischen Deutschland und dem Vereinigten Königreich geschlossenen Abkommen fielen die Inseln Bougainville und Buka in den Bereich der deutschen Interessensphäre. Am 20. September 1905 wurde in Kieta eine von August Doellinger geleitete deutsche Regierungsstation mit Post- und Zollamt errichtet., in: Deutsches Kolonial-Lexikon, Band II, Leipzig 1920, S. 293. Seit 1902 gab es in Kieta eine katholische Missionsstation der Maristen.Jane Resture: Bougainville History, 1999 Richard Parkinson hielt sich während seiner Südseereisen unter anderem in Kieta auf.
Ein Großteil der Stadt wurde im Bürgerkrieg der 1990er Jahre zerstört.
Kultur Eine Reihe von Papua-Sprachen werden im Distrikt Kieta gesprochen. Siehe u. a. Naasioi.
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in Papua-Neuguinea Kategorie:Bougainville