Ereignisse Badminton
Baseball
mini|hochkant|Robinson bei den Dodgers (1947) 15. April: Jackie Robinson läuft als erster schwarzer Baseballspieler mit den Brooklyn Dodgers im Ebbets Field auf, um sein Debüt im Major League Baseball zu geben. Innerhalb eines Jahres ist der bis dahin getrennte Negro League Baseball Geschichte.
Basketball
27. April/3. Mai: In Prag findet die 5. Europameisterschaft der Herren statt. Die Mannschaft der Sowjetunion holt sich bei ihrer ersten Teilnahme auf Anhieb den Titel. Im Finale siegt sie gegen Titelverteidiger Tschechoslowakei mit 56:37. Bronze geht an die Mannschaft Ägyptens.
Boxen
2. bis 17. April: Die Boxeuropameisterschaften 1947 fanden in Dublin (Irland) statt. Nach einer durch den Zweiten Weltkrieg bedingten achtjährigen Pause waren es die zweiten Europameisterschaften in Dublin in Folge. Es wurden Titel in acht Gewichtsklassen vergeben, wobei Frankreich mit einer Gold- und drei Silbermedaillen als stärkste Nation aus dem Turnier hervorging. Im Schwergewicht holte Gerry O'Colman aus Irland die Goldmedaille.
Eishockey
15./23. Februar: Ohne Rekordweltmeister Kanada wird in Prag die erste Weltmeisterschaft nach dem Krieg ausgespielt. Weltmeister wird Gastgeber Tschechoslowakei vor Schweden und Österreich. In der NHL gewinnen die Toronto Maple Leafs nach einem 4:2-Erfolg in der Finalserie gegen die Montréal Canadiens den Stanley Cup.
Eiskunstlauf
Nach zweijähriger Unterbrechung werden wieder die Deutschen Meister ermittelt. Die Titel gehen an Horst Faber und Inge Jell. Im Paarlauf starten Ria Baran und Paul Falk ihre erfolgreiche Karriere mit der ersten Meisterschaft.
mini|hochkant|Barbara Ann Scott und Hans Gerschwiler Bei der erstmals seit Ende des Zweiten Weltkriegs wieder ausgetragenen Weltmeisterschaft siegt bei den Herren der Schweizer Hans Gerschwiler. Bei den Damen geht der Titel an die Kanadierin Barbara Ann Scott. Im Paarlauf gewinnt das belgische Paar Micheline Lannoy und Pierre Baugniet.
Eisschnelllauf
Vier Jahre nach seinem ersten Titel wird Werner Egerland erster Deutscher Meister im Vierkampf nach dem Krieg.
Fußball
Meister Pokalsieger Albanien FK Partizani Tirana nicht ausgespielt Deutschland nicht ausgespielt nicht ausgespielt England 25px|FC Liverpool FC Liverpool Charlton Athletic Frankreich CO Roubaix-Tourcoing OSC Lille Italien AC Turin nicht ausgespielt Österreich SC Wacker Wien SC Wacker Wien Schottland 25px|Glasgow Rangers Glasgow Rangers 25px|FC Aberdeen FC Aberdeen Schweiz FC Biel-Bienne 25px|FC Basel FC Basel Sowjetunion ZSKA Moskau Spartak Moskau Spanien FC Valencia Real Madrid
4. Mai: Ungarn schlägt in Budapest Österreich mit 5:2. 14. Juni: Mit einem 8:1 gegen Helfort holt sich der SC Wacker Wien zum ersten und einzigen Mal in seiner Vereinsgeschichte den österreichischen Meistertitel. 29. Juni: Vor 35.000 Zuschauern im Wiener Praterstadion wird der SC Wacker Wien mit einem 4:3 gegen FK Austria Wien österreichischer Pokalsieger und sichert wie im Jahr zuvor der SK Rapid Wien das Double. Mit einem Punkt Vorsprung vor Lausanne-Sports wird der FC Biel-Bienne erstmals Schweizer Fussballmeister. 14. September: Österreich schlägt in Wien Ungarn mit 4:3. 5. Oktober: Die Tschechoslowakei schlägt in Prag Österreich mit 3:2. 9. November: Österreich schlägt in Wien Italien mit 5:1.
Handball
Die Mannschaft von RaSpo Mülheim wird mit einem 8:6 gegen den SV Waldhof Mannheim erster Deutscher Feldhandballmeister nach Kriegsende.
Leichtathletik
19. April: Der Koreaner Yun Bok-Suh stellt mit 2:25:39 h eine neue Weltbestzeit im Marathon auf. 29. Juni: Herma Bauma (Österreich) erzielt im Speerwurf mit 48,21 m einen neuen Weltrekord. 15. August: Lennart Strand (Schweden) verbessert über 1500 Meter der Herren den Weltrekord auf 3:43,0 min. 25. August: Der Neuseeländer Doug Harris läuft die 800 Meter in der neuen Weltrekordzeit von 1:49,2 min. 23. September: Klawdija Majutschaja (Sowjetunion) übertrifft den Weltrekord im Speerwurf mit 50,32 m. Dieser Rekord wird jedoch nicht offiziell anerkannt, da die Sowjetunion noch nicht Mitglied der IAAF ist.
Motorsport Motorradsport
Motorrad-Europameisterschaft
Bei der auf der Bremgarten-Rundstrecke in der Schweiz ausgetragenen Motorrad-Europameisterschaft gewinnt der Italiener Bruno Francisci auf Moto Guzzi vor seinem Landsmann und Teamkollegen Ferdinando Balzarotti und dem Briten Fergus Anderson (ebenfalls Moto Guzzi) den Titel in der Viertelliterklasse. Bei den 350ern siegt Velocette-Pilot Fergus Anderson vor seinem Landsmann Charles Beischer und dem Schweizer Georges Cordey (beide Norton). In der Halbliterklasse setzt sich der Italiener Omobono Tenni auf Moto Guzzi gegen Ferdinando Balzarotti (ebenfalls Moto Guzzi) und Fergus Anderson (Norton) durch. Bei den 600-cm³-Gespannen gewinnen die Italiener Luigi Cavanna / Paolo Cavanna auf Moto Guzzi vor den beiden Schweizern Hans Haldemann (Norton) und Hans Stärkle (NSU).
Deutsche Motorrad-Straßenmeisterschaft
Deutsche Meister werden Carl Döring (DKW, 125 cm³), Hermann Paul Müller (DKW, 250 cm³), Willy Jäger (Norton, 350 cm³), Georg Meier (BMW, 500 cm³), Hermann Böhm / Karl Fuchs (NSU, Gespanne 600 cm³) und Sepp Müller / Josef Wenzhofer (BMW, Gespanne 1000 cm³).
Olympische Spiele
18./21. Juni: Das Internationale Olympische Komitee trifft sich in Stockholm zu seiner 41. Sitzung. Helsinki wird als Ausrichter der Olympischen Sommerspiele 1952 bestätigt.
Radsport
mini|hochkant|Jean Robic 1947 25. Juni/20. Juli: Bei der ersten Tour de France nach dem Zweiten Weltkrieg siegt überraschend der Franzose Jean Robic. Der Bretone nahm dem Italiener Pierre Brambilla erst auf der letzten Etappe das Gelbe Trikot ab. 20./25. August: Mit dem Grünen Band vom Rhein findet auch die erste Deutschland-Rundfahrt nach Kriegsende statt. Sieger des Sechs-Etappen-Rennens ist Erich Bautz.
Tennis
30. August/1. September: Das US-amerikanische Team Jack Kramer/Ted Schroeder verteidigt in Forest Hills mit einem 4:1 gegen Australien erfolgreich den Davis Cup.
Tischtennis
28. Februar/7. März: In Paris findet die erste Tischtennisweltmeisterschaft nach Kriegsende statt. Der Tscheche Bohumil Váňa und die Ungarin Gizella Lantos-Gervai-Farkas gewinnen je drei Titel.
Turnen
Innozenz Stangl vom TSV 1860 München wird in Northeim erster deutscher Nachkriegsmeister im Mehrkampf.
Vereinsgründungen 7. Juni: Die rumänische Armee gründet einen Sportverein, aus dem im Jahr 1961 nach einer Umbenennung Steaua Bukarest wird.
Geboren Januar mini|hochkant=0.65|Luciano Chiarugi
1. Januar: Tuncay Mesçi, türkischer Fußballspieler († 2019) 2. Januar: Calvin Hill, US-amerikanischer American-Football-Spieler 2. Januar: Alexander Jakuschew, russisch-sowjetischer Eishockeyspieler und -trainer 2. Januar: Alexander Tichonow, russisch-sowjetischer Biathlet 3. Januar: Fran Cotton, englischer Rugbyspieler 5. Januar: Osman Arpacıoğlu, türkischer Fußballspieler 5. Januar: Rita Kühne, deutsche Leichtathletin 6. Januar: Ian Millar, kanadischer Springreiter 7. Januar: Dan Emil Anca, rumänischer Fußballspieler und -trainer († 2005) 7. Januar: Stefan Angelow, bulgarischer Ringer († 2019) 7. Januar: Jean-Marie Lemerle, französischer Automobilrennfahrer und Rennstallbesitzer 8. Januar: Igor Ivanov, russisch-kanadischer Schachspieler († 2005) 9. Januar: Wladimir Wassin, sowjetisch-russischer Wasserspringer 10. Januar: Tullio Lanese, italienischer Fußballschiedsrichter und späterer -funktionär († 2025) 10. Januar: Hans-Christian Schröder, deutscher Segelsportler 11. Januar: Rod Thomas, walisischer Fußballspieler († 2025) 12. Januar: Egil Austbø, norwegischer Fußballspieler und -trainer 12. Januar: Wolfgang Röhring, deutscher Fußballspieler 13. Januar: Luciano Chiarugi, italienischer Fußballspieler und -trainer 14. Januar: Peter Nogly, deutscher Fußballspieler († 2026) 14. Januar: Jean-Jacques Savin, französischer Extremsportler und Abenteurer († 2022) 14. Januar: Bill Werbeniuk, kanadischer Snookerspieler († 2003) 15. Januar: José Juncadella, spanischer Automobilrennfahrer und Unternehmer 17. Januar: Hermann Aschwer, deutscher Triathlet und Autor 19. Januar: Jordanka Blagoewa, bulgarische Leichtathletin 20. Januar: Ari Salin, finnischer Leichtathlet († 2026) 21. Januar: Andrzej Bachleda-Curuś, polnischer Skirennläufer 21. Januar: Alexander Gussew, russischer Eishockeyspieler und -trainer 21. Januar: Giuseppe Savoldi, italienischer Fußballspieler und -trainer († 2026) 24. Januar: Giorgio Chinaglia, italienischer Fußballspieler († 2012) 24. Januar: Jerzy Konikowski, deutscher Schachspieler polnischer Herkunft 24. Januar: Masashi Ozaki, japanischer Golfspieler († 2025) 25. Januar: Ángel Nieto, spanischer Motorradrennfahrer († 2017) 27. Januar: Heinz Bonn, deutscher Fußballspieler († 1991) 29. Januar: Woldemeskel Kostre, äthiopischer Leichtathletiktrainer († 2016) 30. Januar: Zbigniew Górski, polnischer Radrennfahrer 31. Januar: Michael Wishart, britischer Radrennfahrer
Februar
1. Februar: Juri Malyschew, sowjetischer Ruderer 1. Februar: Gaston Rahier, belgischer Motocrossfahrer († 2005) 5. Februar: Eduardo Antunes Coimbra, brasilianischer Fußballspieler und -trainer 9. Februar: Reinhard Adler, deutscher Fußballspieler 9. Februar: Boris Gulko, russisch-US-amerikanischer Schachgroßmeister 9. Februar: Lothar Hinrichs, deutscher Fußballspieler
mini|hochkant=0.7|Mohammad Reza Adelkhani 13. Februar: Mohammad Reza Adelkhani, iranischer Fußballspieler 13. Februar: Julien Cools, belgischer Fußballspieler 13. Februar: Mike Krzyzewski, US-amerikanischer Basketballtrainer 14. Februar: Heide Ecker-Rosendahl, deutsche Leichtathletin 15. Februar: Andrew Bagnall, neuseeländischer Automobilrennfahrer 15. Februar: Dagmar Käsling, deutsche Leichtathletin 18. Februar: Carlos Lopes, portugiesischer Leichtathlet 19. Februar: Michel Elkoubi, französischer Automobilrennfahrer 21. Februar: Eddy Achterberg, niederländischer Fußballspieler und -trainer 21. Februar: Nicolò Ciancio, australischer Gewichtheber († 2026) 22. Februar: Jewgeni Wassiljewitsch Tschernyschow, sowjetisch-russischer Handballspieler und -trainer 23. Februar: Boris Kusnezow, sowjetischer Boxer († 2006) 25. Februar: Lee Evans, US-amerikanischer Leichtathlet († 2021) 27. Februar: Mike Montgomery, US-amerikanischer Basketballtrainer 28. Februar: Michel Dätwyler, Schweizer Skirennfahrer 28. Februar: Salvador Flamenco, salvadorianischer Fußballspieler 28. Februar: Włodzimierz Lubański, polnischer Fußballspieler
März
1. März: Panagiotis Filakouris, griechischer Fußballspieler und -trainer 3. März: Lasse Laine, finnischer Kunstturner († 2012) 3. März: Óscar Tabárez, uruguayischer Fußballspieler und -trainer 4. März: Gerhard Werner, deutscher Moderner Fünfkämpfer 5. März: Nobuhiko Hasegawa, japanischer Tischtennisspieler († 2005) 6. März: Dick Fosbury, US-amerikanischer Leichtathlet († 2023) 6. März: Imre Géra, ungarischer Radrennfahrer († 2026) 7. März: Rubén Suñé, argentinischer Fußballspieler († 2019)
mini|hochkant=0.7|Walter Röhrl 7. März: Walter Röhrl, deutscher Automobilrennfahrer 7. März: Claude Seidler, deutscher Hockeytorhüter, -schiedsrichter und -funktionär 9. März: Emiliano Mondonico, italienischer Fußballspieler und -trainer († 2018) 11. März: Lubomír Nádeníček, tschechischer Leichtathlet 12. März: Aldo Arencibia, kubanischer Radrennfahrer 12. März: David Rigert, sowjetischer Gewichtheber 15. März: Rolf Ackermann, deutscher Fußballspieler 16. März: Ueli Sutter, Schweizer Radrennfahrer († 2025) 19. März: Ernst Gerlach, deutscher Handballspieler 19. März: Marinho Peres, brasilianischer Fußballspieler und -trainer († 2023)
mini|hochkant=0.7|Erika Zuchold 19. März: Erika Zuchold, deutsche Turnerin († 2015) 24. März: Horst Bertl, deutscher Fußballspieler († 2022) 24. März: Danièle Coulon, französische Turnerin († 2026)