right|miniatur|hochkant=1.2|John F. Hartwig, einer der Entdecker der Buchwald-Hartwig-Kupplung. Die Buchwald-Hartwig-Kupplung ist eine Reaktion aus dem Bereich der Organischen Chemie. Sie wurde im Jahre 1994 gleichzeitig von den Gruppen um John F. HartwigFrederic Paul, Joe Patt, John F. Hartwig: Palladium-Catalyzed Formation of Carbon-Nitrogen Bonds. Reaction Intermediates and Catalyst Improvements in the Hetero Cross-Coupling of Aryl Halides and Tin Amides. In: Journal of the American Chemical Society. Band 116, Nr. 13, 1994, S. 5969–5970, doi:10.1021/ja00092a058. und Stephen L. BuchwaldAnil S. Guram, Stephen L. Buchwald: Palladium-Catalyzed Aromatic Aminations with in situ Generated Aminostannanes. In: Journal of the American Chemical Society. Band 116, Nr. 17, 1994, S. 7901–7902, doi:10.1021/ja00096a059. entwickelt. Die Reaktion beschreibt die palladiumkatalysierte Kupplung eines Arylhalogenids oder -triflats mit einem primären oder sekundären Amin in Anwesenheit einer Base.

rahmenlos|hochkant=2.0|Buchwald-Hartwig-Kupplung

Als Katalysator werden Palladiumkomplexe verwendet (M = Pd), wobei es sich bei den Liganden (L) meist um Phosphane handelt. Auch Tris(dibenzylidenaceton)dipalladium(0) wird als Katalysator verwendet. Als Basen werden meist Bis(trimethylsilyl)amide oder tert-Butanolate verwendet. Reaktionsmechanismus

zentriert|700x700px Durch Oxidative Addition (Schritt A) des Arylhalogenids 2 an den Paladium(0)-Katalysator 1 bildet sich der Komplex 3. Der Komplex 5 bildet sich entweder, indem die Chlorid-Gruppe direkt durch das Amin verdrängt wird (Schritt B), oder aber indem sich der Komplex 4 als Zwischenstufe bildet (Schritt B'). Das Arylamin 6 entsteht dann durch reduktive Eliminierung (Schritt C), wobei 1 regeneriert wird. Literatur Ian Mangion: Buchwald-Hartwig Chemistry. MacMillan Group Meeting, 30. Juli 2002 (PDF; 928,2 kB) (englisch)

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Einzelnachweise

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