Die Treviranus-Medaille ist eine Auszeichnung des Verbandes Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO; bis 2007 Verband deutscher Biologen und biowissenschaftlicher Fachgesellschaften, vdbio) in Erinnerung an den Bremer Arzt Gottfried Reinhold Treviranus (1776–1837), der den Begriff „Biologie“ prägte. Sie erhalten hochrangige Wissenschaftler, die sich in besonderer Weise für das öffentliche Erscheinungsbild der Biowissenschaften einsetzen. Von 1994 bis 2013 wurde der Preis ein- bis zweijährlich vergeben, dann zwölf Jahre nicht mehr. 2025 erfolgte wieder eine Vergabe.

Preisträger 1994 Paul Präve (vdbiol-Präsident 1983–88), Frankfurt/Hoechst 1996 Hubert Markl, Konstanz 1997 Dieter Rodi, Schwäbisch Gmünd 1998 Manfred Gärtner († 2018), Dresden 1999 Horst Bayrhuber, Kiel und Wieslaw Stawinski, Krakau (Polen) 2000 Ernst-Ludwig Winnacker, Bonn 2001 Wilhelm Barthlott, Bonn und Roland Hedewig, Kassel 2002 Detlev Ganten, Berlin und Ilse Jahn, Bremen 2003 Ernst Mayr, Cambridge, Massachusetts (USA) und Ernst Peter Fischer, Konstanz 2004 Werner Nachtigall, Saarbrücken 2005 Josef H. Reichholf, München 2006 Bert Hölldobler, Würzburg 2008 Günter Tembrock, Berlin 2009 Peter Sitte, Freiburg 2011 Holger Zinke, Zwingenberg 2013 Erwin Beck, Bayreuth 2025 Wolfgang Nellen, Kassel

Einzelnachweise

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