Stollhofen ist ein Stadtteil und eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Traismauer im Bezirk St. Pölten in Niederösterreich mit Einwohnern (Stand ). Bis Ende 1970 bildete der Ort eine selbständige Ortsgemeinde.

Geografie Stollhofen liegt, direkt angebaut, östlich von Traismauer. Zum Stadtteil zählen auch die Lagen Gasthaus an der Donau und die Rotte Nasenberg. Am umfasste der Stadtteil  Adressen.

Geschichte Im Süden des Ortes wurde ein römisches Gräberfeld ergraben, das mit zahlreichen Gräbern aus der Spätantike, darunter Urnen-, Steinkisten-, Steinplatten- und Ziegelplattengräbern versehen ist, aber auch einfache Erdbestattungen wurden festgestellt.

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 55 Häusern genannt, das über eine Pfarre und eine Schule verfügte. Die Herrschaft Traismauer besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Stollhofen ein Altmetallhändler, eine Baumschule, ein Binder, ein Fischer, ein Fleischer, ein Gärtner, drei Gastwirte, drei Gemischtwarenhändler, eine Milchgenossenschaft, ein Schmied, ein Schneider und zwei Schneiderinnen, zwei Schuster und mehrere Landwirte ansässig. Weiters gab es beim Ort ein Elektrizitätswerk.Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, S. 465 Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1971 die damaligen Ortsgemeinden Frauendorf, Gemeinlebarn und Stollhofen mit Traismauer.

Sehenswürdigkeiten Kath. Pfarrkirche hl. Martin, 1519 von den Türken zerstört und danach im gotischen Stil neu errichtet

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

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