mini|hochkant=1.3|Sébastien Bourdais 2005 in Long BeachDie Champ-Car-Saison 2005 war die 27. Saison der amerikanischen Champ-Car-Rennserie und die 84. Meisterschaftssaison im US-amerikanischen Formelsport.
Hintergrund Das Auftaktrennen fand am 10. April in Long Beach (USA) statt, das Finale wurde am 6. November in Mexiko-Stadt (Mexiko) ausgetragen.
Bruno Junqueira verletzte sich beim Indy 500 und fiel den Rest der Saison aus. Er wurde durch Oriol Servià vertreten, der deshalb das Team von Dale Coyne verließ.
Das Team Australia setzte beim Heimrennen in Surfers Paradise und in Mexiko-Stadt ein drittes Auto ein. Will Power gab sein Champ-Car-Debüt und konnte im Jahr 2014 und 2022 den Fahrermeistertitel gewinnen in der IndyCar Series.
Saisonverlauf mini|hochkant=1.3|A. J. Allmendinger im Lola-Cosworth von RuSPORT Nach einem Jahr in der Formel 1 wechselte Timo Glock zu Rocketsports Racing in die Serie zurück. In Montréal erzielte er mit einem zweiten Platz sein bestes Ergebnis. Er führte das Feld gegen Rennende an, weil er aber in der letzten Schikane mehrmals abkürzte, musste er die Spitzenposition an Oriol Servià abgeben. Als bester Neuling belegte er den achten Platz in der Fahrerwertung und erhielt den Titel „Rookie of the Year“
Cristiano da Matta kehrte nach zwei Jahren in der Formel 1 zurück. Er gewann das Rennen in Portland und beendete die Saison als Elfter in der Fahrer-Meisterschaft.
RuSPORT-Pilot Justin Wilson gewann in Toronto sein erstes Champ-Car-Rennen und später auch das Saisonfinale in Mexiko.
Paul Tracy führte nach fünf Rennen die Fahrerwertung an. Danach erlebte er einige Rückschläge. In Toronto beschädigte er sich bei einer Kollision mit Sebastien Bourdais in der Boxengasse den Frontflügel, später blieb er ohne Treibstoff liegen. In Denver verunfallte Tracy in Führung liegend und in Las Vegas schied er nach einer Kollision mit Bourdais aus.
Sébastien Bourdais gewann seinen zweiten Titel in Folge mit dem Team Newman/Haas Racing.
Teams und Fahrer
Alle Teams benutzten das Chassis Lola B02/00, die Motoren von Cosworth und Reifen von Bridgestone.
Team Nr. Fahrer Rennen 1 1–13 2 1, 2 3–13 3 1–13 7 1–13 4 1–11 12, 13 50 13 55 1–5 6, 7 8–13 5 1–12 13 15 1–13 25 12 13 8 1–13 31 1–11 12, 13 9 1–13 10 1–13 11 1–13 19 1, 2 4 5 6 7–13 12 1–13 21 1–13 52 2 27 1–13 34 1–13 41 1
Statistik Rennergebnisse Nr.champcarstats.com: Champ-Car-Saison 2005, abgerufen am 3. Mai 2025 Datum Veranstaltung(Rennstrecke) Distanz(Meilen) Gewinner Zweiter Dritter 110. April Toyota Grand Prix of Long Beach(Long Beach Grand Prix Circuit) (T) 159,408 222. Mai Telmex/Tecate Monterrey Grand Prix(Parque Fundidora) (T) 159,904 34. Juni Time Warner Cable Road Runner 225(The Milwaukee Mile) (O)221 419. Juni Champ Car Grand Prix of Portland(Portland International Raceway) (P) 206,745 526. Juni Champ Car Grand Prix of Cleveland(Cleveland Street Course) (F) 191,646 610. Juli Molson Indy Toronto(Exhibition Place) (T) 150,93 717. Juli Grand Prix of Edmonton(JAGflo Speedway) (F) 173,624 831. Juli Taylor Woodrow Grand Prix of San José(San José Street Circuit) (T) 134,664 914. August Centrix Financial Grand Prix of Denver(Streets of Denver (Pepsi Center)) (T) 160,729 1028. August Molson Indy Montréal(Circuit Gilles Villeneuve) (T) 214,011 1124. September Champ Car Hurricane Relief 400(Las Vegas Motor Speedway) (O) 249 1222. Oktober Lexmark Indy 300(Surfers Paradise Street Course) (T) 159,315 136. November Gran Premio Telmex/Tecate(Autódromo Hermanos Rodríguez) (P) 195,02
Fahrermeisterschaft mini|Rookie of the Year: Timo Glock Pos.FahrerPt. 1. 348 2. 288 3. 265 4. 246 5. 227 6. 217 7. 207 8. (R) 202 9. 198 10. (R) 140 11. 139 12. (R) 139 13. 117 14. (R) 115 15. 110 16. (R) 104 17. (R) 92 18. 72 19. 59 20. 24 21. (R) 19 22. (R) 17 23. (R) 13 24. 10 25. (R) 10 26. (R) 10 27. (R) 8 28. (R) 5 29. (R) 3 (R) Rookie Weblinks
Siehe auch Champ Car World Series
Einzelnachweise
Kategorie:Motorsportsaison 2005 Kategorie:Champ-Car-Saison