mini|325px|Kirbachtal westlich vom Kirbachhof mini|325px|Kirbachtal auf der Charte von Schwaben um 1808
Der Kirbach – gelegentlich auch Kirrbach, Kirchbach und im Oberlauf Krebsbach genannt – ist ein über 20 km langer Bach im nördlichen Stromberg in Baden-Württemberg, der in Sachsenheim im Landkreis Ludwigsburg von links und Norden in die untere Metter mündet.
Geographie Verlauf Der Kirbach kommt nach Länge und Einzugsgebiet der Metter am Zusammenfluss recht nahe. Der kleine Fluss verläuft fast vollständig auf der Markung von Sachsenheim und durchzieht die Ortsteile der Gemeinde. Nach seinem Ursprung im Bergwald des nordwestlichen Strombergs fließt er in östliche bis südlichen Richtungen, durchquert die fünf Kirbachtal-Orte Häfnerhaslach, Kirbachhof, Ochsenbach, Spielberg und Hohenhaslach und mündet am Westrand der Orte Groß- und Kleinsachsenheim in die Metter, die weiter zur Enz und zum Neckar fließt.
Das Kirbachtal ist neben denen von Metter und Schmie das nördlichste der drei großen Täler, die den Stromberg gliedern. Die Landschaft des Kirbachtals ist geprägt durch Wald, der sich noch am Mittellauf teilweise bis an den Rand der schmalen Talaue herunterzieht, und durch Weinberge an einigen sonnenexponierten Südhängen.
Zuflüsse und Stillgewässer Hierarchische Liste der Zuflüsse und 10px Seen von der Quelle zur Mündung. Gewässerlängen, Seeflächen, Einzugsgebiete, Höhen nach den Kartendiensten der LUBW. Andere Quellen für die Angaben sind vermerkt.
Quelle des Krebsbach genannten Oberlaufs des Kirbachs auf unter etwa 1,7 km östlich der Ortsmitte von Sternenfels auf der Waldgemarkung von Zaberfeld-Leonbronn im westlichen Stromberg. Der Krebsbach fließt die ersten etwa 0,2 km südsüdwestlich.
(Unbeständiger Zufluss), von rechts und Westnordwesten auf unter aus der und am Rande der Gemarkung von Sternenfels, unter 0,2 km. Hier kehrt sich der Krebsbach nach links in die Zuflussrichtung dieses Nebenbachs auf Ostsüdostkurs, den er dann für den längsten Teil seines Laufes beibehält. Streitwiesenbächle, von rechts und Westen auf etwa nach dem Waldaustritt schon auf der Gemarkung von Sachsenheim und dem Durchlaufen des Oberen Tals wenig vor den ersten Weinbergen am linken Hang, ca. 1,7 km. Entsteht auf etwa an einem Waldwegedreieck im Eberhardswald. (Bach aus der Etschklinge), von rechts und Westen auf unter gegenüber dem mittleren Oberen Berg (Weinberghang), 1,2 km und 0,5 km². Entsteht auf etwa dicht am Rennweg auf dem rechten Kamm. (Hangmuldenbach), von rechts und Südwesten auf etwas über gegenüber dem östlichen Oberen Berg, 0,7 km. Entsteht auf etwa im unteren Heuberg-Wald. (Hangbach), von rechts und Südwesten gleich nach dem vorigen auf etwa fast schon gegenüber dem Sachsenheimer Dorf Häfnerhaslach, ca. 0,4 km. Entsteht unterm Waldrand auf etwa . Selterbach, von links und Nordnordosten auf etwa an der Brücke der Gündelbacher Straße (K 1644) von Häfnerhaslach, 1,6 km und 1,7 km². Im Ort verrohrt. Entsteht auf etwa am Westhang des bewaldeten Schlierkopfs (). (Waldzufluss), von links und Westen auf etwa , ca. 0,4 km. Entsteht am Südwesthang des Schlierkopfes auf etwa . Güglinger Weggraben, von rechts auf etwa fast schon am Waldrand, ca. 0,9 km. Entsteht auf etwa nördlich des Schlierkopfes, fast parallel zu diesem und länger als der Selterbach-Oberlauf bis hierher. 10px Durchläuft auf über einen Waldweiher, unter 0,1 ha. (Bach aus der Riesenklinge), von rechts und Nordwesten auf am nördlichen Ortsrand von Häfnerhaslach, 1,3 km. Entsteht auf etwa . (Anderer Quellast), von rechts auf unter noch im Wald, ca. 0,5 km. Entsteht auf über . Schinderwasengraben, von rechts und Nordosten auf etwa am nördlichen Ortsrand von Häfnerhaslach, 1,0 km und über 0,2 km². Entsteht auf etwa am Südabhang des Schlierkopfes. (Unbeständiger Grabenzufluss), von rechts und Westsüdwesten auf unter an der Feldwegbrücke beim Häfnerhaslacher Friedhof, ca. 0,9 km. Entsteht auf etwa über einer Serpentine der K 1644. (Bach aus der Schwarzköpflesklinge), von rechts und Südwesten auf unter gegenüber dem Unteren Berg (Weinberghang) östlich von Häfnerhaslach, ca. 0,4 km. Entsteht auf über . 10px Speist schon in der Aue zwei Weiher, zusammen 0,3 ha. Vorderes Rohrbächle, von links auf unter nach der Talverengung kurz nach der Ortsteilsmarkungsgrenze Häfnerhaslach/Ochsenbach, 1,9 km und 1,2 km². Entsteht im Wald südöstlich des Schlierkopfes am Breiten Weg auf etwa . Am Zufluss des Vorderen Rohrbächles endet der 7,2 km lange Gewässerabschnitt, auf dem der Bach Krebsbach heißt, ab nun heißt er für seine restlichen 13,3 km Kirbach, der nun östlich fließt. (Waldzufluss), von rechts und Westen auf unter , ca. 0,5 km. 10px Ist Abfluss des Heiligenbergsees auf etwa , der auf dem Sporn des Heiligenbergs über dem Häfnerhaslacher Weinberghang Mittlerer Berg liegt, 1,7 ha. (Waldklingenzufluss), von links und Norden auf unter , ca. 0,4 km. Entsteht auf etwa im Waldgewann Baieracker. 10px Weiher links am Lauf schon in der Kirbach-Aue, 0,2 ha. 10px Weiher rechts des Laufs auf unter gegenüber dem Kirbachhof, unter 0,1 ha. Hinteres Rohrbächle, von links und Nordwesten auf beim Kirbachhof, 3,5 km und 2,9 km². Entsteht auf unter im Bauernwald. 10px Weiher wenige Meter rechts des untersten Laufs auf unter am Kirbachhof, unter 0,1 ha, der zum Rohrbächle entwässert. 10px Kibannelessee wenig abwärts links neben dem Kirbach, unter 0,2 ha. Schloßteich eines heute nicht mehr bestehenden Jagdschlosses. Heimentälesbach, von links und Nord-Nordwesten auf unter auf Höhe des Weinbergs Rudersberg, 2,4 km. Quelle unterm Brand auf über . Mollbach, von rechts fast gegenüber, 0,7 km und unter 0,4 km². Quelle auf unter in einer Klinge zwischen den Gewannen Tiergarten und Großer Bromberg. Ochsenbach, von links und Nordnordwesten auf , 3,3 km und 2,6 km². Entsteht in einer Waldklinge im Salenhau auf etwa und passiert am Unterlauf das Dorf Ochsenbach an dessen Westrand. (Waldbach aus der Büchelesbrunnenklinge), von links und Nordosten auf unter , 1,0 km. Entsteht auf etwa wenig unterhalb des linken Kamms zum Zabertal. (Waldklingenzulauf vom Kalten Brunnen), von rechts und Osten auf etwa an der Flurgrenze, ca. 0,4 km. Die Quelle liegt fast auf . → (Abgang des Kanals zur Brombergmühle), von rechts gleich nach dem vorigen. (Waldbach), von rechts und Südsüdwesten auf etwa in den Mühlkanal, ca. 0,6 km. Entsteht auf etwa im Großen Bromberg, dem unteren nördlichen Hang des Baiselsbergs (). Tannenbrunnenbächle, im Oberlauf bis zur Waldgrenze auch Aschbach, von links und Norden auf über in den Kirbach selbst, 3,1 km. Entsteht etwas westlich des Scheiterhäules () auf etwa an einem Waldwegedreieck. Der Unterlauf begrenzt das Dorf Ochsenbach im Osten. (Bach aus der Meisenklinge), von links und Norden auf in den Kirbach selbst, 1,6 km. Entsteht auf über im unteren Steinehau. ← (Rücklauf des Kanals zur Brombergmühle) (Wohnplatz Bromberg von Sachsenheim), von rechts auf über gegenüber dem Sachsenheimer Dorf Spielberg, 1,5 km. Zwischen diesem Rücklauf und dem folgenden Zufluss dreht der Kirbach auf Südostlauf. Schippbach, von links und Nordosten auf unter an der ehemaligen Schippenmühle, 3,0 km und 3,7 km². Entsteht nordöstlich des Großen Saukopfs auf etwa im Wald. (Bach aus der Wolfsklinge), von rechts und Nordwesten auf unter noch im Wald, 0,5 km. Entsteht am Wolfsstein auf über . (Bach aus dem Gewann Gauchsbrunnen), von links und Osten auf unter gegenüber dem nun ebenfalls offenen rechten Talhang, 0,8 km. Höchste Quelle auf etwa an der Südseite des Großen Saukopfes. Kelterlesbächle, von rechts und Westen auf über gegenüber dem nördlichen Hohenhaslach, 1,2 km. Entsteht auf unter am Osthang des Baiselsbergs über dem Wohnplatz Kelterle. Entsteht auf etwa in einer Kerbe am Südosthang des Baiselsbergs, 0,7 km. Etwas länger als der Kelterlesbach-Namensoberlauf. (Unbeständiger Zulauf), von rechts und Westen auf unter an der Straßenbrücke der K 1638 nach Sersheim, 2,3 km. Entsteht auf etwa im Wald südlich der Klosterruine Baiselsberg. Begleitet in der Flur meist Wege. Katzenbachgraben, von links und Nordosten auf am Bühlwäldle, 2,6 km. Entläuft auf etwa einem kleinen Sumpf im Großholz. (Auenentwässerungsgraben), von rechts und Nordwesten wenige Schritt vor der Mündung, 1,1 km. Entsteht im Bühl in der weiten flachen Aue links des Kirbachs nahe bei Hohenhaslach. 10px Durchläuft im Sulz einen Auensee, 2,1 ha. (Unbeständiger Zulauf), von rechts und Westen gleich nach dem vorigen gegenüber der Domäne Rechentshofen, 2,8 km. Entsteht auf etwa am Rande des Schatts zum Wald. Schlankenbächle, von links und Nordosten auf bei einer Aussiedlerhofgruppe im Langmantel, 3,4 km und 3,8 km². Entsteht auf etwa im Wald zwischen den Gewannen Großholz und Bruch. Nach diesem Zufluss läuft der Kirrbach in Talmäandern südwärts. 10px Durchläuft auf etwa und zwei Weiher im Großholz, 0,1 ha und 0,2 ha. 10px Durchläuft im Unterlauf nach dem Waldaustritt im Schlankentäle auf etwa 230– die Rechentshofener Weiher, eine 6-gliedrige Weiherkette, zusammen 3,7 ha.
Mündung des Kirbachs von links und zuletzt Nordwesten auf gegenüber von Großsachsenheim in die hier ostwärts laufende Metter. Der Kirbach ist hier auf seinem Namensabschnitt 13,3 km, mit seinem Oberlauf Krebsbach zusammen 20,5 km lang und hat ein Einzugsgebiet von 50,8 km².
Einzelnachweise
Literatur Topographische Karte 1:25.000 Baden-Württemberg, als Einzelblatt Nr. 6919 Güglingen, Nr. 6920 Brackenheim, Nr. 7019 Mühlacker (nur für einen Einzugsgebiets-Schnipsel) und Nr. 7020 Bietigheim-Bissingen
Siehe auch Landschaftsschutzgebiet Kirbachtal
Weblinks
Karte von Lauf und Einzugsgebiet des Kirbachs auf: Darstellung des Kirbachtals auf der Website der Interessengemeinschaft Kirbachtal.
Kategorie:Fließgewässer im Landkreis Heilbronn Kategorie:Geographie (Zaberfeld) Kategorie:Fließgewässer im Landkreis Ludwigsburg Kategorie:Gewässer in Sachsenheim Kategorie:Gewässer im Strom- und Heuchelberg