mini|Altes Logo Der Videoton FC Fehérvár ist ein Fußballverein aus Székesfehérvár (kurz Fehérvár), einer Stadt 60 km südwestlich der ungarischen Hauptstadt Budapest. Der Klub erlebte diverse Namensänderungen und war jahrzehntelang mit mehreren Unterbrechungen nach dem ortsansässigen Elektrogerätehersteller Videoton unter dem Namen Videoton SC/FC bekannt, ehe er 2018 in Vidi FC umbenannt wurde. Von 2019 bis 2023 war der Mineralölkonzern MOL Hauptsponsor, womit der Verein MOL Fehérvár FC hieß. Am 4. Juli 2025 wurde der Verein erneut offiziell in Videoton FC Fehérvár umbenannt.
Die Vereinsfarben des 1941 gegründeten Klubs sind rot und blau. Die Mannschaft trug ihre Heimspiele bis 2016 im Sóstói Stadion aus (Zuschauerrekord: 40.000, gegen Real Madrid, 8. Mai 1985). Nach dem Abriss wurde auf dem Grund das neue Sóstói Stadion erbaut und am 21. November 2018 eingeweiht. Der FC Fehérvár wurde 2006 ungarischer Pokalsieger und gewann dreimal die Meisterschaft.rsssf.org Ergebnisse der Pokalsaison 2005/06
In der Saison 1984/85 sorgte Videoton Székesfehérvár, wie der Verein auch bekannt war, international für Aufsehen. Der Verein spielte im Finale des UEFA-Pokals, für den sich der Verein als Dritter der ungarischen Liga qualifiziert hatte. Auf dem Weg dorthin bezwang Videoton Dukla Prag (1:0/0:0), Paris Saint-Germain (4:2/1:0), Partizan Belgrad (0:2/5:0), Manchester United (0:1/1:0) und FK Željezničar Sarajevo (3:1/1:2). Im Finale traf Videoton auf Real Madrid. Die Ungaren verloren das Hinspiel auf eigenem Platz mit 0:3 und siegten im Rückspiel mit 1:0 im Bernabéu-Stadion.rsssf.org: UEFA-Pokal Saison 1984/85
Die Spielzeit 2010/11, die der Verein als Meister abschloss,transfermarkt.de war die 40. Saison des Klubs in der ersten ungarischen Liga, der Nemzeti Bajnokság I. In der Spielzeit 2012/13 setzte sich der Videoton FC in der Qualifikation zur Europa League gegen die favorisierten Klubs ŠK Slovan Bratislava, KAA Gent und Trabzonspor durch und qualifizierte sich für die Teilnahme an der Europa League. Dort traf man in der Gruppenphase auf den KRC Genk, Sporting Lissabon und auf den FC Basel und schied als Gruppendritter aus.
Nach der Saison 2022/23 beendete MOL das Sponsoring, womit der Zusatz aus dem Vereinsnamen gestrichen wurde.
Größte Erfolge Ungarische Meisterschaft Meister (3): 2011, 2015, 2018 Vizemeister (4): 1976, 2010, 2012, 2017 Ungarischer Pokal Sieger (2): 2006, 2019 Finalist (5): 1982, 2001, 2011, 2015, 2021 Ungarischer Supercupsieger (2): 2011, 2012 Ligapokalsieger (3): 2008, 2009, 2012 UEFA-Pokal-Finalist: 1985
Vereinsnamen 1941 alapítás: Vadásztölténygyári SK 1942–1944: Székesfehérvári MOVE Vadásztölténygyár Sport és Kultur Egyesület 1944–1948: Székesfehérvári SE 1948–1950: Székesfehérvári Dolgozók SE 1950–1962: Székesfehérvári Vasas SK 1962–1968: Székesfehérvári VT Vasas 1968–1990: Videoton Sport Club 1990–1992: Videoton-Waltham SC 1992–1993: Videoton-Waltham FC 1993–1995: Parmalat FC 1995–1996: Fehérvár[-Parmalat] FC 1996: Fehérvár 96 FC 1996–1997: [Videoton] FC Fehérvár 1997–2005: Videoton FC 2005–2009: FC Fehérvár 2009–2018: Videoton FC 2018–2019: [MOL] Vidi FCIstvan Garancsi: New name with new objectives, molfehervarfc.hu, 29. Juni 2018, abgerufen am 5. Januar 2021. 2019–2025: Fehérvár FC 2019–2023: MOL Fehérvár FCNB I: júliustól nincs többé Mol Vidi FC, ismét nevet vált a klub, nemzetisport.hu, 17. Mai 2019, abgerufen am 5. Januar 2021.Our teams will wear the name of the city from 2019/2020, molfehervarfc.hu, 20. Mai 2019, abgerufen am 5. Januar 2021. seit 2025: Videoton FC
Trainer Mihály Lantos (1977–1980)
Spieler Péter Disztl (1977–1987), Torhüter, 37 Länderspiele für Ungarn. Nemanja Nikolics (2010–2015), Stürmer, 16 Länderspiele für Ungarn.
Weblinks
Offizielle Website des Vereins Mannschaft, Aufstellungen, Ergebnisse usw. auf weltfussball.de
Einzelnachweise
Kategorie:Ungarischer Fußballverein Kategorie:Sport (Székesfehérvár) Kategorie:Vereinsgründung 1941