Ingo Baerow (* 7. April 1931 in Frankfurt (Oder); † 12. November 2023 in Cottbus; alternativ: Harald Baerow) war ein deutscher Film- und Theaterschauspieler sowie Synchronsprecher.
Leben und Wirken Nach seiner Schauspielausbildung in Berlin Anfang der 1950er Jahre gab der gelernte Großhandelskaufmann 1954 sein Bühnendebüt am Meininger Theater. Es folgte ein Engagement am Kleist-Theater Frankfurt (Oder) und die Mitwirkung in DEFA- und DFF-Filmproduktionen. So spielte er bereits 1955 an der Seite von Simone Signoret im unvollendeten DEFA-Film Mutter Courage und ihre Kinder mit. Eine Vielzahl zumeist kleinerer Rollen folgten, ehe er seine Tätigkeit als Bühnendarsteller ab 1961 in der Bundesrepublik fortsetzte. Am 12. November 2023 starb Ingo Baerow im Alter von 92 Jahren in Cottbus.
Filmografie (Auswahl) 1955: Mutter Courage und ihre Kinder (unvollendet) 1956: Der Hauptmann von Köln 1958: Geschwader Fledermaus 1959: Reportage 57 1960: Trübe Wasser 1961: Der Besuch im Karzer 1966: Conan Doyle und der Fall Edalji 1966: Mädchen zwischen Sex und Sünde (The Alley Cats) 1967: Interpol (TV-Filmreihe) …geborene Lipowski 1966: Die fünfte Kolonne – Das verräterische Licht (Fernsehserie) 1969: Stewardessen 1972: Mädchen, die nach München kommen 1972: Ich. Das Abenteuer, heute eine Frau zu sein 1979: Protokoll eines Verdachts
Synchronrollen (Auswahl) Frank Oz in Die Muppet Show als Tier Kaneta Kimotsuki in Pinocchio als Rocco, der Specht Puck in Die Biene Maja Ausguck-Wikinger in Wickie und die starken Männer Sergeant Deux-Deux in Der Inspektor
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