Stephanie Gossger (* 18. August 1975 in Ravensburg) ist eine deutsche Film- und Theaterschauspielerin.

Leben Seit ihrer Ausbildung zur Diplom-Schauspielerin an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart von 1995 bis 1999, abgerufen am 28. Juni 2025 tritt sie an verschiedenen deutschen Bühnen auf – unter anderem in München, Essen, Düsseldorf, Augsburg, Recklinghausen und Nürnberg. Einem breiteren Publikum bekannt wurde sie durch ihre Mitwirkung in verschiedenen Fernsehproduktionen. Für ihre Rolle der Greta Lissmann in dem Fernsehfilm Einer geht noch erhielt sie 2001 den Adolf-Grimme-Preis. Stephanie Gossger lebt in Berlin.

Filmografie 1999: Einer geht noch; Regie: Vivian Naefe 2000: Bobby; 2000–2001: Nikola (Fernsehserie) 2001: Charlotte Link – Das Haus der Schwestern 2001: Der Morgen nach dem Tod; Regie: Sibylle Tafel 2002: Vier Küsse und eine E-Mail; Regie: Felix Dünnemann 2003: Tatort – Abgezockt 2003: Liebe süß-sauer: Die Verlobte aus Shanghai; Regie: Sibylle Tafel 2003: SK Kölsch – Familienbande 2003: Mr. & Mrs. Right; Regie: Torsten C. Fischer 2004: Charlotte und ihre Männer; Regie: Dirk Kummer 2005: Die Abstauber; Regie: Tobi Baumann 2008: SOKO Leipzig – Im Schafspelz 2008: Griechische Küsse; Regie: Felix Dünnemann 2011: Notruf Hafenkante – Der Katzenkiller von Wandsbek 2014: Soko Wismar – Durchzug 2016: Der Usedom-Krimi: Nebelwand 2016: Soko Wismar – Der Hai auf dem Dach 2017: Nasty Woman (Kurzfilm); Regie: Klaus Salminen 2017: Praxis mit Meerblick – Brüder und Söhne 2018: Bedtime Storie for the Brave; Regie: Ipek Sertöz 2018: Die Kanzlei – Bumerang 2018: Praxis mit Meerblick – Auf zu neuen Ufern 2019: Frau Holles Garten 2019: Die Kanzlei – Feuer und Flamme 2019: Notruf Hafenkante – Die zauberhafte Adinda 2021: Die Kanzlei – Herzversagen 2022: Der Usedom-Krimi: Gute Nachrichten 2023: Die Kanzlei – Nackte Tatsachen; 2023: Homeplanet Mars (Kurzfilm); Regie: Ipek Sertöz

Theaterrollen (Auswahl) 1998: verschiedene Rollen in Unter dem Milchwald von Dylan Thomas, Akademietheater München; Regie: Bettina Bruinier 1999: Sanja in Belgrader Trilogie von Biljana Srbljanovic, Grillo-Theater Essen; Regie: Jürgen Bosse 2000: Valerie von Ludus-Danielis in Arbeit Macht Reich, Forum Freies Theater Düsseldorf; Regie: Volker Lösch 2000: Mariedl in Die Präsidentinnen von Werner Schwab, Theater Augsburg; Regie: Tobias Lenel 2000: Marie in Woyzeck von Georg Büchner, Theater Augsburg; Regie: Holger Schultze 2001: Junge Frau in Messer in Hennen von David Harrower, Theater Augsburg; Regie: Mark Sonnleithner 2001: Gretchen in Mein Kampf von George Tabori, Theater Augsburg; Regie: Andreas Nathusius 2001: Anita in Tätowierung von Dea Loher, Theater Augsburg; Regie: Petra Dannenhöfer 2002: Smeraldina in Der Diener zweier Herren von Carlo Goldoni, Theater Augsburg; Regie: Johanna Schall 2002: Prinzessin von Eboli in Don Carlos von Friedrich von Schiller, Theater Augsburg; Regie: Antje Lenkeit 2003: Charis in Amphitryon von Heinrich von Kleist, Theater Augsburg; Regie: Axel Stöcker 2003: Jane in Ausser Kontrolle von Ray Cooney, Theater Augsburg; Regie: Gero Wachholz 2004: Evelyn in Das Maß der Dinge von Neil LaBute, Theater Augsburg; Regie: Christian Schäfer 2004: Doris in Das kunstseidene Mädchen von Irmgard Keun, Theater Augsburg; Regie: Frank Siebenschuh 2004: Angelique in Der eingebildete Kranke von Moliere, Theater Augsburg; Regie: Ulrich Peters 2005: Frigitte in Hysterikon von Ingrid Lausund, Theater Augsburg; Regie: Britta Schreiber 2005: Lady Milford in Kabale und Liebe von Friedrich von Schiller, Theater Augsburg; Regie: Roland Hüve 2005: Franziska in Minna von Barnhelm von Gotthold Ephraim Lessing, Ruhrfestspiele Recklinghausen; Regie: Frank Hoffmann 2006: Mascha in Drei Schwestern von Anton Tschechow, Theater Augsburg; Regie: Roland Hüve 2006: Mette in Das Fest von Thomas Vinterberg/Mogens Rukov nach dem gleichnamigen Film, Theater Augsburg; Regie: Andreas Nathusius 2007: Lucile in Dantons Tod von Georg Büchner, Theater Augsburg; Regie: Roland Hüve 2007: Rebecca in Auf dem Land von Martin Crimp, Theater Augsburg; Regie: Frank Siebenschuh 2009: Seni in Wallenstein von Friedrich von Schiller, Theater Heidelberg; Regie: Martin Nimz 2015: Queenie in Das wilde Fest von Joseph Moncure March, Zimmertheater Tübingen; Regie: Frank Siebenschuh 2016: SIE in Gift. Eine Ehegeschichte von Lot Vekemans, Zimmertheater Tübingen; Regie: Frank Siebenschuh 2018: Merteuil in Quartett von Heiner Müller, Theater Duisburg; Regie: Frank Siebenschuh 2019: Julias Amme in Romeo und Julia von William Shakespeare, Theater Duisburg; Regie: Kevin BarzRomeo und Julia Website des Theater Duisburg. Abgerufen am 4. Juni 2025. 2020: Sprecher in Antigone von Jean Anouilh, Theater Duisburg; Regie: Kathrin Sievers 2020–2022: Frau Margot in Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel von Theresia Walser, Mainfranken Theater; Regie: Kevin BarzIch bin wie ihr, ich liebe Äpfel Website des Mainfranken Theaters. Abgerufen am 4. Juni 2025. 2024: Alice in Totentanz von August Strindberg, Gostner Hoftheater Nürnberg; Regie: Frank SiebenschuhTotentanz Website des Gostner Hoftheaters. Abgerufen am 4. Juni 2025. Auszeichnungen 2001 – Adolf-Grimme-Preis in der Kategorie Fiktion & Unterhaltung für Einer geht noch, gemeinsam mit Christian Jeltsch (Autor) und Vivian Naefe (Regie)

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