Das Arthur F. Burns Fellowship ist ein deutsches Journalisten-Stipendium. Es trägt den Namen des ehemaligen US-Botschafters in Deutschland und Präsidenten des Bundesbankrats der Federal Reserve, Arthur F. Burns. Es wird vom Verein Internationale Journalisten-Programme e. V. (IJP) vergeben.Deutsch-Amerikanisches Journalistenstipendium – The Arthur F. Burns Fellowship Programmbeschreibung bei Internationale Journalisten-Programme e. V. (IJP) Abruf 2. Mai 2016
Das Arthur F. Burns Fellowship-Programm gibt jedes Jahr zwanzig Journalisten aus Deutschland, Kanada und den USA die Gelegenheit, im Rahmen eines Arbeitsstipendiums berufliche und persönliche Erfahrungen im jeweils anderen Land zu gewinnen. Die Stipendiaten arbeiten mindestens zwei Monate in einer Gastredaktion ihrer Wahl und haben gleichzeitig die Möglichkeit, als Korrespondenten für ihre Heimatmedien zu berichten.
Das Programm wurde 1988 gegründet, um das Verständnis deutscher Journalisten von den USA und den transatlantischen Beziehungen zu stärken. Seit 1990 ist es ein Austauschprogramm zwischen beiden Staaten. Absicht des Trägers IJP ist es, vielversprechende Journalisten zu fördern. So sind einige ehemalige Stipendiaten des Programms Träger hochrangiger Auszeichnungen, zum Beispiel des Emmy Awards oder der jährlichen Preise der RIAS Berlin Kommission.
Nach dem Vorbild des Arthur-F.-Burns-Programms haben die IJP mittlerweile elf weitere Stipendienprogramme ins Leben gerufen, die Journalisten in mehr als 50 Staaten führen können.
Stipendiaten
1988: Mathias Döpfner und andere 1990: Karl Doemens und andere 1991: Angela Elis und andere 1992: Elisabeth Niejahr 1993: Nikolaus Blome, Markus Günther, Lenard F. Krawinkel und andere 1994: Marko Martin, Anne Gellinek und andere 1995: Dominik Wichmann und andere 1997: Richard David Precht und andere 1998: Volker Weidermann und andere 2001: David Schraven und andere 2002: Sascha Balasko 2003: Sascha Lehnartz, Markus Verbeet und andere 2005: Manuel J. Hartung, Stephanie Nannen, Frederik Pleitgen, Benno-Falk Fuchs, Fabian Mohr, Christian Thiele und andere. 2006: Florian Gathmann, Tobias Jaecker und andere 2007: Lara Fritzsche und andere 2008: Mario Kaiser und andere 2010: Susann Reichenbach, Justus Bender und andere 2011: Stephan Seiler und andere 2012: Hristio Boytchev und andere 2014: Jack Nicas, Lena Kampf und andere 2015: Andrea Maurer und andere 2017: Judith Liere, Lars Weisbrod und andere 2019: Marina Kormbaki, Anna Clauß und andere 2021: Marcus Engert und andere 2022: Christoph Farkas und andere
Arthur-F.-Burns-Preis Der Arthur-F.-Burns-Preis wird seit 1994 jährlich vom IJP und dem Bundesminister des Auswärtigen an je einen deutschen und einen amerikanischen Burns-Alumnus, der im abgelaufenen Kalenderjahr in bemerkenswerter und herausragender Weise, unter Berücksichtigung besonderen journalistischen Könnens, einen Beitrag zur politischen, wirtschaftlichen oder kulturellen Situation des jeweiligen Partnerlandes oder zu den transatlantischen Beziehungen veröffentlicht hat, verliehen. Er ist mit 2000 Euro je Gewinner dotiert.
George-F.-Kennan-Kommentar-Preis Seit 2001 verleiht das Kuratorium des IJP jährlich den George-F.-Kennan-Kommentar-Preis an einen Journalisten, der in inhaltlich bemerkenswerter und herausragender Weise im abgelaufenen Kalenderjahr in einer deutschen Publikation einen Kommentar veröffentlicht hat, der sich mit Fragen der Vereinigten Staaten oder des transatlantischen Verhältnisses beschäftigt.
Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert.
Ernst-Cramer-&-Teddy-Kollek-Preis Seit 2015 verleiht das IJP den Ernst-Cramer-&-Teddy-Kollek-Preis.
Weblinks Programm-Beschreibung des Veranstalters IJP e. V.
Einzelnachweise
Kategorie:Journalismus (Deutschland) Kategorie:Stipendium