Die oder die Waldenström-Krankheit (nach Jan Gösta Waldenström) ist eine erworbene Gerinnungsstörung (hämorrhagische Diathese), die von den Blutgefäßen ausgeht. Charakteristisch ist eine massive Hypergammaglobulinämie, d. h., es sind übermäßig viele Gamma-Globuline (Antikörper) im Blut des Patienten vorzufinden.
Die sekundäre ist meist die Folge eines Plasmozytoms, einer Erkrankung des rheumatischen Formenkreises oder des Sjögren-Syndroms.
Laborchemisch gesehen sind die Parameter Thrombozytenzahl, Thrombozytenfunktion und plasmatische Gerinnungsparameter unverändert, d. h. normal. Somit liegen keine Koagulopathien, Thrombozytopathien oder Thrombozytopenien vor.
Literatur H. Dörken: Primäre und sekundäre Purpura hyperglobulinaemica. In: Acta Haematol. 1953;10, S. 340–349.
Siehe auch Morbus Waldenström
Einzelnachweise
Kategorie:Krankheitsbild in Hämatologie und Onkologie