Fegefeuer (englisch Purgatory) ist ein deutscher Spielfilm, der 1971 uraufgeführt wurde. Fegefeuer ist der einzige Film, zu dem die legendäre Rockgruppe „Supertramp“ die Originalfilmmusik schrieb.

Handlung Daniel wird zufällig Zeuge eines Menschenraubes auf offener Straße. Nachdem seine Anzeige bei der Polizei nicht die von ihm erhoffte Beachtung findet, sucht er selbst nach einer Aufklärung und verstrickt sich dabei immer mehr in Zweifel gegenüber seiner Umwelt und seinem eigenen Handeln. Durch sein Engagement sieht er sich zunehmend der Gewalt ausgesetzt und tötet schließlich einen Menschen. Während des Verhörs durch den Staatsanwalt durchlebt er das Fegefeuer seiner Bewusstwerdung.

Veröffentlichung Erst 2006 wurde der Film auf DVD und VHS veröffentlicht.

Kritiken Die Goslarsche Zeitung bezeichnet Fegefeuer als „mutigen Film“ und lobt seine mustergültige Wirkung.Peter W. Engelmeier, Goslarsche Zeitung, 10. März 1971 Auch die National Zeitung BaselGeorg Ramseger, National Zeitung Basel, 4. März 1972, All Movie Guide und VarietyVariety, 12. Oktober 1971 gaben ihm gute Kritiken. Laut dem Evangelischen Filmbeobachter charakterisiert der Film die Probleme der Anfangs-70er.Evangelischen Filmbeobachter Nr. 13, 27. März 1971 Der Filmreport betont, dass der Film den Zuschauer in Frage stellt und deshalb manche abstoßen wird.Florian Hopf, filmreport, 1971

Auszeichnungen Bundesspielfilmprämie 1971

Teilnahme an Filmfestspielen: XIV. Mostra Internazionale del Film d'Autore 1971 Film-In Luzern 1971 Auckland International Film Festival 1972

Internationales Filmfestival Moskau Fegefeuer sollte zunächst am Internationalen Filmfestivals in Moskau 1971 teilnehmen, wurde jedoch gegen Mathias Kneißl von Reinhard Hauff ausgetauscht.BZ Berlin, 27. Juli 1971 Fegefeuer wurde dann in der Informationsschau gezeigt, wo der Film viel Beifall bekam.Ingeborg Weber, Der Tagesspiegel, 29. Juli 1971

Einzelnachweise

Weblinks

Fegefeuer, Spielfilm – 1971 auf der Website von Haro Senft

Kategorie:Filmtitel 1971 Kategorie:Deutscher Film